11.03.2021, 2927 Zeichen
Die Lenzing Gruppe hat im von Corona beeinflussten Jahr 2020 Umsatzerlöse in Höhe von 1,63 Mrd. Euro erreicht, was einem Minus von 22,4 Prozent zum Vorjahr bedeutet. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) verringerte sich um 39,9 Prozent auf 196,6 Mio. Euro, der Jahresfehlbetrag lag bei minus 10,6 Mio. (nach 114,9 Mio. Euro 2019). CEO Stefan Doboczky: „Strategisch sind wir weiterhin voll auf Kurs und die Umsetzung der Schlüsselprojekte in Brasilien und Thailand verläuft unverändert nach Plan. Mit unseren Unternehmensprioritäten verfolgen wir konsequent ein großes Ziel, nämlich eine CO2- emissionsfreie Zukunft zu verwirklichen“, so Doboczky.
Zu den Vorkommnissen rund um Hygiene Austria betont Lenzing erneut: "Die Ereignisse im März 2021 haben gezeigt, dass das Versprechen „Made in Austria“ offensichtlich nicht durchgehend gewährleistet wurde. Lenzing hat vergangene Woche auf Basis der vertraglichen Vereinbarung mit Palmers versucht, die operative Kontrolle über die Hygiene Austria zu übernehmen. Trotz intensivstem Ressourceneinsatz seitens Lenzing war die dringend erforderliche rasche Aufklärung mit belastbaren Resultaten aber ebenso wenig möglich wie die tatsächliche Ausübung der Geschäftsführung. Lenzing sieht daher die Aufarbeitung der aktuellen Vorwürfe bei den zuständigen Behörden. Dabei wird Lenzing nach besten Kräften unterstützen".
Im Ausblick heißt es: "Die deutliche Erholung der Nachfrage ab dem 3. Quartal 2020, ausgehend von China, setzte sich bis in das 1. Quartal 2021 fort und sorgt derzeit für ein freundliches Marktumfeld. Das derzeit positive Umfeld ist jedoch nach wie vor von einer großen Unsicherheit durch die COVID-19-Pandemie geprägt. Die Ergebnis-Visibilität bleibt daher eingeschränkt. Die Lenzing Gruppe erwartet für 2021, unter Berücksichtigung der genannten Faktoren, eine Entwicklung des operativen Ergebnisses, die auf einem vergleichbaren Niveau wie im Vorkrisenjahr 2019 liegen wird. Lenzing sieht sich angesichts dieser Entwicklungen und mit ihrer Unternehmensstrategie sCore TEN sehr gut positioniert und wird insbesondere die strategischen Investitionsprojekte, die ab 2022 einen signifikanten Ergebnisbeitrag liefern werden, entschlossen vorantreiben."
Die Analysten der Baader Bank bleiben optimistisch: "Wenn wir das aktuelle Marktumfeld betrachten, glauben wir, dass die Prognosen von Lenzing für 2021 einen erheblichen Aufwärtstrend haben. Aus unserer Sicht könnten die konkreten Prognosen, die (wie in der Vergangenheit) mit der Berichterstattung für das erste Quartal 21 gegeben werden könnten, unsere Ansicht bereits untermauern. Aus unserer Sicht ist ein weiterer sehr wichtiger Punkt, dass sich die Dynamik der Spezialpreise in letzter Zeit verbessert hat, aber noch nicht dort ist, wo sich die Standardfasern befinden. Laut Lenzing liegen die beiden großen Projekte im Budget." Sie haben die Aktie derzeit mit "Buy" und Kursziel 123,0 Euro eingestuft.
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