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APA-OTS-Meldungen aus dem Finanzsektor in der "BSN Extended Version"
Wichtige Originaltextaussendungen aus der Branche. Wir ergänzen vollautomatisch Bilder aus dem Fundus von photaq.com und Aktieninformationen aus dem Börse Social Network. Wer eine Korrektur zu den Beiträgen wünscht: mailto:office@boerse-social.com . Wir wiederum übernehmen keinerlei Haftung für Augenerkrankungen aufgrund von geballtem Grossbuchstabeneinsatz der Aussender. Wir meinen: Firmennamen, die länger als drei Buchstaben sind, schreibt man nicht durchgängig in Grossbuchstaben (Versalien).

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14.01.2021
Corporate News übermittelt durch euro adhoc. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.
Quartalsbericht
Wien - Überblick über die ersten drei Quartale 2020|21
Umsatz: 1.965,3 Mio. EUR (+4,6 %; Vorjahr: 1.879,4 Mio. EUR)\nEBIT: 84,3 Mio. EUR (+20,8 %; Vorjahr: 69,8 Mio. EUR)\nEBIT-Marge: 4,3 % (Vorjahr: 3,7 %)\nKonzernergebnis: 53,8 Mio. EUR (+24,8 %; Vorjahr: 43,1 Mio. EUR)\nEigenkapitalquote: 53,4 % (29. Februar 2020: 54,4 %)\nAusblick Gesamtjahr 2020|21
Prognose für Gesamtjahr 2020|21 mit EBIT zumindest auf Vorjahresniveau und Umsatz leicht über Vorjahr wird bestätigt\nDiversifikation durch die drei Segmente Frucht, Stärke und Zucker stützt stabile Unternehmensentwicklung\nNach den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2020|21 hat der Frucht-, Stärke- und Zuckerkonzern AGRANA ein EBIT von 84,3 Mio. EUR erreicht. Dazu AGRANA-CEO Johann Marihart: "Ausschlaggebend für die Ergebnisverbesserung waren eine gute Geschäftsentwicklung bei Bioethanol - v.a. im dritten Quartal - sowie im Segment Zucker eine Ergebnisverbesserung aufgrund höherer Zuckererlöse und - mengen. Dennoch blieb das Zucker-EBIT insbesondere aufgrund nicht voll ausgelasteter Zuckerfabriken - insbesondere in Österreich - und den daraus entstehenden Leerkosten negativ. Im Segment Frucht liegt das Ergebnis des Fruchtzubereitungsgeschäfts in den ersten drei Quartalen deutlich über Vorjahresniveau. Die Performance im Fruchtsaftkonzentratgeschäft war hingegen aufgrund einer geringeren Mengenverfügbarkeit aus der vorjährigen Apfelernte deutlich schwächer."
Geschäftsentwicklung in den Segmenten
Segment FRUCHT
Der Umsatz im Segment Frucht entsprach in den ersten drei Quartalen mit 891,7 Mio. EUR dem Vorjahresniveau. Bei Fruchtzubereitungen blieben Umsätze und Absätze stabil. Im Geschäftsbereich Fruchtsaftkonzentrate lagen die Umsatzerlöse moderat über dem Vorjahr. Dies resultierte im Wesentlichen aus höheren Preisen für Fruchtsaftkonzentrate bei allerdings auch höheren Apfelpreisen. Das EBIT im Segment Frucht erreichte nach neun Monaten 41,3 Mio. EUR und lag damit um 10,0 % unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Bei verbessertem Fruchtzubereitungs- Ergebnis war maßgeblich für die Verschlechterung der Geschäftsbereich Fruchtsaftkonzentrate mit niedrigeren Ausliefermengen in Kombination mit geringeren Deckungsbeiträgen bei Apfelsaftkonzentrat aus der Ernte 2019. Auch bei Buntsaft­konzentraten und Apfelsaftkonzentrat aus der Ernte 2020 sind die Margen unter Druck.
