17.10.2023, 2464 Zeichen
Die A1 Telekom Austria verzeichnet nach drei Quartalen Umsatzerlöse in Höhe von 3.883 Mio. Euro, das ist ein Plus von 5,9 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode. Das EBITDA nach drei Quartalen beläuft sich auf 1.442 Mio. Euro (+2,6 Prozent), das EBIT auf 713 Mio. Euro (+3,9 Prozent), das Nettoergebnis auf 502 Mio. Euro (– 0,2 Prozent). Im 3. Quartal wirkten sich einige Einmaleffekte negativ aus, wie die Stempelsteuer auf den österreichischen Rahmenmietvertrag mit EuroTeleSites, darüber hinaus hatte der weißrussische Rubel einen starken negativen Einfluss. Zudem waren die Restrukturierungsaufwendungen in Österreich höher als im 3. Quartal des Vorjahres. Damals waren sie aufgrund des stark gestiegenen Zinsniveaus außergewöhnlich niedrig, wie dem Q3-Bericht zu entnehmen ist. CEO Alejandro Plater: "Wir haben ein solides drittes Quartal erlebt, das von Einmaleffekten und Wechselkursschwankungen geprägt war. In einem Umfeld hoher Energiekosten haben wir uns weiterhin konsequent auf die Umsetzung von Effizienzmaßnahmen konzentriert."
Mit der Ausgliederung und dem Listing von EuroTeleSites hat das Unternehmen laut dem CEO "einen wichtigen strategischen Meilenstein erfolgreich umgesetzt". Die A1 Group hat sich den langfristigen Zugang zu den Funkmasten vertraglich gesichert. Durch die Abspaltung könne sich die A1 Group nun verstärkt auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, zu dem das Management von Funktürmen nicht zählt, wie betont wird. Darüber hinaus ermöglicht die Transaktion eine effizientere Budgetallokation. Ein wesentlicher Effekt der Abspaltung von EuroTeleSites war zudem die Reduktion der Finanzverbindlichkeiten um rund 1 Mrd. Euro auf 725 Mio. Euro.
A1 bestätigt den bisherigen Ausblick für 2023 und erwartet ein Umsatzwachstum von rund 5 Prozent. Auf dem Kapitalmarkttag Anfang September wurden die Ambitionen für 2024 bis 2026 vorgestellt und ein jährliches Umsatzwachstum von 3 bis 4 Prozent in Aussicht gestellt, zudem ein jährliches EBITDA-Wachstum von 4 bis 5 Prozent (beides basierend auf aktuellen Inflations- und Wechselkurserwartungen). Die kumuliertnen Investitionen sollen bei 2,8 Mrd. Euro liegen (ohne Frequenzspektrum). Zudem wurde die Basisdividende je Aktie von 0,20 Euro auf 0,32 Euro angehoben, wobei die Dividendenpolitik bestätigt wurde. Das bedeutet, dass das Dividendenniveau basierend auf der Geschäfts- und Finanzentwicklung der Gruppe beibehalten oder nachhaltig gesteigert wird, wie aus dem Ausblick hervorgeht.
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Die DenizBank AG wurde 1996 gegründet und ist eine österreichische Universalbank. Sie unterliegt dem österreichischen Bankwesengesetz und ist Mitglied bei der gesetzlichen einheitlichen Sicherungseinrichtung der Einlagensicherung AUSTRIA GmbH. Die DenizBank AG ist Teil der türkischen DenizBank Financial Services Group, die sich seit 2019 im Besitz der Emirates NBD Gruppe befindet.
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