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Mayr-Melnhof kann dank Preiserhöhungen und Akquisitionen wieder aufholen

Magazine aktuell


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26.04.2022, 2450 Zeichen

Der Karton-Konzern Mayr-Melnhof Gruppe konnte im 1. Quartal 2022 bei den Margen nach kosteninflationsbedingtem Druck in den Vorquartalen wieder aufholen. Die konsequente Umsetzung notwendiger Preiserhöhungen sowie anhaltend starke Nachfrage in beiden Divisionen machten dies möglich, wie das Unternehmen betont. Die Umsatzerlöse stiegen aufgrund der jüngsten Akquisitionen und der Weitergabe der Kostensteigerungen auf 1.060,4 Mio. Euro und lagen damit um 419,1 Mio. Euro über dem Vergleichswert des Vorjahres (Q1 2021: 641,3 Mio. Euro). Das betriebliche Ergebnis lag mit 111,1 Mio. Euro 49,9 Mio. Euro über dem Vorjahreswert (Q1 2021: 61,2 Mio. Euro). Dem deutlichen Anstieg in der Division MM Board & Paper stand eine stabile Entwicklung bei MM Packaging gegenüber. Die Operating Margin des Konzerns erhöhte sich somit auf 10,5 Prozent (Q1 2021: 9,6 Prozent). Der Periodenüberschuss stieg um 35,6 Mio. Euro auf 79,5 Mio. Euro (Q1 2021: 43,9 Mio. Euro).

Starke Nachfrage und hoher Auftragseingang halten sowohl bei Board & Paper als auch in der Verpackung weiter an. Um die seit Jahresbeginn fortdauernde Kosteninflation zu kompensieren, wurde Anfang des 2. Quartals eine weitere Preiserhöhung bei Karton und Papier umgesetzt. Aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten, insbesondere infolge möglicher Unterbrechungen in der Supply Chain, ist eine weitergehende Einschätzung für das laufende Jahr aktuell nicht möglich.

Die langfristig ausgerichteten Investitionsprojekte von MM zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit und für weiteres Wachstum sind insgesamt auf Plan und werden 2022 und 2023 in der bereits indizierten Bandbreite von 250 – 300 Mio. Euro p.a. umgesetzt. Wachstums- und Ergebniseffekte aus den Großinvestitionen bei Board & Paper sind laut dem Konzern vor allem erst nach 2023 zu erwarten.

MM beobachtet weiter genau die Entwicklungen in Russland und der Ukraine wie auch die inter- nationalen Maßnahmen und mögliche Auswirkungen auf den Konzern. In 2021 wurden kumuliert rund 9 % des Konzern-EBITDA in Russland und der Ukraine erwirtschaftet. In Russland werden an zwei Standorten, in der Ukraine an einem Standort Packagingprodukte für tägliche Konsumgü- ter produziert. Der Buchwert der drei Standorte liegt insgesamt unter 100 Mio. Euro. Mit Stillständen ist weiter zu rechnen. Die Umlagerung von Russland-Exportlieferungen auf andere Destinationen konnte vor dem Hintergrund der aktuellen Marktstärke zügig umgesetzt werden.



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Mayr-Melnhof, Druckmaschine, Credit: Mayr-Melnhof, (© Aussender)


Autor
Christine Petzwinkler
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