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ATX-Trends: Immofinanz, S Immo, Zumtobel, UBM, AT&S, FACC ...

02.02.2022, 4859 Zeichen

Aus den Morning News der Wiener Privatbank: Deutlich nach oben ging es gestern für den heimischen Markt, der ATX konnte sich um stolze 1,6% nach oben bewegen. Auch in Wien überwog der Optimismus, viele von den negativen Nachrichten und Erwartungen sind in der Zwischenzeit in die Kurse eingepreist, und die niedrigeren Kurse werden von vielen als Einstiegszeitpunkt betrachtet. Unternehmensnachrichten gab es gestern wenig, eine Analystenstimme gab es zu OMV. Die Berenberg Bank bestätigte die Kaufempfehlung und das Kursziel von 65,0 Euro, der Ölkonzern konnte sich um 1,2% nach oben bewegen. Noch besser lief es für den Branchenkollegen Schoeller-Bleckmann, der Ölfeldausrüster konnte einen weiteren Anstieg von 2,6% erzielen. Einen starken Tag hatten auch die Banken, allen voran die Bawag mit einem Anstieg von 3,4%, die Erste Group konnte ein Plus von 1,8% erzielen, für die Raiffeisen Bank International ging es um 2,8% nach oben, lediglich die kleinere Addiko Bank musste leicht nachgeben und mit einem Rückgang von 0,4% aus dem Handel gehen.

Ebenfalls weiter im Blickpunkt des Geschehens stand die Übernahme von Immofinanz, nach der Einigung zwischen der s Immo und der tschechischen CPI Property Group soll der Angebotspreis von 23,0 Euro nach der Freigabe durch die Übernahmekommission auch allen anderen ausstehenden Stammaktien angeboten werden, die Aktie konnte gestern mit einem Plus von 0,4% schliessen. An das untere Ende der Kursübersicht rutschten gestern UBM Development und Kapsch TrafficCom, der Immobilienentwickler und der Mautsystemanbieter mussten beide 1,4% nachgeben, auch Zumtobel wurde verkauft und endete mit einem Rückgang von 1,0%. Einen äußerst guten Tag hatte AT&S, der Leiterplattenhersteller konnte die Erholung im Zuge des Aufschwungs der Technologiewerte eindrucksvoll fortsetzen und ein beachtliches Plus von 7,2% erzielen, auch Frequentis präsentierte sich gestern deutlich erholt, nach den starken Abgaben in letzter Zeit konnte mit dem Plus von 7,1% ein Teil der Rückgänge wieder wettgemacht werden. Ebenfalls gut nachgefragt war Lenzing, für den Faserhersteller ging es um 4,1% nach oben, und FACC war ebenfalls durchaus gesucht, für den Luftfahrtzulieferer brachte der Handel eine Verbesserung von 4,0%.

...

Das heimische Bankinstitut Raiffeisenbank International hat heute seine vorläufigen Zahlen zum Geschäftsjahr 2021 veröffentlicht, die in etwa den Erwartungen entsprachen. Die Betriebserträge konnten im Jahresvergleich um 9,8% auf €5.570 Mio. gesteigert werden. Der Zinsüberschuss ist aufgrund von höherer Volumina und steigender Leitzinsen um 6,6% YoY auf €3.327 Mio. gestiegen. Die Nettozinsspanne war im Gesamtjahr um 0,12 Prozentpunkte auf 2,01% rückläufig, konnte im vierten Quartal jedoch wieder auf 2,22% zulegen. Der erzielte mit €1.985 Mio. einen neuen Rekordwert (+17,8% YoY). Ausschlaggebend hierfür waren gestiegene Volumina und höhere Umsätze aus dem Zahlungsverkehr sowie dem Fremdwährungsgeschäft in nahezu allen Ländern, insbesondere in Russland. Die Verwaltungsaufwendungen stiegen im Jahresvergleich um 5,2% auf €2.978 Mio. Insgesamt lag das Betriebsergebnis somit 15,7% über dem Vorjahreswert bei €2.592 Mio. Die Cost/income ratio ging um 2,3 Prozentpunkte auf 53,5% zurück. In der Berichtsperiode wurden Wertminderungen auf finanzielle Vermögenswerte in Höhe von €295 Mio. gebucht nach €598 Mio. in der Vorjahresperiode. Die Neubildungsquote ging um 0,27 Prozentpunkte YoY auf 0,30% zurück. Während das Ergebnis vor Steuern dadurch um 51,3% auf €1.790 Mio. gesteigert werden konnte, legte das Konzernergebnis um 70,7% auf €1.372 Mio. zu. Die NPE ratio konnte um 0,3 Prozentpunkte YoYauf 1,6% verbessert werden. Die Harte Kernkapitalquote fiel um 0,5 Prozentpunkte YoY auf 13,1%. Für das abgelaufene Geschäftsjahr schlägt das RBI Management eine Dividende in Höhe von €1,15/Aktie vor, was einer Ausschüttungsquote von 28% entspricht. Für 2022 erwartet das Unternehmen, dass der Zinsüberschuss im oberen und der Provisionsüberschuss im mittleren einstelligen Prozentbereich zunehmen wird. Es wird erwartet, dass die Kundenkredite zwischen 7 und 9% wachsen. RBI erwartet eine Zunahme der Verwaltungsaufwendungen im oberen einstelligen Prozentbereich und darüber hinaus zusätzliche Integrationskosten für die Akquisitionen in Tschechien (Equa bank) und Serbien (Crédit Agricole Srbija) in Höhe von insgesamt rund €100 Mio. Die Cost/Income Ratio dürfte ohne Berücksichtigung der einmaligen Integrationskosten rund 55% betragen. Die Neubildungsquote dürfte 2022 rund 40 Basispunkte betragen. Der Konzern- ROE dürfte über dem mittelfristigen Ziel von 11% liegen und die Harte Kernkapitalquote wird bei rund 13% erwartet.