Segment STÄRKE
Der Umsatz im Segment Stärke lag in den ersten drei Quartalen mit 620,8 Mio. EUR leicht über dem Vorjahr. Deutliche Mengen- und Umsatzzuwächse wurden mit Weizenstärke aufgrund des Kapazitätsausbaus in Pischelsdorf|Österreich erzielt. Die Marktnachfrage bei fast allen Hauptprodukten ging COVID-bedingt zurück und führte zu erhöhtem Angebotsdruck. Als eine Auswirkung der Pandemie zeigten sich die Notierungen für Ethanol hochvolatil. Einem massiven Preisverfall im März 2020 im Zuge des ersten Lockdowns folgte im Laufe des zweiten Geschäftsjahresquartals aufgrund des wieder gestiegenen Individualverkehrsaufkommens eine Preiserholung, die in einem Allzeithoch von über 800 EUR pro m3 Ethanol im September gipfelte; im Dezember gingen die Notierungen wieder auf unter 500 EUR pro m3 zurück. Das EBIT im Segment Stärke lag mit 58,5 Mio. EUR leicht über dem Vorjahreswert. Ergebnisbestimmend waren die hohen Verkaufspreise für Ethanol, während die Margen der anderen Hauptprodukte aufgrund einer reduzierten Marktnachfrage rückläufig waren.
Segment ZUCKER
Der Umsatz im Segment Zucker erhöhte sich in den ersten drei Quartalen mit 452,8 Mio. EUR um 18,2 % gegenüber dem Vorjahr. Dazu trugen sowohl höhere Zuckerverkaufspreise als auch gestiegene Zuckerverkaufsmengen, insbesondere im Bereich Retail, bei. Das EBIT war in den ersten drei Quartalen mit -15,5 Mio. EUR zwar noch immer negativ, konnte aber aufgrund eines freundlicheren Verkaufspreisumfeldes gegenüber der Vorjahresperiode (-33,4 Mio. EUR) markant verbessert werden.
Die detaillierte Ergebnisaufschlüsselung finden Sie in der Zwischenmitteilung über die ersten drei Quartale 2020|21. Siehe LINK [https://www.agrana.com/ fileadmin/inhalte/agrana_group/quarterly_reports/2020_21/ AGRANA_Zwischenmitteilung_Q1-3_2020_21_DE.pdf]
Ausblick Unter Berücksichtigung anhaltender Auswirkungen der Coronavirus-Krise rechnet AGRANA für das Gesamtjahr 2020|21 mit einem Konzern-EBIT zumindest auf Vorjahresniveau. Beim Konzernumsatz wird ein leichter Anstieg erwartet. Aufgrund der andauernden COVID-19 Pandemie und der damit verbundenen hohen Volatilität in allen Segmenten ist die Prognose für das Gesamtjahr weiterhin von sehr hoher Unsicherheit geprägt.
Das Investitionsvolumen des Konzerns soll im Geschäftsjahr 2020|21 nach den hohen Investitionen der Vorjahre rund 76 Mio. EUR betragen und damit deutlich unter dem Abschreibungsniveau von rund 120 Mio. EUR liegen.
Über AGRANA
AGRANA veredelt landwirtschaftliche Rohstoffe zu hochwertigen Lebensmitteln und einer Vielzahl von industriellen Vorprodukten. Rund 9.400 Mitarbeiter erwirtschaften an weltweit 56 Produktionsstandorten einen jährlichen Konzernumsatz von rund 2,5 Mrd. EUR. Das Unternehmen wurde 1988 gegründet, ist Weltmarktführer bei Fruchtzubereitungen sowie bedeutendster Produzent von Fruchtsaftkonzentraten in Europa und im Segment Stärke bedeutender Produzent von kundenspezifischen Kartoffel-, Mais- und Weizenstärkeprodukten sowie von Bioethanol. AGRANA ist das führende Zuckerunternehmen in Zentral- und Osteuropa.
Diese Meldung steht auf Deutsch und Englisch unter www.agrana.com [https:// www.agrana.com/] zur Verfügung.

Emittent: AGRANA Beteiligungs-AG F.-W.-Raiffeisen-Platz 1 A-1020 Wien Telefon: +43-1-21137-0 FAX: +43-1-21137-12926 Email: info.ab@agrana.com WWW: www.agrana.com ISIN: AT000AGRANA3 Indizes: WBI Börsen: Stuttgart, Wien, Berlin, Frankfurt Sprache: Deutsch


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    AGRANA mit deutlichem Ergebnisanstieg nach drei Geschäftsquartalen 2020|21


    14.01.2021
    Corporate News übermittelt durch euro adhoc. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.
