12.01.2023, 1969 Zeichen
In den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2022|23 (1. März bis 30. November 2022) verzeichnete der Frucht-, Stärke- und Zuckerkonzern Agrana Umsätze in Höhe von 2.742,5 Mio. Euro, was einem Anstieg um 26,4 Prozent entspricht. Ein wesentlicher Treiber waren u.a. die gegenüber der Vergleichsperiode gestiegenen Ethanolpreise, aber auch gestiegene Zuckerverkaufspreise, ebenso wie preisbedingte Umsatzanstiege bei Fruchtzubereitungen.
Das operative Ergebnis stieg um 77,0 Prozent auf 121,6 Mio. Euro (Q1-3 2021|22: 68,7 Mio. Euro). Ein wesentlicher Treiber für die Ergebnisverbesserung sei der Turn-Around im Segment Zucker im laufenden Geschäftsjahr gewesen, so das Unternehmen. Eine außerordentliche Abschreibungen auf Goodwill und Assets im Segment Frucht im 2. Quartal 2022|23 sorgte für ein Minus beim Konzern-EBIT in Höhe von 33,9 Prozent auf 50,2 Mio. Euro. Das Konzernergebnis ging im Periodenvergleich von 44,8 Mio. Euro auf 5,4 Mio. Euro zurück.
Die Agrana-Gruppe rechnet unverändert für das Geschäftsjahr 2022|23 mit einem sehr deutlichen Anstieg beim Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT), konkret mit einer Steigerung um zumindest 50 Prozent. Beim operativen Ergebnis sowie beim Konzernumsatz wird von einem deutlichen Anstieg (+10 bis +50 Prozent) ausgegangen. Im Geschäftsjahr 2022|23 soll das Investitionsvolumen in den drei Segmenten in Summe mit rund 111 Mio. Euro zwar über dem Wert von 2021|22, jedoch unter den geplanten Abschreibungen in Höhe von rund 120 Mio. Euro liegen. „Ein wesentlicher Anteil unserer Investitionen wird in Zukunft für weitere Maßnahmen zur Reduktion der Treibhausgasemissionen verwendet. Agrana verfolgt einen konkreten Plan bis 2040 CO2-neutral zu produzieren und bis spätestens 2050 auch ihre in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette entstehenden Emissionen, von der landwirtschaftlichen Urproduktion bis hin zum Transport der Produkte zu unseren Kunden, auf netto null zu reduzieren,“ so CEO Markus Mühleisen.
Kapitalmarkt-stimme.at daily voice: Irre Statistiken zum März-Verfall starring ATX, Mayr-Melnhof, Palfinger, Strabag, Erste - dazu drei Spoiler
1.
Agrana Bioethanolwerk in Pischelsdorf (Bild: Agrana)
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