15.11.2023, 2174 Zeichen
Bei Kapsch TrafficCom Group kam es im 1.Halbjahr 2023/24 durch die Einigung im Schiedsverfahren mit der Bundesrepublik Deutschland zu einem Mittelzufluss von 79 Mio. Euro, was sich positiv auf das Ergebnis auswirkte. Das Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit vor Abschreibungen und Wertminderungen (EBITDA) stieg im Periodenvergleich von 15 Mio. auf 82 Mio. Euro, und das Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit (EBIT) erhöhte sich von 5 Mio. auf 73 Mio. Euro. Die EBIT-Marge betrug somit 28 Prozent nach 2 Prozent im ersten Halbjahr des Vorjahres. Das Periodenergebnis betrug 47 Mio. Euro nach 0,3 Mio. Euro. "Die Einigung in Deutschland ist höchst erfreulich, sie verbessert unsere Finanzkennzahlen und reduziert die Verschuldung deutlich. Es ist uns aber bewusst, dass dies nur einen Einmaleffekt darstellt. Wir werden daher weiterhin konsequent daran arbeiten, die Profitabilität unseres operativen Geschäftes zu verbessern um nachhaltig angemessene Gewinne zu erzielen, wofür es neben weiterer Effizienzsteigerungen insbesondere auch einer Steigerung der Umsätze bedarf“, so Georg Kapsch, CEO von Kapsch TrafficCom. Der Umsatz erreichte im ersten Halbjahr 266 Mio. Euro und lag damit um 1 % über dem Vergleichswert des Vorjahres.
Im ersten Halbjahr 2023/24 verzeichnete Kapsch TrafficCom einen Auftragseingang, der mit 480 Mio. Euro beinahe doppelt so hoch war wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres und zu einem hohen Auftragsstand mit 1,4 Mrd. Euro, dem 2,5fachen des Vorjahresumsatzes, führte. Zudem stehen laut dem Unternehmen noch weitere Projekte vor der Vergabe.
Zur weiteren Reduktion des Verschuldungsgrades strebt das Unternehmen Mittelzuflüsse von zumindest 30 Mio. Euro an. Damit sollte die Nettoverschuldung gemeinsam mit dem noch erwarteten verbleibenden Nettomittelzufluss von zumindest rund 20 Mio. Euro aus der Einigung in Deutschland und einer Reduktion des im 1. Halbjahr gestiegenen Nettoumlaufvermögens die Nettoverschuldung nochmals deutlich senken, so das Unternehmen.
Für das Geschäftsjahr 2023/24 erwartet der Vorstand unverändert ein Umsatzwachstum im einstelligen Prozentbereich und eine signifikante Verbesserung des operativen Ergebnisses (EBIT).
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