02.03.2022, 2591 Zeichen
Der Flughafen Wien hat das von der Coronakrise belastete Geschäftsjahr 2021 wie prognostiziert positiv abgeschlossen. Das Nettoergebnis liegt bei 6,1 Mio. Euro und damit sogar etwas höher als vom Unternehmen in Aussicht gestellt (4 Mio. Euro). Es wurde ein Umsatz von 407,0 Mio. Euro sowie ein EBITDA von 153,7 Mio. Euro erwirtschaftet. Für das laufende Jahr wird, wie bereits angekündigt, ein Umsatz von 560 Mio. Euro, ein EBITDA von 172 Mio. Euro sowie ein positives Jahresergebnis von zumindest 20 Mio. Euro erwartet.
Der Flughafen Wien inklusive seiner Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice verzeichnete mit insgesamt 13,1 Mio. Passagieren im Jahr 2021 ein Passagierminus von 66,8 Prozent gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019. Für 2022 rechnet die Flughafen-Wien-Gruppe an den drei Standorten mit rund 21 Mio. Passagieren (rund 54 Prozent von 2019). "2022 wird aus heutiger Sicht ein deutliches Passagierplus bringen. Zahlreiche Airlines und Flugverbindungen kommen wieder zurück und der Sommerflugplan ist vielversprechend: Zu Ostern werden etwa 165 und im Sommer bereits bis zu 190 Destinationen direkt ab Wien erreichbar sein, das entspricht nahezu dem Vorkrisenniveau. Schwer einschätzbar ist noch, wie sich der Herbst und das vierte Quartal entwickeln, das hängt vor allem von der weiteren Entwicklung der COVID-19-Pandemie ab. Die aktuellen Ereignisse in der Ukraine sind sehr tragisch, vor allem für die Betroffenen, die hier unfassbares Leid erleben müssen, und ich hoffe auf ein baldiges Ende der kriegerischen Handlungen. Die Krise ist auch in der internationalen Luftfahrt spürbar, derzeit finden keine Flüge zwischen Russland, Ukraine und Wien statt. Dennoch erwarten wir aufgrund der insgesamt guten Verkehrsentwicklung und dem starken Sommerflugplan aus heutiger Sicht rund 17 Mio. Passagiere am Standort Wien im Gesamtjahr 2022 – das wären immerhin um 70% mehr als im Vorjahr“, so Flughafen-Vorstand Julian Jäger.
„Die aktuellen Ereignisse in der Ukraine machen uns tief betroffen und ich begrüße die entschlossene Reaktion des Westens und die ergriffenen Sanktionen. Wir stehen jederzeit bereit, wie auch 2015, an der Aufnahme und Betreuung von Flüchtlingen mitzuwirken. Die aktuellen Flugausfälle betreffen rund 4% des Passagiervolumens, indirekte Auswirkungen sind noch nicht abschätzbar. Trotz krisenbedingter Unsicherheit steht der Klimaschutz weiter in unserem Fokus: In Kürze geht Österreichs größte Photovoltaikanlage am Flughafen in Betrieb, um ab 2023 den Flughafenbetrieb CO2-neutral zu führen“, erläutert Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG.
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