14.04.2022, 2282 Zeichen
voestalpine verkauft nun 80 Prozent ihrer Anteile an voestalpine Texas an ArcelorMittal. Der Enterprise Value für 100 Prozent der Anteile an voestalpine Texas beträgt rund 900 Mio. Euro (eine Milliarde USD). Unter Berücksichtigung der zum heutigen Zeitpunkt erwarteten Verschuldungsentwicklung der voestalpine Texas wird die Transaktion zum Closing zu einem Liquiditätszufluss in Höhe von rund 610 Mio. Euro führen und damit einhergehend zu einer wesentlichen Verringerung der Nettofinanzverschuldung des voestalpine-Konzerns führen. Mit der Partnerschaft sichert sich der Konzern darüber hinaus einen langfristigen Liefervertrag von jährlich 420.000 Tonnen des dort produzierten Hot Briquetted Iron (HBI). Dies würde die Basis für eine weitere Dekarbonisierung der Stahlproduktion in Linz und Donawitz („greentec steel“) darstellen, wie voestalpine mitteilt. Zudem reduziert die Partnerschaft das Spotmarktrisiko für die nicht benötigten Mengen. Die Produktionskapazität des HBI-Werks beträgt rund zwei Millionen Tonnen pro Jahr.
„Mit dieser Transaktion sichern wir uns langfristig HBI, können das Geschäftsmodell in Texas mit unserem Partner weiterentwickeln und unsere Pläne zur Dekarbonisierung und grünen Stahlproduktion erfolgversprechend fortsetzen. Der Kaufpreis ist darüber hinaus deutlich höher als der Buchwert. Der Buchgewinn aus der Transaktion beträgt voraussichtlich rund 280 Miio. Euro (310 Millionen USD), wovon der größere Teil im Jahresüberschuss des Jahresabschlusses 2021/22 erfasst wird“, sagt Herbert Eibensteiner, CEO der voestalpine AG. Die genauen Ergebnisauswirkungen werden erst bei dem in zwei bis drei Monaten zu erwartenden Closing feststehen. Unabhängig von dieser Transaktion wird der Ausblick der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2021/22 von einem EBITDA von bisher bis zu 2,2 Mrd. Euro auf etwas unter 2,3 Mrd. Euro erhöht.
Langfristig setzt der Stahl- und Technologiekonzern aus heutiger Sicht auf eine CO2-neutrale Stahlerzeugung auf Basis grünen Wasserstoffs und forscht bereits intensiv an vielversprechenden Breakthrough-Technologien. „Wir arbeiten bewusst in Szenarien, um zum richtigen Zeitpunkt die optimale Entscheidung treffen zu können“, betont Eibensteiner. Bis 2050 soll die Stahlproduktion der voestalpine gänzlich klimaneutral sein.
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voestalpine Headquarter (Bild: voestalpine)
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