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Fazits zu AT&S, RBI, Bawag, CA Immo

Magazine aktuell


#gabb aktuell



02.02.2024, 3248 Zeichen

Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

Zu AT&S: "Das Management bestätigte den Finanzausblick 2023/24 mit einem Umsatz von EUR 1,6 Mrd. und einer um Anlaufkosten bereinigten EBITDA-Marge zwischen 25-29% sowie das mittelfristige Umsatzziel von EUR 3,5 Mrd. ab dem GJ 2026/27. Die nächsten zwei Quartale stellen noch eine Durststrecke infolge des laufenden Lagerabbaus dar, ab Mitte 2024 wird jedoch eine Markterholung erwartet. Auch die jüngsten Ausblicke von Intel und AMD unterstreichen diese Annahmen, wobei besonders AMD für das Server-Geschäft ab der 2. Jahreshälfte sehr optimistisch ist. Verhandlungen über eine mögliche Kapitalerhöhung werden weitergeführt, das Management gab zu diesem Zeitpunkt jedoch keine weiteren Details bekannt. Wir sehen AT&S weiter exzellent positioniert, von der Nachfrageerholung für IC-Substrate zu profitieren, die nächsten zwei Quartale ist von Investoren jedoch noch Geduld gefragt."

Zu RBI: "Für 2024 strebt die RBI einen Konzern Return-on-Equity (ROE; ohne Russland und Belarus) von rund 11% an (2023: 7,6%). Die CET1-Quote ohne Russland und Belarus soll sich 2024 stabil entwickeln. Die RBI-Aktie reagierte negativ auf die vorgelegten Zahlen, da das ROE-Ziel 2023 von 10% (ohne Russland und Belarus) unterschritten wurde und der Ausblick 2024 möglicherweise leicht enttäuscht hat. Bei dem Kursrücksetzer dürften aber auch Gewinnmitnahmen eine Rolle gespielt haben. Positive Aspekte waren jedenfalls die Aussagen zum STRABAG-Deal und der Dividendenvorschlag von EUR 1,25/Aktie. Wir bleiben bei unserer positiven Meinung."

Zu CA Immo: "Das negative Bewertungsergebnis in Höhe von EUR 530 Mio. entspricht in etwa 10% des Immobilienwertes des Unternehmens (einschließlich der Entwicklungsprojekte) und spiegelt das aktuelle Marktumfeld wider, das durch einen Anstieg der Renditen gekennzeichnet ist. CA Immo-Peer Alstria meldete bereits vor zwei Wochen eine negative Neubewertung von rund 13% ihres Portfolios für das GJ23. Wir gehen davon aus, dass der EPRA NAV (Nettoimmobilienwert) der CA Immo im Vergleich zum 3. Quartal 2023 nach Ausschüttung der Sonderdividende (EUR 2,56) um weitere rund EUR 2,80 pro Aktie reduziert wird. Die Reaktion des Kurses zeigt, dass die Investoren jedoch auch auf die Höhe des negativen Bewertungsergebnisses gefasst waren."

Zu Bawag: "Für 2024 erwartet das Management einen Vorsteuergewinn von über EUR 920 Mio. (2023: EUR 910 Mio.) sowie einen RoTCE von über 20% (2023: 25%), die Knab Akquisition ist darin nicht berücksichtigt. Die BAWAG präsentierte ein starkes Ergebnis 2023 und toppte mit ihrem Dividendenvorschlag von EUR 5,0/Aktie die Erwartungen. Die Guidance für den Vorsteuergewinn 2024 übertrifft ebenfalls unsere Erwartungen. Das Management sieht die Knab-Übernahme als 2 bis 3 mal wertsteigender als ein neues Aktienrückkaufprogramm. Auch nach der Knab-Übernahme verfügt die Bank weiter über Überschusskapital, das für zusätzliche Übernahmen verwendet werden könnte. Wir bleiben bei unsere jüngst auf Akkumulieren hochgestuften Empfehlung für die BAWAG-Aktie."



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1. Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).   >> Öffnen auf photaq.com

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Autor
Christine Petzwinkler
Börse Social Network/Magazine


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    Zu RBI: "Für 2024 strebt die RBI einen Konzern Return-on-Equity (ROE; ohne Russland und Belarus) von rund 11% an (2023: 7,6%). Die CET1-Quote ohne Russland und Belarus soll sich 2024 stabil entwickeln. Die RBI-Aktie reagierte negativ auf die vorgelegten Zahlen, da das ROE-Ziel 2023 von 10% (ohne Russland und Belarus) unterschritten wurde und der Ausblick 2024 möglicherweise leicht enttäuscht hat. Bei dem Kursrücksetzer dürften aber auch Gewinnmitnahmen eine Rolle gespielt haben. Positive Aspekte waren jedenfalls die Aussagen zum STRABAG-Deal und der Dividendenvorschlag von EUR 1,25/Aktie. Wir bleiben bei unserer positiven Meinung."

    Zu CA Immo: "Das negative Bewertungsergebnis in Höhe von EUR 530 Mio. entspricht in etwa 10% des Immobilienwertes des Unternehmens (einschließlich der Entwicklungsprojekte) und spiegelt das aktuelle Marktumfeld wider, das durch einen Anstieg der Renditen gekennzeichnet ist. CA Immo-Peer Alstria meldete bereits vor zwei Wochen eine negative Neubewertung von rund 13% ihres Portfolios für das GJ23. Wir gehen davon aus, dass der EPRA NAV (Nettoimmobilienwert) der CA Immo im Vergleich zum 3. Quartal 2023 nach Ausschüttung der Sonderdividende (EUR 2,56) um weitere rund EUR 2,80 pro Aktie reduziert wird. Die Reaktion des Kurses zeigt, dass die Investoren jedoch auch auf die Höhe des negativen Bewertungsergebnisses gefasst waren."

    Zu Bawag: "Für 2024 erwartet das Management einen Vorsteuergewinn von über EUR 920 Mio. (2023: EUR 910 Mio.) sowie einen RoTCE von über 20% (2023: 25%), die Knab Akquisition ist darin nicht berücksichtigt. Die BAWAG präsentierte ein starkes Ergebnis 2023 und toppte mit ihrem Dividendenvorschlag von EUR 5,0/Aktie die Erwartungen. Die Guidance für den Vorsteuergewinn 2024 übertrifft ebenfalls unsere Erwartungen. Das Management sieht die Knab-Übernahme als 2 bis 3 mal wertsteigender als ein neues Aktienrückkaufprogramm. Auch nach der Knab-Übernahme verfügt die Bank weiter über Überschusskapital, das für zusätzliche Übernahmen verwendet werden könnte. Wir bleiben bei unsere jüngst auf Akkumulieren hochgestuften Empfehlung für die BAWAG-Aktie."



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