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SAP S/4HANA-Migrationen in Deutschland kommen nur langsam voran

Nachrichtenquelle Business Wire



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06.09.2022, 6929 Zeichen

Deutsche Unternehmen sind zunehmend bereit, zu SAP S/4HANA zu wechseln, aber mit Blick auf einen Einsatz in Form von Software-as-a-Service (SaaS) sind sie weiterhin zögerlich. Dies meldet eine neue Studie, die die Information Services Group (ISG) (Nasdaq: III), ein führendes, weltweit tätiges Marktforschungs- und Beratungsunternehmen im Technologie-Segment, heute veröffentlicht hat.

Die Studie „ISG Provider Lens™ SAP Ecosystem Report for Germany 2022” kommt zu dem Schluss, dass Unternehmen weltweit weiter zögern, ihre traditionellen ERP-Kernapplikation von SAP auf S/4HANA in ihren produktiven Systemen zu migrieren, und dies, obwohl SAP dieser Umstellung hohe Priorität einräumt und zugleich angekündigt hat, den Support für ältere Produkte Ende 2027 einzustellen. In Deutschland sind die Unternehmen sogar noch zurückhaltender, S/4HANA auf der Basis von Public Clouds anstelle von Private Clouds oder von eigenen Vor-Ort-Infrastrukturen einzusetzen, so die Studie.

„Deutsche Unternehmen sind zögerlich, was die vollständige Umstellung auf SaaS-basiertes S/4HANA angeht“, sagt Anna Medkouri, Partnerin bei ISG. „Viele sind jedoch dabei, ihre Migrationen auf S/4HANA zu planen, und beginnen, mit Serviceanbietern zusammenzuarbeiten.“

Im vergangenen Jahr startete SAP die Initiative „RISE with SAP“, um Kunden den Umstieg auf cloudbasiertes S/4HANA zu erleichtern, indem sie eine Vielzahl von unterstützenden Lizenzen und Dienstleistungen anbietet. Während RISE bei mittelständischen Kunden mit vergleichsweise einfachen SAP-Umgebungen Anklang gefunden hat, bleiben ISG zufolge viele größere Unternehmen mit langjährigen Lizenzvereinbarungen weiter zurückhaltend.

Die Studie untersucht eine Reihe von Fragen, die sich Unternehmen bei der Migration auf cloudbasiertes S/4HANA stellen. Dazu gehört der Aspekt, ob sie zunächst mit der Migration ihrer Anwendungen in die Cloud oder stattdessen mit der Implementierung von S/4HANA beginnen oder ob sie beides gleichzeitig in Angriff nehmen sollen. Hinzu kommt der Mangel an Fachkräften und ihren Fähigkeiten, was die Durchführung solcher Projekte sowohl für die Serviceanbieter als auch für ihre Kunden weiter erschwert, so ISG.

SAP bietet auch die Möglichkeit, ERP-Systeme durch eine prozessorientierte Standardimplementierung im Rahmen der SAP Business Technology Platform (BTP) zu ersetzen. Diese ermöglicht die Integration von SAP und Nicht-SAP Anwendungen auf einer einheitlichen Plattform. Zudem unterstützt sie einen Digital-First-Ansatz, der es ermöglicht, neue Technologien wie künstliche Intelligenz (KI), maschinelles Lernen oder Blockchain mit einzubinden. Der Studie zufolge sind die meisten deutschen Unternehmen weiterhin zurückhaltend, wenn es um die vollständige Umsetzung solcher Ansätze geht.

„Deutsche Unternehmen stehen unter dem Druck, wettbewerbsfähig und agil zu bleiben“, sagt Jan Erik Aase, Partner und Global Leader bei ISG Provider Lens Research. „Service-Provider können helfen, die dafür notwendigen Technologien zu integrieren.“

Die Studie gibt auch Aufschluss über andere SAP-Trends auf dem deutschen Markt: zum Beispiel, was die Einführung von SAP Managed Application Services vorantreibt und wie bedeutend Anbieter mit starken Onshore- und Nearshore-Ressourcen für mittelständische Kunden sind.

Die Studie „ISG Provider Lens™ SAP Ecosystem Report for Germany 2022” bewertet die Fähigkeiten von insgesamt 46 Anbietern in fünf Marktsegmenten: „SAP S/4HANA System Transformation – Large Accounts“, „SAP S/4HANA System Transformation – Midmarket“, „Managed Application Services for SAP ERP“, „Managed Platform & Cloud Services for SAP ERP“, und „SAP Business Technology Platform Services“.

Die Studie führt Accenture, All For One Group, Atos, Capgemini und T-Systems als „Leader” in vier Marktsegmenten. Infosys und Wipro erhalten diese Einstufung in jeweils drei Segmenten. Cognizant, NTT DATA und TCS sind „Leader” in je zwei Segmenten. Arvato, Camelot ITLab, CANCOM, DATAGROUP, Devoteam, Fujitsu, Innovabee und Syntax erhalten die Einstufung „Leader” in jeweils einem Marktsegment.

