31.05.2021, 2459 Zeichen
Die Immofinanz hat im 1. Quartal das operative Ergebnis um 6,7 Prozent auf 46,4 Mio. Euro gesteigert (Q1 2020: 43,5 Mio.). Das Bewertungsergebnis aus Bestandsimmobilien beläuft sich auf 1,0 Mio. Euro, nachdem im Vergleichsquartal des Vorjahres krisenbedingte Abwertungen als Folge der Covid-19-Pandemie vorgenommen worden waren (Q1 2020: -45,0 Mio. Euro). Das Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit (EBIT) verbesserte sich auf 47,4 Mio. Euro (Q1 2020: -1,5 Mio. Euro). Das Konzernergebnis liegt bei 123,1 Mio. Euro (Q1 2020: -37,6 Mio.). Der EPRA NTA stieg seit Jahresbeginn um 3,7 Prozent auf 28,9 Euro je Aktie. „Das erste Quartal war noch deutlich von der Pandemie geprägt, dennoch haben wir in diesem Umfeld stark performt und sowohl unser operatives Ergebnis als auch das Konzernergebnis deutlich verbessert. Aktuell sind unsere Retail-Immobilien wieder fast vollumfänglich geöffnet, wir sehen auch vielversprechende Entwicklungen bei den Besucherzahlen und den Umsätzen der Einzelhändler“, meint CEO Ronny Pecik. „Angesichts der Fortschritte bei den EU-weiten Impfkampagnen sind wir für den weiteren Jahresverlauf positiv gestimmt und arbeiten an einer wertschaffenden Expansion mit unseren krisenresistenten Immobilienmarken, wie etwa zuletzt durch die Akquisition einer Büroimmobilie in Bukarester Toplage, sowie weiteren Zukäufen für unser Nahversorger-Retailformat Stop Shop.“
Der FFO 1 aus dem Bestandsgeschäft (vor Steuern und inklusive Zinsabgrenzung für Anleihen) beträgt 34,5 Mio. Euro (Q1 2020: 40,0 Mio.). Der Rückgang sei im Wesentlichen auf die im Jahresvergleich krisenbedingt gestiegenen Mietforderungsabschreibungen aus dem Asset Management zurückzuführen, die ein wesentlicher Beitrag für die Unterstützung der Mieter während der Pandemie sind.
Das Immobilienportfolio ist per Ende März 2021 auf 216 Objekte mit einem Buchwert von 5,1 Mrd. Euro gewachsen. Davon entfallen rund 64% auf den Büro- und rund 35% auf den Einzelhandelsbereich. Der Vermietungsgrad liegt bei 94,5% (31. Dezember 2020: 96,0%).
Die Gesellschaft bekräftigt ihre bestehenden Wachstumspläne. Im Bürobereich umfasst dies eine weitere Expansion mit der Marke myhive in den Hauptstädten der Kernländer, wie etwa mit der zuletzt getätigten Akquisition einer Büroimmobilie in Bukarester Toplage. Mit den Retail Parks Stop Shop wird für die nächsten Jahre eine Expansion auf rund 140 Standorte angestrebt. Der Länderfokus liegt dabei auf der Adriatic-Region, CEE sowie selektiv auch Westeuropa.
Wiener Börse Party #1162: Pfingstmontag bringt ATX und DAX grosse Aufschläge, AT&S kurz nach Rebalancing schon wieder Top-Gewicht
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Immofinanz: Neuer myhive-Standort in der Ungargasse, Credit: Immofinanz
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