19.08.2021, 2056 Zeichen
Der Flughafen Wien hat im 1. Halbjahr Umsatzerlöse von 128,6 Mio. Euro zu Buche stehen (-34,3 Prozent). Das EBITDA verschlechterte sich um 48,4 Prozent auf 25,2 Mio. Euro und das EBIT auf minus 40,3 Mio. Euro. Das Nettoergebnis vor Minderheiten ging im 1. Halbjahr auf minus 32,5 Mio. Euro zurück. Von Jänner bis Juni 2021 verzeichnete die Flughafen-Wien-Gruppe inklusive der Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice einen Passagierrückgang von 61,1 Prozent auf insgesamt 2.393.631 Passagiere gegenüber dem Vorjahr. Am Standort Wien ging die Zahl der Passagiere um 61,4 Prozent auf 1.966.593 Reisende gegenüber dem Vorjahr zurück. Die Zahl der Flugbewegungen sank von Jänner bis Juni 2021 um 44,5 Prozent auf 29.455 Starts und Landungen. Die durchschnittliche Auslastung ging von 63,9 Prozent auf 52,8 Prozent zurück. Das Frachtaufkommen hingegen verzeichnete ein Plus von 16,1 Prozent auf 125.150 Tonnen.
Für Gesamtjahr 2021 werden Passagierzahlen in der Gruppe von lediglich 12-13 Mio. Reisenden erwartet, aber trotzdem ein positives Periodenergebnis von plus 4 Mio. Euro. Vorstand Günther Ofner: „Durch harte Sparmaßnahmen und dank Kurzarbeit werden wir trotz der bisherigen Verkehrsrückgänge im Gesamtjahr 2021 wieder ein leicht positives Periodenergebnis erzielen und die Nettoverschuldung wieder reduzieren“. Vorstand Julian Jäger ergänzt: „Der Juli war der passagierstärkste Monat seit Beginn der Pandemie: Mit 1,5 Mio. Reisenden verzeichneten wir fast drei Mal so viele Fluggäste wie im Juli des Vorjahres und dieser positive Trend setzt sich auch in der ersten Augusthälfte verstärkt fort. Das gibt uns Hoffnung für den Sommer und die nächsten Monate. Die Menschen reisen wieder mehr und die neuen Flugverbindungen von Air Canada, EVA Air, Etihad Airways und vielen anderen Carriern belegen das. Trotzdem sind wir noch weit von den Zahlen von vor der Pandemie entfernt und die nächsten Monate bleiben weiter herausfordernd. Aus heutiger Sicht erwarten wir im Gesamtjahr 2021 etwa 12 bis 13 Mio. Passagiere in der Flughafen-Wien-Gruppe“.
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Flughafen Wien (Bild: viennaairport)
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Die Addiko Gruppe besteht aus der Addiko Bank AG, der österreichischen Mutterbank mit Sitz in Wien (Österreich), die an der Wiener Börse notiert und sechs Tochterbanken, die in fünf CSEE-Ländern registriert, konzessioniert und tätig sind: Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (wo die Addiko Gruppe zwei Banken betreibt), Serbien und Montenegro.
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