14.01.2022, 2497 Zeichen
Aus den Morning News der Wiener Privatbank: Die Wiener Börse musste am Donnerstag mit Abschlägen enden, nach zwei Gewinntagen in Folge kam es gestern zu einem Rückgang von 0,3%. Auch am heimischen Markt herrschte eher Zurückhaltung, die zuletzt vorgelegten makroökonomischen Daten waren in den Kursen eingepreist, neue Meldungen, die die Investoren zu Käufen hätten bewegen können, gab es nicht. Von Analystenseite gab es einen optimistischen Kommentar zur ATX-Entwicklung, trotz anhaltender Coronapandemie und rasch steigender Inflation sehen die Experten der Erste Group dem angefangenen Jahr für die Wiener Börse positiv entgegen, für den ATX sehen sie weiteres Aufwärtspotenzial, das Kursziel für den Leitindex liegt bei 4500 Punkten. Bei den Einzeltiteln rutschte OMV mit einem Zwischenbericht, dem sogenannten Trading Update, in den Fokus, der Öl-, Gas-und Chemiekonzern muss für das vierte Quartal 2021 cash-unwirksame Abschreibungen und Wertberichtigungen vornehmen, welche vom Unternehmen selbst auf etwa 1,7 Milliarden Euro geschätzt werden, hingegen profitierte der Konzern von weiter gestiegenen Ölpreisen und einer nochmals deutlich höheren Raffineriemarge, insgesamt reagierten die Anleger auf diese Nachrichten mit Enttäuschung und der Titel musste 2,0% nachgeben. Für den zweiten Vertreter aus diesem Sektor, Schoeller-Bleckmann, verlief der Handel relativ unaufgeregt, die Aktie musste mit einem kleinen Minus von 0,1% aus dem Handel gehen.
Der Frucht-, Stärke- und Zuckerkonzern Agrana hat nach den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2021/22 weniger Gewinn gemacht als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, die Umsatzerlöse stiegen hingegen deutlich an, das Gesamtjahr will man stärker als das vorige abschließen, dennoch gab es einen Rückgang von 1,1% für die Aktie. Eher durchwachsen verlief der Tag für die Banken, die Bawag verbilligte sich um 0,3%, die Erste Group konnte einen Anstieg von 0,6% erzielen, für die Raiffeisen Bank International gab es hingegen einen deutlichen Rückgang von 3,5% und die Addiko Bank endete ebenfalls schwächer mit einem Abschlag von 0,7%. Verlierer des Tages war Frequentis mit einem deutlichen Rückgang von 6,2%, wodurch ein guter Teil der Gewinne der letzten Tage wieder aufgegeben werden musste. An die Spitze der Kursübersicht konnte sich Marinomed mit einem Anstieg von 6,8% setzen, auch Polytec wurde gekauft und konnte mit einem Zuwachs von 4,3% enden. Ebenfalls stark war Semperit, für den Gummikonzern ging es um 3,3% nach oben.
Börsepeople im Podcast S24/17: Monika Kalbacher
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