31.07.2023, 1732 Zeichen
In einer Kurzmitteilung kommentieren die Analysten der RBI die Zahlen der Erste Group folgendermaßen: "Der Nettogewinn lag im 2. Quartal mit EUR 896 Mio. um 20–26 % über den Erwartungen, was auf negative Risikokosten und ein niedrigeres sonstiges operatives Ergebnis zurückzuführen ist. Das starke Handelsergebnis muss aufgrund einer GuV-neutralen Verschiebung negativer Posten in das Zinsergebnis in HU relativiert werden. Die Kernerträge und Kosten entsprachen im Großen und Ganzen den Erwartungen. Die Dynamik des Kreditwachstums verlangsamte sich im Jahresvergleich von 9,4 % im ersten Quartal auf 7 % trotz positiver Signale aus dem Privatkundengeschäft. Das Nettozins- und Provisionsergebnis entsprachen den Erwartungen, wobei die Zinsmarge um 5 Basispunkte auf 2,45 % zurückging.
Die Risikokosten blieben in Q1 mit -2 Basispunkten aufgrund von Auflösungen in AT im negativen Bereich und überraschten erneut positiv. Der Bestand an krisenbedingten Overlays blieb mit rund EUR 900 Mio. stabil. Die Qualität der Aktiva scheint gut zu sein, da die Quoten der Stufe 2 und 3 mit 19 % und 2,0 % stabil sind.
Die Entscheidung über den Aktienrückkaufplan der EZB wird in den nächsten Wochen erwartet. Der Pro-forma-CET1-Wert stieg aufgrund der Einbeziehung der Gewinne im 2. Quartal um 50 Basispunkte auf 14,9 %.
Die Erste hob die ROTE 2023-Prognose von "13-15 %" auf ">15 %" an, was auf einen besseren Ausblick für das Nettozinsergebnis (von 15 % auf 20 % im Jahresvergleich, Konsens 21 %, RBIe +25 %) und niedrigere Risikokosten zurückzuführen ist, die nun bei <10 Basispunkten gegenüber <25 Basispunkten (Konsens <20 Basispunkte) gesehen werden. Infolgedessen erwartet die Erste eine Dividende pro Aktie von EUR 2,70 (RBIe EUR 2,40)."
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