13.11.2023, 2606 Zeichen
Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Die Wiener Börse hat den Handel am Freitag nahezu unverändert und uneinheitlich beendet. Der heimische Leitindex ATX konnte seine Verlaufsverluste vollständig wettmachen, und drehte in der Auktion sogar noch die Vorzeichen um: Es blieb ein geringfügiges Plus von 0,05 Prozent auf 3.203,66 Einheiten. Der breiter gefasste ATX Prime hingegen verlor sehr moderate 0,02 Prozent auf 1.607,47 Zähler. Überwiegend negative Vorgaben aus Asien und den USA hatten von Sitzungsbeginn an auf die Stimmung gedrückt. An der Wall Street hatten am Vorabend Aussagen von US-Notenbankchef Jerome Powell belastet. Die US-Währungshüter seien "nicht überzeugt", dass das Zinsniveau zur Bekämpfung der Inflation ausreichend restriktiv sei, erklärte Powell in einer Rede auf einer Konferenz des Internationalen Währungsfonds (IWF). "Wenn es angemessen sein sollte, die Geldpolitik weiter zu verschärfen, werden wir nicht zögern, dies zu tun", fügte er hinzu. Datenseitig stand vor dem Hintergrund weiterer geldpolitischer Entscheidungen die Verbraucherumfrage der Universität Michigan im Fokus. Die Konsumstimmung in den USA hat sich im November demnach stärker als erwartet eingetrübt. Die Inflationserwartungen der Verbraucher hingegen stiegen überraschend. Auf Sicht von einem Jahr legten sie von 4,2 Prozent auf 4,4 Prozent zu. Volkswirte hatten hier einen Rückgang prognostiziert. In den USA stehen die Inflationserwartungen besonders unter Beobachtung, da die US-Notenbank Fed die künftigen Zinsentscheidungen von der Entwicklung von Wirtschaftsdaten abhängig macht.
In Wien blieben Meldungen zu Einzelwerten vor dem Wochenende Mangelware, auch die Berichtssaison legte eine Pause ein. Bekannt wurde, dass die Erste Group einen 2016 vom ungarischen Staat übernommenen 15-prozentigen Anteil an der Tochterbank Erste Bank Hungary wieder zurückkauft. Die Papiere der Erste Group schlossen um 0,1 Prozent tiefer. Eine Analystenstimme kam zur Raiffeisen Bank International. Die Deutsche Bank hat das Kursziel von 15 auf 17 Euro angehoben und die Anlageempfehlung "Hold" bestätigt. Die Titel des Geldinstituts beendeten die Sitzung um 0,20 Prozent tiefer auf 15,24 Euro. Papiere des Branchenkollegen BAWAG verloren ebenfalls 0,3 Prozent. Ölwerte wurden vor dem Wochenende europaweit stark nachgefragt. Die Anteilsscheine von Index-Schwergewicht OMV kletterten um 2 Prozent nach oben, Aktien des Ölfeldausrüsters Schoeller-Bleckmann folgten knapp dahinter mit einem Aufschlag von 1,7 Prozent. Die Liste der Kursgewinner führten am Freitag Warimpex mit einem Kursplus von 7,4 Prozent an.."
Wiener Börse Party #1176: ATX mit 3-Prozent-Sprung wieder auf Rekordniveau, Raiffeisen Zertifikate schreibt Börsegeschichte
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Aktien auf dem Radar:Semperit, AT&S, DO&CO, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, RHI Magnesita, Bawag, VIG, Bajaj Mobility AG, Porr, Lenzing, Uniqa, Strabag, Addiko Bank, Verbund, Agrana, BTV AG, CA Immo, Erste Group, EVN, FACC, Flughafen Wien, Gurktaler AG Stamm, Mayr-Melnhof, RBI, Wienerberger, Wolford, Zumtobel, BKS Bank Stamm, Amag, CPI Europe AG.
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Die Addiko Gruppe besteht aus der Addiko Bank AG, der österreichischen Mutterbank mit Sitz in Wien (Österreich), die an der Wiener Börse notiert und sechs Tochterbanken, die in fünf CSEE-Ländern registriert, konzessioniert und tätig sind: Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (wo die Addiko Gruppe zwei Banken betreibt), Serbien und Montenegro.
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