17.01.2022, 2577 Zeichen
Ebenfalls nach unten ging es für den heimischen Markt, wenngleich das Minus für den ATX mit 0,4% doch geringer ausfiel als bei den meisten großen europäischen Börsen, auf Wochensicht musste das österreichische Börsenbarometer 0,3% abgeben. Die Stimmung in Wien war gleich vom Handelsstart weg durch die negativen Vorgaben aus den USA belastet, dort hatten am Donnerstag die Technologieaktien angesichts wohl bald steigender Zinsen Einbußen erlitten, mehrere Mitglieder der US-Notenbank hatten sich für eine zeitnahe Anhebung der Leitzinsen ausgesprochen. Frische Konjunkturdaten aus Europa gab es am Freitag nicht, auch kamen keine signifikanten Meldungen von den einzelnen Unternehmen. Lediglich einige Analystenstimmen sorgten für Bewegung bei Einzelwerten, so hat die Erste Group das Kursziel für Schoeller Bleckmann von 39,0 Euro auf 42,5 Euro angehoben und die Einschätzung „Accumulate“ bestätigt, der Ölfeldausrüster konnte daraufhin um 2,9% vorrücken. Die Deutsche Bank hob das Kursziel für Strabag von 35,0 Euro auf 45,0 Euro an und bestätigte die Kaufempfehlung, der Baukonzern konnte einen Zuwachs von 1,5% erzielen. Die Deutsche Bank äußerte sich auch zu Wienerberger und bestätigte die Einstufung als „Buy“, das Kursziel wurde von 40,0 Euro auf 42,0 Euro nach oben revidiert, der Ziegelkonzern musste dennoch einen Rückgang von 1,0% hinnehmen. Die Banken hatten einen gemischten Tag, für die Bawag gab es ein Plus von 0,8%, die Erste Group musste 0,8% abgeben, für die Raiffeisen Bank International ging es um 0,7% nach unten und die Addiko Bank konnte sich über eine Kursverbesserung von 1,4% freuen. Schwächster Titel des Handels zum Wochenausklang war Lenzing, der Faserhersteller musste 3,3% nachgeben, auch Semperit wurde verkauft, für den Gummikonzern ging es um 3,2% nach unten. Einen schwachen Tag hatte auch Mayr-Melnhof, der Kartonhersteller musste 3,1% schwächer aus dem Handel gehen. Gegen den europäischen Trend war Verbund sehr gesucht, der Versorger war mit einem Plus von 3,2% stärkster Titel des Handelstages, auch Agrana wurde gekauft, für den Stärke- und Zuckerkonzern ging es um 1,8% nach oben. Am Donnerstag wird der Flughafen Wien die Verkehrsergebnisse für 2021 vorlegen und Schoeller-Bleckmann das vorläufige Ergebnis für 2021.
Unternehmensnachrichten
S&T
S&T AG gibt Guidance für 2022 bekannt.
Für das Geschäftsjahr 2022 wird ein Umsatz von rund EUR 1,5 Mrd. bei einer EBITDA-Marge von 10 Prozent erwartet * Jahresstart mit Zuschlägen für neue Großaufträge im Gesamtvolumen von EUR 170 Mio. * Geschäftsjahr 2021 im Rahmen der Guidance erwartet.
Wiener Börse Party #1156: Mai-Verfallstag mit zunächst fallendem ATX, Verbund gesucht, am Fenstertag wenige News, aber viel Research
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Aktien auf dem Radar:Frequentis, Agrana, Bajaj Mobility AG, EuroTeleSites AG, Amag, UBM, FACC, OMV, Verbund, Porr, Rosgix, EVN, AT&S, Rosenbauer, voestalpine, Wienerberger, Wolford, Wolftank-Adisa, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, CPI Europe AG, Österreichische Post, Semperit, Telekom Austria, RHI Magnesita, DAX, Siemens, HeidelbergCement, MTU Aero Engines, Henkel, Fresenius Medical Care.
Random Partner
Agrana
Die Agrana Beteiligungs-AG ist ein Nahrungsmittel-Konzern mit Sitz in Wien. Agrana erzeugt Zucker, Stärke, sogenannte Fruchtzubereitungen und Fruchtsaftkonzentrate sowie Bioethanol. Das Unternehmen veredelt landwirtschaftliche Rohstoffe zu vielseitigen industriellen Produkten und beliefert sowohl lokale Produzenten als auch internationale Konzerne, speziell die Nahrungsmittelindustrie.
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