17.03.2021, 1904 Zeichen
Der heimische Versorger Verbund hat das Ergebnis für das Geschäftsjahr 2020 - trotz der negativen Auswirkungen durch Covid-19 - gesteigert. Das EBITDA stieg um 9,2 Prozent auf 1.292,8 Mio. Euro. Das Konzernergebnis erhöhte sich um 13,8 Prozent auf 631,4 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr. Der Erzeugungskoeffizient der Laufwasserkraftwerke lag mit 1,01 auf Vorjahresniveau und um 1 Prozentpunkt über dem langjährigen Durchschnitt. Die Erzeugung der Jahresspeicherkraftwerke stieg in den Quartalen 1–4/2020 deutlich um 14,8 Prozent an. Die Erzeugung aus Wasserkraft erhöhte sich somit im Vergleich zur Vorjahresberichtsperiode um 864 GWh. Positiv auf die Ergebnisentwicklung wirkten laut Verbund auch die im relevanten Absicherungszeitraum gestiegenen Terminmarktpreise auf dem Großhandelsmarkt für Strom. Die Spotmarktpreise waren 2020 - insbesondere bedingt durch die Coronavirus-Auswirkungen - deutlich rückläufig. Der durchschnittlich erzielte Absatzpreis im Bereich der Eigenerzeugung aus Wasserkraft konnte aufgrund dieser Entwicklungen um 5,6 Euro/MWh auf 44,6 Euro/MWh gesteigert werden.
In der Hauptversammlung am 20.4.2021 soll für das Geschäftsjahr 2020 eine Dividende von 0,75 Euro je Aktie vorgeschlagen werden (für 2019: 0,69 Euro je Aktie).
Auf Basis einer durchschnittlichen Eigenerzeugung aus Wasser- und Windkraft sowie der Chancen- und Risikolage erwartet Verbund für das Geschäftsjahr 2021 ein EBITDA zwischen rund 1.080 Mio. Euro und 1.300 Mio. Euro und ein Konzernergebnis zwischen rund 450 Mio. Euro und 590 Mio. Euro. Finanzielle Auswirkungen aus dem geplanten Erwerb des 51 %-Anteils an der Gas Connect Austria GmbH seien in dieser Ergebnisprognose nicht berücksichtigt. Das Unternehmen plant für das Geschäftsjahr 2021 eine Ausschüttungsquote zwischen 45 und 55 Prozent bezogen auf das um Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis in Höhe zwischen rund 450 Mio. Euro und 590 Mio. Euro.
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Verbund, Kraftwerk, Kärnten, beigestellt
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