08.03.2026, 3522 Zeichen
Die Schere zwischen XRP-Kurs und Ripple-Geschäft klafft immer weiter auseinander. Während die Zahlungsinfrastruktur des Unternehmens Meilensteine feiert, ziehen institutionelle Investoren ihr Kapital aus XRP-ETFs ab – so stark wie seit Wochen nicht mehr.
ETF-Abflüsse auf Monatshoch
Am 6. März verzeichneten XRP-ETFs Mittelabflüsse von 16,62 Millionen Dollar – der höchste Tageswert im laufenden Monat. Allein der 21Shares XRP ETF verlor 10,60 Millionen Dollar, gefolgt von Bitwise mit 3,65 Millionen und Grayscale mit 2,37 Millionen Dollar.
Die Abflüsse markieren die zweite Welle institutioneller Zurückhaltung innerhalb weniger Wochen. Sowohl der Canary XRP ETF als auch der Franklin XRP ETF meldeten null Zuflüsse – ein deutliches Zeichen dafür, dass Investoren angesichts der volatilen Kursentwicklung vorerst an der Seitenlinie bleiben.
Trotz der jüngsten Turbulenzen bleibt die Gesamtbilanz der XRP-ETFs positiv: Seit Launch haben die Produkte zusammen 1,24 Milliarden Dollar an Netto-Zuflüssen akkumuliert. Die aktuellen Abflüsse könnten daher eher eine kurzfristige Positionsbereinigung als einen fundamentalen Stimmungsumschwung signalisieren.
Ripple Payments durchbricht 100-Milliarden-Marke
Während der Token unter Druck steht, liefert Ripple auf Unternehmensseite ab. Die Payments-Plattform hat die Marke von 100 Milliarden Dollar Transaktionsvolumen überschritten. Das Unternehmen baut die Infrastruktur zu einer Full-Stack-Lösung aus, die es Firmen ermöglicht, Fiat-Währungen und Stablecoins über einen einzigen Anbieter zu verwalten – inklusive Custody, Treasury-Automatisierung und Settlement.
Die Entwicklung zeigt: Ripples Zahlungsgeschäft läuft weitgehend unabhängig vom XRP-Preis. Die institutionelle Nachfrage nach der Infrastruktur wächst, selbst wenn die Token-Bewertung schwächelt. Besonders Stablecoins gewinnen an Bedeutung – viele der über 300 Banken im Ripple-Netzwerk nutzen primär die Messaging- und Tracking-Tools, nicht aber XRP für das Settlement.
Anzeige
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei XRP?
Regulatorische Hängepartie bleibt Unsicherheitsfaktor
Der Digital Asset Market CLARITY Act, der XRP formal als digitales Rohstoffprodukt klassifizieren und damit Bitcoin und Ethereum gleichstellen würde, steckt im Kongress fest. Das Gesetz passierte das Repräsentantenhaus im Juli 2025 mit deutlicher Mehrheit, scheitert aber aktuell an einem Streit zwischen Banken und Krypto-Industrie über Stablecoin-Regelungen.
Für XRP wäre eine Verabschiedung ein Katalysator: Die regulatorische Klarheit würde die letzte große Hürde für Banken und Asset Manager beseitigen, XRP in ihre Systeme zu integrieren. Standard Chartered hat seine XRP-Prognose für 2026 kürzlich von 8 auf 2,80 Dollar gesenkt – die größte prozentuale Kürzung im gesamten Krypto-Portfolio der Bank. Begründung: Die erwarteten institutionellen Zuflüsse blieben aus.
Die nächsten Wochen dürften zeigen, ob sich im Senat Bewegung beim CLARITY Act abzeichnet und ob die neuen DeFi-Features auf dem XRP Ledger tatsächlich Aktivität anziehen. Bis dahin bleibt die Diskrepanz zwischen Unternehmensfortschritt und Token-Performance bestehen.
Anzeige
XRP-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue XRP-Analyse vom 8. März liefert die Antwort:
Die neusten XRP-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für XRP-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 8. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
XRP: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
Wiener Börse Party #1137: ATX zum April-Verfall zunächst etwas leichter, AT&S 17x in 74 Handelstagen top, Duett mit Gregor Rosinger
Bildnachweis
1.
Trading
Aktien auf dem Radar:Rosenbauer, Flughafen Wien, Österreichische Post, EuroTeleSites AG, Kapsch TrafficCom, Polytec Group, Bajaj Mobility AG, AT&S, CPI Europe AG, SBO, Andritz, DO&CO, Erste Group, FACC, Gurktaler AG Stamm, OMV, Palfinger, RBI, Verbund, voestalpine, Wienerberger, Semperit, BKS Bank Stamm, SW Umwelttechnik, BTV AG, Oberbank AG Stamm, Amag, CA Immo, Telekom Austria, RHI Magnesita, DAX.
Random Partner
Wiener Börse
Als zentrale Infrastrukturanbieterin der Region öffnet die Wiener Börse AG Tore zu den globalen Finanzmärkten. Sie vereint die Börsenplätze Wien und Prag. Mit modernster Technik und kundenorientierten Services leistet die Wiener Börse als privatwirtschaftliches, gewinnorientiertes Unternehmen einen bedeutenden Beitrag für einen international wettbewerbsfähigen Kapitalmarkt.
>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Latest Blogs
» Börse-Inputs auf Spotify zu u.a. Thomas Leissing, Netflix, AT&S, Gregor ...
» Börse Social Depot Trading Kommentar (Depot Kommentar)
» Börsegeschichte 17.4.: Semperit (Börse Geschichte) (BörseGeschichte)
» Nachlese: Thomas Leissing Treasury & Finance Convention, Heiko Thieme (a...
» ATX am April-Verfallstag leicht im Minus – AT&S dominiert das Börsenjahr...
» PIR-News: Semperit, Addiko, Research zu AT&S, Erste Group (Christine Pet...
» Wiener Börse Party #1137: ATX zum April-Verfall zunächst etwas leichter,...
» 1. Monthly Main Event Podcast Sendetermin (Christian Drastil)
» Egger Holzwerkstoffe: Wie ein Tiroler Familienunternehmen seine Finanzie...
» Börsepeople im Podcast S24/15: Thomas Leissing
Useletter
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Runplugged
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
- Noble Corp plc und Royal Dutch Shell vs. Lukoil u...
- Microsoft und Apple vs. General Electric und Well...
- Airbus Group und FACC vs. Thomas Cook Group und A...
- Fagerhult und Acuity Brands vs. Cree und Dialight...
- Beiersdorf und 3M vs. Unilever und Henkel – komme...
- ams-Osram und 3D Systems vs. SLM Solutions und Di...
Featured Partner Video
Wiener Börse Party #1129: Nina Börse Party, Gregor macht noch lange weiter, Rendezvous mit Harry, Christian will wissen, ob er Senator ist
Die Wiener Börse Party ist ein Podcastprojekt für Audio-CD.at von Christian Drastil Comm.. Unter dem Motto „Market & Me“ berichtet Christian Drastil über das Tagesgeschehen an der Wiener Börse. Inh...
Books josefchladek.com
Anton Bruehl
Mexico
1933
Delphic Studios
Tehching Hsieh
One Year Performance 1978–1979
2025
Void
Yasuhiro Ishimoto
Someday Somewhere (Aru hi aru tokoro, 石元泰博 ある日ある所)
1958
Geibi Shuppan
