17.05.2022, 1907 Zeichen
AT&S hat im Geschäftsjahr 2021/22 Umsatz und Ergebnis deutlich steigern können. Das Wachstum fand laut AT&S auf breiter Basis statt, die zusätzlichen Kapazitäten für ABF-Substrate in Chongqing, China, erwiesen sich als der größte Treiber. Der Konzernumsatz erhöhte sich um 34 Prozent auf 1.590 Mio. Euro. Das EBITDA verbesserte sich um 42 Prozent auf 349 Mio. Euro. Die EBITDA-Marge lag bei 22,0 Prozent (um Anlaufkosten bereinigte EBITDA-Marge: 23,8 Prozent). Das EBIT stieg von 80 Mio. Euro auf 126 Mio. Euro an, das Konzernergebnis von 47 Mio. Euro im Vorjahr auf nunmehr 103 Mio. Euro. CEO Andreas Gerstenmayer. „Diese starke Performance bestätigt erneut unsere Wachstumsstrategie und lässt uns für das neue Jahr optimistisch in die Zukunft blicken. Wir erwarten einen Umsatz von rund 2 Mrd. Euro mit einer bereinigten EBITDA-Marge zwischen 23 und 26 Prozent. Auch in den nächsten Jahren wird sich der Wachstumskurs fortsetzen, im Geschäftsjahr 2025/26 werden wir einen Umsatz von rund 3,5 Mrd. Euro erzielen und die EBITDA-Marge auf 27 bis 32 Prozent steigern."
Der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten erhöhte sich auf 1.120 Mio. Euro (31. März 2021: 553 Mio. Euro). Zusätzlich verfügt AT&S über 337 Mio. Euro an finanziellen Vermögenswerten und nicht genutzten Kreditlinien zur Sicherstellung der Finanzierung des künftigen Investitionsprogramms und kurzfristig fälliger Rückzahlungen.
Die Erwartungen für die Segmente: Die Marktgegebenheiten bei IC-Substraten bieten mittelfristig weiterhin erhebliche Wachstumsmöglichkeiten. Im Bereich der mobilen Endgeräte bleiben der Mobilfunkstandard 5G wie auch das Geschäft mit Modulleiterplatten ein positiver Treiber. Bei Automotive sollte sich die Halbleiterknappheit etwas entspannen und sich der Wachstumstrend somit verstärken. Bei Industrial und Medical erwartet AT&S für das laufende Geschäftsjahr weiterhin eine positive Entwicklung.
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AT&S, Leiterplatte, Produktion, Credit: AT&S
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