13.04.2022, 2822 Zeichen
Marinomed legt heute Zahlen für das abgelaufene Jahr vor und kündigt an, Finanzierungsmöglichkeiten, mitunter auch über Kapitalmärkte, zu prüfen. Das Unternehmen beendete das Jahr mit einem Umsatzanstieg um 43 Prozent auf 11,6 Mio. Euro (2020: 8,1 Mio. Euro). Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung stiegen um 26 Prozent auf 7,5 Mio. Euro (2020: 5,9 Mio. Euro), ein Großteil wurde für klinische Entwicklungsprojekte verwendet. Die hohen Investitionen in den zukünftigen Wachstumskurs von Marinomed spiegelten sich in der Ergebnisentwicklung wider. Das operative Ergebnis (EBIT) lag mit -4,1 Mio. Euro dennoch über dem Vorjahreswert (2020: -5,8 Mio. Euro). Das Jahresergebnis 2021 wurde auf -5,9 Mio. Euro leicht verbessert (2020: -6,0 Mio. Euro). „Wir blicken auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Ein besonderes Highlight für Marinomed war der Abschluss der ersten Partnerschaft für Budesolv. Mit dem Pharmaunternehmen Luoxin Pharmaceutical haben wir einen starken Partner für die Entwicklung und die Kommerzialisierung am chinesischen Markt gewonnen. Ein weiterer Schritt war die Einführung des Geschäftsbereichs Solv4U. Damit machen wir unsere Marinosolv-Technologie im Rahmen von Technologiepartnerschaften für externe Kunden zugänglich“, erläutert CEO Andreas Grassauer.
Die langfristigen Verbindlichkeiten erhöhten sich auf 15,1 Mio. Euro (2020: 12,5 Mio. Euri). Der Anstieg ist laut Marinomed vor allem auf den Abruf der zweiten Tranche des ERP-Kredits (0,8 Mio. Euro) sowie der ersten Tranche der NÖBEG Finanzierung (1,0 Mio. Euro) für die Immobilienfinanzierung des neuen Firmenstandortes zurückzuführen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten stiegen auf 6,0 Mio. Euro (2020: 5,6 Mio. Euro). Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sanken auf 5,8 Mio. Euro (31.12.2020: 9,2 Mio. Euro).
Die positive Unternehmensentwicklung 2021 und ein vielversprechender Start ins neue Geschäftsjahr stimmen Marinomed optimistisch für das laufende Geschäftsjahr 2022. Die erweiterte Strategie zielt auf die Entwicklung neuer Therapeutika in den Bereichen Virologie und Immunologie ab und erfordert weitere Investitionen in Forschung und Entwicklung. Daher rechnet Marinomed für 2022 weiterhin mit einem operativen Verlust und erst auf mittlere Sicht mit operativer Profitabilität.
Die Marinomed Biotech AG arbeitet derzeit intensiv an der Umsetzung der Strategie 2025. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf Indikationen mit hohem medizinischem Bedarf in den Bereichen virale Infektionskrankheiten und autoreaktive Immunkrankheiten. Im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung der Strategie von Marinomed, prüft der Vorstand von Marinomed derzeit verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten. Dazu gehören unter anderem strategische Partnerschaften, Förderungen, sowie mögliche Optionen der Eigenkapitalfinanzierung über Kapitalmärkte.
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