19.08.2021, 2597 Zeichen
Die Uniqa Insurance Group hat in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2021ein Ergebnis vor Steuern von knapp 216 Mio. Euro (1 – 6/2020: 55,4 Mio. Euro) erwirtschaftet. Das Konzernergebnis erhöhte sich um 321,6 Prozent auf 170,7 Mio. Euro (1 – 6/2020: 40,5 Mio. Euro). Die verrechneten Prämien inklusive der Sparanteile der fonds- und der indexgebundenen Lebensversicherung stiegen im 1. Halbjahr 2021 vor allem aufgrund der Erstkonsolidierung der AXA-CEE-Gesellschaften um 17,1 Prozent auf 3.310,0 Mio. Euro (1 – 6/2020: 2.827,8 Mio. Euro). Während die laufenden Prämien mit 3.239,2 Mio. Euro um 16,3 Prozent wuchsen (1 – 6/2020: 2.784,8 Mio. Euro), erhöhten sich die Einmalerlagsprämien in der Lebensversicherung um 64,7 Prozent auf 70,8 Mi. Euro (1 – 6/2020: 43,0 Mio. Euro). „Das versicherungstechnische Ergebnis unserer Gruppe hat sich im 1. Halbjahr 2021 positiv entwickelt. Trotz der überdurchschnittlichen Belastungen durch Hagelunwetter, Sturmschäden und Überflutungen ‒ insbesondere in Österreich und Tschechien ‒ konnten wir die Combined Ratio auf erfreuliche 92,6 Prozent verbessern. Mit 2021 sind wir im ersten Jahr der Umsetzung unseres Wachstumsprogramms ‚UNIQA 3.0 – Seeding the Future‘ und sehen eine zufriedenstellende Profitabilitätsentwicklung, insbesondere in der Schaden- und Unfallversicherung und in der Krankenversicherung. Die ersten sechs Monate 2021 sind eine erfolgreiche Etappe auf dem Weg, die Gesundheit und den Wohlstand unserer Kundinnen und Kunden spürbar zu verbessern“, so Andreas Brandstetter, CEO UNIQA Insurance Group AG.
Das Ergebnis aus Kapitalanlagen hat sich mit 307 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr (215 Millionen Euro) deutlich verbessert. Während im ersten Halbjahr 2020 Wertminderungen auf Aktien und festverzinsliche Wertpapiere hohe Belastungen brachten, konnte UNIQA in den ersten sechs Monaten 2021 in einem starken Kapitalmarktumfeld Gewinne aus Veranlagungen in Aktien und Anleihen realisieren. „Unser Kostenprogramm in Österreich ist im Plan und auch die Integration der ehemaligen AXA-Gesellschaften in CEE verläuft vielversprechend. Kombiniert mit den guten Ergebnissen für das erste Halbjahr haben wir deshalb unseren Ausblick bereits im Juli für das Gesamtjahr angehoben: Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2021 ein Ergebnis vor Steuern im Bereich von 330 bis 350 Millionen Euro“, so Brandstetter weiter.
Aufgrund der verbesserten Profitabilität im versicherungstechnischen Kerngeschäft wird sich das Ergebnis vor Steuern für das Jahr 2021 voraussichtlich im Bereich von 330 bis 350 Mio. Euro bewegen, teilt das Unternehmen mit.
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