21.04.2023, 3279 Zeichen
Im börsenradio-Interview sagt Marinomed-CEO und Co-Gründer Andreas Grassauer zu den Produkten: "Die Carragelose-Produkte sind bereits auf dem Markt und werden mittlerweile in über 40 Ländern verkauft. Die Zukunft liegt aber in der Immunologie. Die Leitprojekte Tacrosolv und Budesolv sind hier von imminenter Wichtigkeit. Bei allen drei Projekten (Carragelose, Tacrososlv, Budesolv) sind die klinischen Programme im Großen und Ganzen gelaufen. Wir sind jetzt dabei Partnerschaften abzuschließen. Das heißt, das Risiko für den Aktionär auf der klinischen Seite ist gering. Das kommerzielle Risiko ist, wie auch bei anderen Unternehmen, gegeben. Die Upside-Chance ist durchaus eine Große. Wir haben, aufgrund der vorhandenen werthaltigen Assets, das Ziel eine nachhaltige Profitabilität zu erreichen, das Unternehmen auf vollkommen neue Beine zu stellen und dann die nächsten Schritte zu gehen, um noch höherwertige pharmazeutische Projekte durchziehen zu können.“
Zu F&E: "Die Entwicklung von pharmazeutischen Produkten ist enorm aufwändig. Bis zur Marktreife müssen manchmal zweistellige oder sogar dreistellige Millionenbeträge eingesetzt werden. Dafür gibt es eine große Umsatz-Chance bzw. Gewinn-Chance. Das Spannende bei kleineren Biotech-Unternehmen, wie wir es sind, ist, dass in früheren Phasen das größere Risiko genommen wird. Nach hinten raus aber, wenn es Erfolge gibt, an der Upside partizipiert werden kann. Das kann ein Unternehmen schnell profitabel machen. Bei Carragelose waren es netto ca. 4 Mio. Euro, die überblieben, die wir aber in die Forschung und Entwicklung investiert haben. Wir weisen eine Marge von ca. 32 Prozent aus, haben aber keine großen Marketing- oder Logistik-Aufwendungen. Das ist also der Anteil, der als Deckungsbeitrag für uns überbleibt und uns hilft, die weitere Entwicklung zu unterstützen.“
Zu Wachstumschancen: „Bei Carragelose wollen wir u.a in den Americas wachsen, da geht es nicht nur um die Zulassung in den USA sondern auch um Mexiko und Brasilien. Auch in Japan tut sich ein regulatorisches Fenster auf. Die großen Sprünge wollen wir aber mit Tacrososlv und Budesolv machen. Bei Tacrosolv (Augentropfen) sind wir in einer Phase, in der wir größere Partner suchen, die uns bei der weiteren Entwicklung und später der Vermarktung helfen. Auch bei Budesolv (Nasenspray) sind wir in Gesprächen für Partnerschaften. Das Spannende bei Partnerschaften ist, dass der Partner natürlich einen Teil der Upside nimmt und sich um die Vermarktung kümmert, aber auch Kosten übernimmt. Dh. man übergibt das Projekt in größere und stärkere Hände und partizipiert dann später an den Einnahmen."
Zum Procter & Gamble-Deal in den USA: „Die USA ist als Markt für Produkte im Husten, Schnupfen, Heiserkeit-Bereich, etwa doppelt so groß wie der gesamte westeuropäische Markt. Die Amerikaner geben für Produkte dieser Art mehr Geld aus. Zudem ist es ein Riesen-Markt, 40 mal größer als Österreich. P&G ist mit der Marke Wick Weltmarktführer, und den Weltmarktführer für seine eigenen Produkte für den Vertrieb zu bekommen, ist ein großer Erfolg für uns und erhöht die Chancen auf Gewinne, wenn die Markteinführung erfolgt ist.“
https://boersenradio.at/page/brn/41965
(Der Input von boersen radio.at für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 21.04.)
Wiener Börse Party #1156: Mai-Verfallstag mit zunächst fallendem ATX, Verbund gesucht, am Fenstertag wenige News, aber viel Research
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