03.11.2022, 2210 Zeichen
Die Kontron AG hat Zahlen für die ersten drei Quartale berichtet. Wie berichtet, hat sich Kontron von Teilen des IT Service-Geschäfts getrennt. In den vorgelegten Zahlen werden die fortgeführten Aktivitäten ("CO" – Continued Operations) veröffentlicht, die aufgegebenen Aktivitäten wurden im Quartalsbericht komprimiert als "DCO" (Discontinued Operations) ausgewiesen. Die Q3 Ergebnisse seien daher nur eingeschränkt mit den Vorjahreswerten vergleichbar, so das Unternehmen.
In den fortgeführten Aktivitäten (CO) konnte in den ersten neun Monaten mit 755,0 Mio. Euro ein um 9,6 Prozent höherer Umsatz als im Vorjahr (688,5 Mio. Euro) erzielt werden. Im dritten Quartal wurden davon 262,4 Mio. Euro erwirtschaftet, was einem Anstieg von 10,5 Prozent entspricht. Inklusive der aufgegebenen Aktivitäten belief sich der Umsatz seit Jahresbeginn auf 1.020,7 Mio. Euro (Vorjahr 913,8 Mio. Euro). Das EBITDA der fortgeführten Aktivitäten stieg in den ersten neun Monaten 2022 auf 69,5 Mio. Euro gegenüber 63,0 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Das Nettoergebnis (bereinigt um Einmalkosten aus dem Divestment "FOCUS") konnte in den ersten neun Monaten um 14,3 Prozent auf 35,1 Mio. Euro gesteigert werden (Vorjahr: 30,7 Mio.). Der Auftragseingang in den fortgeführten Aktivitäten (CO) zeigt einen robusten Wachstumskurs und lag im dritten Quartal mit 319,8 Mio. Euro zum siebten Mal in Folge deutlich über dem erwirtschafteten Umsatz und über Plan, die Book-to-Bill Ratio betrug 1,22.
Hannes Niederhauser, CEO Kontron AG: "Trotz des aktuellen Marktumfeldes stimmen uns die Ergebnisse der ersten drei Quartale sowie unsere Auftragslage optimistisch für 2022 und 2023. Wir gehen für die fortgeführten Aktivitäten weiterhin von einem zweistelligen Wachstum auf rund 1.100 Mio. Euro Umsatz im Jahr 2022 aus. Das Nettoergebnis wird operativ voraussichtlich um 16 Prozent auf rund 56 Mio. Euro steigen, unbereinigt mit den Gewinnen aus dem IT-Services-Verkauf noch wesentlich mehr. Ab 2023 planen wir durch IoT-Akquisitionen die wegfallenden Umsätze der IT-Services kurzfristig zu ersetzen und erwarten bis 2025 ein Wachstum sowie einen Umsatzanstieg auf 2.000 Mio. Euro bei einer deutlich erhöhten EBITDA-Marge von 13 Prozent."
Börsepeople im Podcast S24/09: Bernadette Händlhuber
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S&T-CEO Hannes Niederhauser; Foto: snt.at
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