    Quartalsbericht
    Wien - Überblick über die ersten drei Quartale 2020|21
    Umsatz: 1.965,3 Mio. EUR (+4,6 %; Vorjahr: 1.879,4 Mio. EUR)\nEBIT: 84,3 Mio. EUR (+20,8 %; Vorjahr: 69,8 Mio. EUR)\nEBIT-Marge: 4,3 % (Vorjahr: 3,7 %)\nKonzernergebnis: 53,8 Mio. EUR (+24,8 %; Vorjahr: 43,1 Mio. EUR)\nEigenkapitalquote: 53,4 % (29. Februar 2020: 54,4 %)\nAusblick Gesamtjahr 2020|21
    Prognose für Gesamtjahr 2020|21 mit EBIT zumindest auf Vorjahresniveau und Umsatz leicht über Vorjahr wird bestätigt\nDiversifikation durch die drei Segmente Frucht, Stärke und Zucker stützt stabile Unternehmensentwicklung\nNach den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2020|21 hat der Frucht-, Stärke- und Zuckerkonzern AGRANA ein EBIT von 84,3 Mio. EUR erreicht. Dazu AGRANA-CEO Johann Marihart: "Ausschlaggebend für die Ergebnisverbesserung waren eine gute Geschäftsentwicklung bei Bioethanol - v.a. im dritten Quartal - sowie im Segment Zucker eine Ergebnisverbesserung aufgrund höherer Zuckererlöse und - mengen. Dennoch blieb das Zucker-EBIT insbesondere aufgrund nicht voll ausgelasteter Zuckerfabriken - insbesondere in Österreich - und den daraus entstehenden Leerkosten negativ. Im Segment Frucht liegt das Ergebnis des Fruchtzubereitungsgeschäfts in den ersten drei Quartalen deutlich über Vorjahresniveau. Die Performance im Fruchtsaftkonzentratgeschäft war hingegen aufgrund einer geringeren Mengenverfügbarkeit aus der vorjährigen Apfelernte deutlich schwächer."
    Geschäftsentwicklung in den Segmenten
    Segment FRUCHT
    Der Umsatz im Segment Frucht entsprach in den ersten drei Quartalen mit 891,7 Mio. EUR dem Vorjahresniveau. Bei Fruchtzubereitungen blieben Umsätze und Absätze stabil. Im Geschäftsbereich Fruchtsaftkonzentrate lagen die Umsatzerlöse moderat über dem Vorjahr. Dies resultierte im Wesentlichen aus höheren Preisen für Fruchtsaftkonzentrate bei allerdings auch höheren Apfelpreisen. Das EBIT im Segment Frucht erreichte nach neun Monaten 41,3 Mio. EUR und lag damit um 10,0 % unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Bei verbessertem Fruchtzubereitungs- Ergebnis war maßgeblich für die Verschlechterung der Geschäftsbereich Fruchtsaftkonzentrate mit niedrigeren Ausliefermengen in Kombination mit geringeren Deckungsbeiträgen bei Apfelsaftkonzentrat aus der Ernte 2019. Auch bei Buntsaft­konzentraten und Apfelsaftkonzentrat aus der Ernte 2020 sind die Margen unter Druck.
    Segment STÄRKE
    Der Umsatz im Segment Stärke lag in den ersten drei Quartalen mit 620,8 Mio. EUR leicht über dem Vorjahr. Deutliche Mengen- und Umsatzzuwächse wurden mit Weizenstärke aufgrund des Kapazitätsausbaus in Pischelsdorf|Österreich erzielt. Die Marktnachfrage bei fast allen Hauptprodukten ging COVID-bedingt zurück und führte zu erhöhtem Angebotsdruck. Als eine Auswirkung der Pandemie zeigten sich die Notierungen für Ethanol hochvolatil. Einem massiven Preisverfall im März 2020 im Zuge des ersten Lockdowns folgte im Laufe des zweiten Geschäftsjahresquartals aufgrund des wieder gestiegenen Individualverkehrsaufkommens eine Preiserholung, die in einem Allzeithoch von über 800 EUR pro m3 Ethanol im September gipfelte; im Dezember gingen die Notierungen wieder auf unter 500 EUR pro m3 zurück. Das EBIT im Segment Stärke lag mit 58,5 Mio. EUR leicht über dem Vorjahreswert. Ergebnisbestimmend waren die hohen Verkaufspreise für Ethanol, während die Margen der anderen Hauptprodukte aufgrund einer reduzierten Marktnachfrage rückläufig waren.
    Segment ZUCKER
    Der Umsatz im Segment Zucker erhöhte sich in den ersten drei Quartalen mit 452,8 Mio. EUR um 18,2 % gegenüber dem Vorjahr. Dazu trugen sowohl höhere Zuckerverkaufspreise als auch gestiegene Zuckerverkaufsmengen, insbesondere im Bereich Retail, bei. Das EBIT war in den ersten drei Quartalen mit -15,5 Mio. EUR zwar noch immer negativ, konnte aber aufgrund eines freundlicheren Verkaufspreisumfeldes gegenüber der Vorjahresperiode (-33,4 Mio. EUR) markant verbessert werden.
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