Zudem wird HCL in zwei Marktsegmenten und Wipro in einem Segment als „Rising Star“ bezeichnet. Nach Definition von ISG handelt es sich dabei um Unternehmen mit vielversprechendem Portfolio und hohem Zukunftspotenzial.

Bearbeitete Versionen der Studie stehen bei Atos, Capgemini, DATAGROUP und T-Systems zum Download bereit.

Die Studie „ISG Provider Lens™ SAP Ecosystem Report for Germany 2022” ist für Abonnenten und Einzelkäufer auf dieser Webseite erhältlich.

Über ISG Provider Lens™

Die Studienreihe ISG Provider Lens™ Quadrant ist der einzige Anbietervergleich seiner Art, der empirische, datengetriebene Forschungs- und Marktanalysen mit praxisbasierten Erfahrungen und Beobachtungen des global agierenden Beratungsteams von ISG kombiniert. Unternehmen erhalten eine Fülle detaillierter Daten und Marktanalysen, die ihnen die Auswahl geeigneter Sourcing-Partner erleichtern. ISG-Berater wiederum nutzen die Berichte, um ihre eigenen Marktkenntnisse zu überprüfen und ISG-Geschäftskunden zu beraten. Die Studie untersucht derzeit weltweit operierende Anbieter, vor allem in Europa sowie in den USA, Kanada, Brasilien, dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Benelux, Deutschland, der Schweiz, Skandinavien, Australien und Singapur/Malaysia. Weitere Märkte werden in Zukunft hinzukommen. Weitere Informationen zur ISG Provider Lens-Marktforschung bietet diese Webseite.

Eine begleitende Studienreihe, die ISG Provider Lens Archetype Reports, bewertet als erste ihrer Art Anbieter aus der Sicht bestimmter Kundensegmente.

Über Information Services Group (ISG)

ISG (Information Services Group) (Nasdaq: III) ist ein führendes, globales Marktforschungs- und Beratungsunternehmen im Technologie-Segment. Als zuverlässiger Geschäftspartner für über 800 Kunden, darunter mehr als 75 der 100 weltweit größten Unternehmen, unterstützt ISG Unternehmen, öffentliche Organisationen sowie Service- und Technologie-Anbieter dabei, Operational Excellence und schnelleres Wachstum zu erzielen. Der Fokus des Unternehmens liegt auf Services im Kontext der digitalen Transformation, inklusive Automatisierung, Cloud und Daten-Analytik, Sourcing-Beratung, Managed Governance und Risk Services, Services für den Netzwerk-Betreibergesellschaften, Design von Technologie-Strategie und -Betrieb, Change-Management sowie Marktforschung und Analysen in den Bereichen neuer Technologien. 2006 gegründet, beschäftigt ISG mit Sitz in Stamford, Connecticut, über 1.300 digitalaffine Experten und ist in mehr als 20 Ländern tätig. Das globale Team von ISG ist bekannt für sein innovatives Denken, seine geschätzte Stimme im Markt, tiefgehende Branchen- und Technologie-Expertise sowie weltweit führende Marktforschungs- und Analyse-Ressourcen, die auf den umfangreichsten Marktdaten der Branche basieren.



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    06.09.2022, 6929 Zeichen

    Deutsche Unternehmen sind zunehmend bereit, zu SAP S/4HANA zu wechseln, aber mit Blick auf einen Einsatz in Form von Software-as-a-Service (SaaS) sind sie weiterhin zögerlich. Dies meldet eine neue Studie, die die Information Services Group (ISG) (Nasdaq: III), ein führendes, weltweit tätiges Marktforschungs- und Beratungsunternehmen im Technologie-Segment, heute veröffentlicht hat.

    Die Studie „ISG Provider Lens™ SAP Ecosystem Report for Germany 2022” kommt zu dem Schluss, dass Unternehmen weltweit weiter zögern, ihre traditionellen ERP-Kernapplikation von SAP auf S/4HANA in ihren produktiven Systemen zu migrieren, und dies, obwohl SAP dieser Umstellung hohe Priorität einräumt und zugleich angekündigt hat, den Support für ältere Produkte Ende 2027 einzustellen. In Deutschland sind die Unternehmen sogar noch zurückhaltender, S/4HANA auf der Basis von Public Clouds anstelle von Private Clouds oder von eigenen Vor-Ort-Infrastrukturen einzusetzen, so die Studie.

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    „Deutsche Unternehmen stehen unter dem Druck, wettbewerbsfähig und agil zu bleiben“, sagt Jan Erik Aase, Partner und Global Leader bei ISG Provider Lens Research. „Service-Provider können helfen, die dafür notwendigen Technologien zu integrieren.“

    Die Studie gibt auch Aufschluss über andere SAP-Trends auf dem deutschen Markt: zum Beispiel, was die Einführung von SAP Managed Application Services vorantreibt und wie bedeutend Anbieter mit starken Onshore- und Nearshore-Ressourcen für mittelständische Kunden sind.

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