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ATX-Trends: Do&Co, Andritz, Addiko, RBI, Erste Group ...

15.11.2021, 3732 Zeichen

Einen klaren Rückgang gab es am Freitag für den heimischen Markt, der ATX musste den Handel mit einer 1,2% tieferen Notierung beenden, auf Wochensicht gesehen bedeutete das einen kleinen Zuwachs von 0,3%. In Wien wirkten die übrigen Einflüsse auf die Marktteilnehmer wie im übrigen Europa, die Industrieproduktion in Europa war im September weniger gefallen aus befürchtet, dennoch werden die Hersteller von anhaltenden Lieferengpässen belastet. Auch die Inflation bleibt weiter hoch, sie lag in Spanien bei 5,4% im Jahresvergleich, in Deutschland sind die Großhandelspreise im Vergleich zum Vorjahr um 15,2% gestiegen, ein Wert, der seit 47 Jahren nicht mehr gemeldet worden war. Belastung für den heimischen Index kam in erster Linie von den stark gewichteten Bankentiteln, die Bawag konnte sich noch vergleichsweise gut halten und musste 1,0% abgeben, die Erste Group endete mit einem satten Rückgang von 3,0%, für die Raiffeisen International brachte der Handel einen Rückgang von 2,6% und auch die Addiko Bank musste im Vergleich zum Vortag um 2,1% tiefer schliessen.

Gemischt war die Entwicklung bei den Ölpreisen, während die OMV deutlich nachgeben musste und 2,6% tiefer in das Wochenende ging, konnte Schoeller-Bleckmann doch einen Zuwachs von 1,4% verzeichnen. Ebenfalls zu den Verlierern zählte ein weiteres Mal Do & Co, das Cateringunternehmen wurde von der europaweiten Schwäche des Sektors belastet und musste 1,8% nachgeben, auch für Andritz lief der Tag nicht besonders gut, der Anlagenbauer musste mit einem Rückgang von 1,2% aus dem Handel gehen. Ebenfalls verkauft wurden voestalpine und Verbund, die beiden Titel endeten 1,2% beziehungsweise 1,1% tiefer. Einen starken Tag hatte hingegen Lenzing, der Faserhersteller konnte sich mit einem Zuwachs von 3,9% an die Spitze der Kursübersicht setzen, auch Zumtobel war gut nachgefragt, für den Leuchtenhersteller brachte der Handel einen Anstieg von 2,9%. Kapsch TrafficCom konnte den Abwärtstrend der letzten Tagte stoppen, der Mautsystemanbieter präsentierte sich mit einem Anstieg von 1,8% deutlich erholt. Gut lief es auch für EVN, der Versorger konnte ein Plus von 1,6% erzielen, und auch Wienerberger zählte zu den gefragten Werten, der Ziegelhersteller konnte um 1,5% vorrücken. Am Dienstag wird Mayr-Melnhof die Ergebnisse vorlegen, am Mittwoch folgen der Flughafen Wien und Semperit, am Donnerstag dann Do & Co, Kapsch TrafficCom, die Vienna Insurance Group und Uniqa.

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RBI trifft Vereinbarung über den Verkauf der Raiffeisenbank (Bulgaria) EAD

Die Raiffeisen Bank International AG (RBI) hat eine Vereinbarung über den Verkauf von 100 Prozent der Anteile an ihrer bulgarischen Tochtergesellschaft, Raiffeisenbank (Bulgaria) EAD, an die KBC Bank, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der belgischen KBC Group NV, getroffen. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt eines erfolgreichen Closing und regulatorischer Bewilligungen. Der Kaufpreis für die Raiffeisenbank (Bulgaria) EAD beläuft sich auf EUR 1.015 Millionen, wird die harte Kernkapitalquote der RBI um ungefähr 90 Basispunkte erhöhen und es der RBI ermöglichen, zusätzliches Kapital in ausgewählten Märkten einzusetzen und dort das Wachstum zu beschleunigen. Die endgültige Auswirkung auf die harte Kernkapitalquote der RBI ist abhängig von den Schlussbilanzen von RBI und Raiffeisenbank (Bulgaria) EAD zum Zeitpunkt des Closing, das für Mitte 2022 erwartet wird. Die Entscheidung, den bulgarischen Markt trotz der nachhaltigen Profitabilität und Stärke der Raiffeisenbank (Bulgaria) EAD zu verlassen, basiert in erster Linie auf der Möglichkeit mit dem zusätzlichen Kapital in ausgewählten Märkten der RBI attraktive Wachstumschancen zu nutzen und an Größe zu gewinnen.


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