02.08.2023, 1665 Zeichen
Lenzing spürt sowohl im ersten als auch im zweiten Quartal 2023 Anzeichen der Erholungbei den Rohstoff- und Energiekosten als auch bei der Nachfrage. Speziell der Blick auf die Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal zeigt eine Erholung gegenüber dem ersten Quartal 2023 (leichtes Plus beim Umsatz im Q2, EBITDA lag bei 106,8 Mio. Euro nach 29,7 Mio. Euro im Q1). Insgesamt gingen die Umsatzerlöse im 1. Halbjahr 2023 um 3,4 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 1,25 Mrd. Euro zurück. Dieser Rückgang ist laut Lenzing primär auf niedrigere Faserumsätze zurückzuführen, während die Zellstoffumsätze stiegen. Die Ergebnisentwicklung sei neben dem aktuellen Marktumfeld insbesondere durch positive Sondereffekte aus der Bewertung der biologischen Vermögenswerte und der Vorratsbewertung beeinflusst gewesen. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) ging im 1. Halbjahr 2023 um 27,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 136,5 Mio. Euro zurück. Das Periodenergebnis lag bei minus 65,8 Mio. Euro (nach 72,3 Mio. Euro im 1. Halbjahr 2022). Für das Gesamtjahr geht man unverändert von einem EBITDA in einer Bandbreite von 320 Mio. bis 420 Mio. Euro aus. Stephan Sielaff, Vorstandsvorsitzender der Lenzing Gruppe. „Insgesamt bleiben wir vorsichtig optimistisch, wenngleich die Visibilität insbesondere im Textilsegment eingeschränkt bleibt. Mittel- und langfristig gehen wir weiter von einem stark steigenden Bedarf an nachhaltigen Produkten der Lenzing aus. Die zügig und erfolgreich umgesetzte Kapitalerhöhung verschafft Lenzing finanzielle Flexibilität und Stärke, und wird eine solide Grundlage für unser strategisches Wachstum sein.
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