Vorl. GJ 2021: Betriebserträge:  €5.570 Mio. (5.537e), Betriebsergebnis: €2.592 Mio. (2.595e), Ergebnis vor Steuern: €1.790 Mio. (1.854e) Konzernergebnis: €1.372 Mio. (1.264e). 

 


(02.02.2022)

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Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

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Die cyan AG (XETR: CYR) ist ein Anbieter von intelligenten Cybersecurity-Lösungen mit fast 20 Jahren Erfahrung in der IT-Industrie. Die Gesellschaft bietet IT-Sicherheitsprodukte für Endkunden von Mobilfunk- und Festnetzinternetanbietern sowie Finanzdienstleistern an. Die Lösungen werden als White-Label-Produkte in die Apps und Systemlandschaft von internationalen Geschäftspartnern integriert, die diese unter ihrer eigenen Marke den Privat- und Geschäftskunden anbieten. Über Managed Service Provider bietet cyan zudem die Cybersecurity-Lösung cyan Guard 360 für mittelständische Unternehmen an.

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    02.02.2022, 4859 Zeichen

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    Das heimische Bankinstitut Raiffeisenbank International hat heute seine vorläufigen Zahlen zum Geschäftsjahr 2021 veröffentlicht, die in etwa den Erwartungen entsprachen. Die Betriebserträge konnten im Jahresvergleich um 9,8% auf €5.570 Mio. gesteigert werden. Der Zinsüberschuss ist aufgrund von höherer Volumina und steigender Leitzinsen um 6,6% YoY auf €3.327 Mio. gestiegen. Die Nettozinsspanne war im Gesamtjahr um 0,12 Prozentpunkte auf 2,01% rückläufig, konnte im vierten Quartal jedoch wieder auf 2,22% zulegen. Der erzielte mit €1.985 Mio. einen neuen Rekordwert (+17,8% YoY). Ausschlaggebend hierfür waren gestiegene Volumina und höhere Umsätze aus dem Zahlungsverkehr sowie dem Fremdwährungsgeschäft in nahezu allen Ländern, insbesondere in Russland. Die Verwaltungsaufwendungen stiegen im Jahresvergleich um 5,2% auf €2.978 Mio. Insgesamt lag das Betriebsergebnis somit 15,7% über dem Vorjahreswert bei €2.592 Mio. Die Cost/income ratio ging um 2,3 Prozentpunkte auf 53,5% zurück. In der Berichtsperiode wurden Wertminderungen auf finanzielle Vermögenswerte in Höhe von €295 Mio. gebucht nach €598 Mio. in der Vorjahresperiode. Die Neubildungsquote ging um 0,27 Prozentpunkte YoY auf 0,30% zurück. Während das Ergebnis vor Steuern dadurch um 51,3% auf €1.790 Mio. gesteigert werden konnte, legte das Konzernergebnis um 70,7% auf €1.372 Mio. zu. Die NPE ratio konnte um 0,3 Prozentpunkte YoYauf 1,6% verbessert werden. Die Harte Kernkapitalquote fiel um 0,5 Prozentpunkte YoY auf 13,1%. Für das abgelaufene Geschäftsjahr schlägt das RBI Management eine Dividende in Höhe von €1,15/Aktie vor, was einer Ausschüttungsquote von 28% entspricht. Für 2022 erwartet das Unternehmen, dass der Zinsüberschuss im oberen und der Provisionsüberschuss im mittleren einstelligen Prozentbereich zunehmen wird. Es wird erwartet, dass die Kundenkredite zwischen 7 und 9% wachsen. RBI erwartet eine Zunahme der Verwaltungsaufwendungen im oberen einstelligen Prozentbereich und darüber hinaus zusätzliche Integrationskosten für die Akquisitionen in Tschechien (Equa bank) und Serbien (Crédit Agricole Srbija) in Höhe von insgesamt rund €100 Mio. Die Cost/Income Ratio dürfte ohne Berücksichtigung der einmaligen Integrationskosten rund 55% betragen. Die Neubildungsquote dürfte 2022 rund 40 Basispunkte betragen. Der Konzern- ROE dürfte über dem mittelfristigen Ziel von 11% liegen und die Harte Kernkapitalquote wird bei rund 13% erwartet.

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