01.03.2022, 1841 Zeichen
Die Bawag weist für 2021 einen Nettogewinn in Höhe von 480 Mio. Euro (+68 Prozent), ein Ergebnis je Aktie von 5,39 Euro und einen Return on Tangible Common Equity von 16,1 Prozent aus. Die Risikokosten sind auf ein normales Niveau zurückgegangen und beliefen sich auf 95 Mio. Euro. Die operativen Kernerträge stiegen 2021 um 4 Prozent auf 1.220 Mio. Euro. Der Nettozinsertrag stieg um 3 Prozent auf 938 Mio. Euro. Der Provisionsüberschuss stieg um 11 Prozent auf 282 Mio. Euro gestärkt durch das Beratungsgeschäft. Der Hauptversammlung am 28. März 2022 soll eine Dividende in Höhe von 3,0 Euro je Aktie zur Ausschüttung vorgeschlagen werden.
Im Einklang dem Kapitalmanagementansatz, Überschusskapital an die Aktionärinnen und Aktionäre auszuschütten, plant die Bank im Jahr 2022 einen Aktienrückkauf in Höhe von bis zu 425 Mio. Euro durchzuführen, vorbehaltlich regulatorischer Genehmigungen. Nach Abzug des beabsichtigten Aktienrückkaufs in Höhe von bis zu 425 Mio. Euro würde eine CET1 Quote von 12,85 Prozent ausgewiesen, somit 60 Basispunkte über der Bawag-Zielquote, wie es heißt. "Damit haben wir ausreichend Kapital für Zukäufe und für weiteres, über das bereits für 2022 geplante hinaus gehende, organisches Wachstum. Außerdem werden wir ab dem Geschäftsjahr 2022 55 Prozent des Nettogewinns für Dividenden abgrenzen. Dies entspricht einem Anstieg im Vergleich zu unserer bisherigen Dividendenpolitik", heißt es.
Im Ausblick geht die Bawag für 2022 von einem Wachstum der Kernerträge um mehr als 4 Prozent und einem Rückgang der operativen Aufwendungen von rund 2 Prozent aus. "Wir erwarten regulatorische Aufwendungen von unter 50 Mio. Euro und Risikokosten von rund 20 Basispunkten. Dieser Ausblick beinhaltet keinerlei positiven Effekt aus der Auflösung von Reserven. Wir streben ein Ergebnis vor Steuern von über 675 Mio. Euro an."
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Bawag, Headquarter, Photographer: Manfred Sodia
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