13.05.2022, 2492 Zeichen
Im ersten Quartal 2022 verzeichnete die Österreichische Post, wie bereits kommuniziert, eine Umsatz- und Ergebnisentwicklung unter dem Vorjahresniveau. In der Entwicklung des Jahres 2022 wird erwartet, dass eine Abweichung zum Vorjahr speziell das 1. Halbjahr betrifft. Die durch Lockdowns verursachten positiven Sondereffekte des Vorjahres stellen hohe Vergleichswerte dar. Im zweiten Halbjahr 2022 wird eine Aufholung angestrebt, wie es seitens der Post heißt.
Die Umsatzerlöse für die ersten drei Monate 2022 betrugen 601,4 Mio. Euro und liegen somit um 7,1 Prozent unter dem ersten Quartal 2021. Der größte Teil dieses Rückgangs sei auf den stark gesunkenen Wechselkurs der türkischen Die negative Umsatzentwicklung, inflationäre Tendenzen sowie der Druck auf die türkische Lira beeinträchtigten auch das Ergebnis. Das EBITDA für das 1. Quartal 2022 reduzierte sich auf 81,2 Mio Euro (-17,9 Prozent) und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) reduzierte sich auf 39,6 Mio. Euro (-33,7 %).
Die Kriegshandlungen in der Ukraine würden sich auf das Geschäftsmodell der Österreichischen Post indirekt auswirken – durch die sich verfestigende Inflation, basierend auf Anstiegen bei Energie und Rohstoffen sowie durch unterbrochene Liefer- und Wertschöpfungsketten. Der Inflationsdruck führt zu Steigerungen der operativen Personal- und Energiekosten und beeinträchtigt darüber hinaus auch das Konsumverhalten weiter negativ, so die Post. „Durch umfassende Gegenmaßnahmen ist die Österreichische Post bemüht, die Leistungserbringung der Brief- und Paketzustellung so kosteneffizient wie möglich zu gestalten. Umsatzseitig werden moderate Inflationsanpassungen vorgenommen“, so Generaldirektor Georg Pölzl.
Trotz des schwierigen Umfelds peilt die Österreichische Post für 2022 einen möglichst stabilen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr an (Umsatzerlöse 2021: 2,5 Mrd. Euro). Voraussetzung dieser Prognose bleibt eine weitgehende wirtschaftliche sowie energie- und währungstechnische Stabilität in den Märkten. Die Ergebnisprognose für 2022 gestaltee sich aufgrund des aktuellen Umfelds schwierig. Es sei zu befürchten, dass sich inflationäre Tendenzen nunmehr nicht nur kurzfristig, sondern längerfristig einstellen. Das Konzernergebnis (EBIT) 2022 sollte aus heutiger Sicht zwischen den Niveaus der letzten beiden Jahre zu liegen kommen (EBIT 2021: 205 Mio Euro, EBIT 2020: 161 Mio. Euro). Die Ambition des Unternehmens bleibt aufrecht, möglichst nahe an das Niveau des Jahres 2021 heranzukommen.
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Die Agrana Beteiligungs-AG ist ein Nahrungsmittel-Konzern mit Sitz in Wien. Agrana erzeugt Zucker, Stärke, sogenannte Fruchtzubereitungen und Fruchtsaftkonzentrate sowie Bioethanol. Das Unternehmen veredelt landwirtschaftliche Rohstoffe zu vielseitigen industriellen Produkten und beliefert sowohl lokale Produzenten als auch internationale Konzerne, speziell die Nahrungsmittelindustrie.
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