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RBI-CEO: "Trotz des neuerlichen Lockdowns lassen wir unseren Ausblick unverändert“

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12.11.2020, 2437 Zeichen

Die Raiffeisen Bank International (RBI) erwirtschaftete in den ersten drei Quartalen 2020 ein Konzernergebnis in Höhe von 599 Mio. Euro (vs. 874 Mio. Euro in der Vorjahresperiode). Die durch Covid-19 verursachte Rezession habe vor allem bei den Wertminderungen auf finanzielle Vermögenswerte in Höhe von 497 Mio. Euro (Zuwachs um 417 Mio. Euro) belastet, so das Unternehmen. „Angesichts der sehr schwierigen Rahmenbedingungen können wir mit dem Ergebnis der ersten neun Monate zufrieden sein“, meint CEO Johann Strobl. „Die Zinssenkungen sowie der starke Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität in den Lockdown-Phasen belasten unsere Erträge. Eine strikte Kostendisziplin und die konsequente Umsetzung unserer Digitalisierungsstrategie haben deshalb höchste Priorität.“

Die NPE Ratio lag mit 1,9 Prozent um 0,2 Prozentpunkte unter dem Wert zum Jahresultimo, was primär auf den Anstieg des Kreditvolumens zurückzuführen ist, während die notleidenden Kredite nahezu stabil blieben. Die NPE Coverage Ratio verbesserte sich um 2,8 Prozentpunkte auf 63,8 Prozent. Eigenmittelquote (fully loaded) von 17,8 Prozent

Unter Berücksichtigung der Periodenergebnisse ergaben sich (fully loaded) folgende Quoten: Die harte Kernkapitalquote fiel um 0,9 Prozentpunkte auf 13,1 Prozent, die Kernkapitalquote lag bei 15,1 Prozent (minus 0,3 Prozentpunkte) und die Eigenmittelquote erreichte 17,8 Prozent (minus 0,1 Prozentpunkte).

„Wir werden dieses Geschäftsjahr mit einem Gewinn abschließen und einen Konzern-Return-on- Equity im mittleren einstelligen Bereich erwirtschaften. Trotz des neuerlichen Lockdowns lassen wir unseren Ausblick unverändert“, sagte Johann Strobl. Es wird zudem ein geringes Kreditwachstum für 2020 erwartet. Die Neubildungsquote dürfte aus aktueller Sicht im Jahr 2020 auf rund 75 Basispunkte steigen, abhängig von Dauer und Ausmaß des wirtschaftlichen Einbruchs.

Mittelfristig angestrebt wird eine Cost/Income Ratio von etwa 55 Prozent. Es wird laut RBI geprüft, wie sich die gegenwärtigen Entwicklungen auf die Quote im Jahr 2021 auswirken werden.

Der Konzern-Return-on-Equity soll bei etwa 11 Prozent liegen. Zum heutigen Zeitpunkt und basierend auf den Einschätzungen wird für 2020 ein Konzern- Return-on-Equity im mittleren einstelligen Bereich erwartet. Das mittelfristige Ziel einer CET1 Ratio von rund 13 Prozent bleibt aufrecht. Eine Dividendenausschüttungen in Höhe von 20 bis 50 Prozent des Konzernergebnisses bleibt das Ziel.



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Johann Strobl (RBI), (© Martina Draper)


Autor
Christine Petzwinkler
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    12.11.2020, 2437 Zeichen

    Die Raiffeisen Bank International (RBI) erwirtschaftete in den ersten drei Quartalen 2020 ein Konzernergebnis in Höhe von 599 Mio. Euro (vs. 874 Mio. Euro in der Vorjahresperiode). Die durch Covid-19 verursachte Rezession habe vor allem bei den Wertminderungen auf finanzielle Vermögenswerte in Höhe von 497 Mio. Euro (Zuwachs um 417 Mio. Euro) belastet, so das Unternehmen. „Angesichts der sehr schwierigen Rahmenbedingungen können wir mit dem Ergebnis der ersten neun Monate zufrieden sein“, meint CEO Johann Strobl. „Die Zinssenkungen sowie der starke Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität in den Lockdown-Phasen belasten unsere Erträge. Eine strikte Kostendisziplin und die konsequente Umsetzung unserer Digitalisierungsstrategie haben deshalb höchste Priorität.“

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    Unter Berücksichtigung der Periodenergebnisse ergaben sich (fully loaded) folgende Quoten: Die harte Kernkapitalquote fiel um 0,9 Prozentpunkte auf 13,1 Prozent, die Kernkapitalquote lag bei 15,1 Prozent (minus 0,3 Prozentpunkte) und die Eigenmittelquote erreichte 17,8 Prozent (minus 0,1 Prozentpunkte).

    „Wir werden dieses Geschäftsjahr mit einem Gewinn abschließen und einen Konzern-Return-on- Equity im mittleren einstelligen Bereich erwirtschaften. Trotz des neuerlichen Lockdowns lassen wir unseren Ausblick unverändert“, sagte Johann Strobl. Es wird zudem ein geringes Kreditwachstum für 2020 erwartet. Die Neubildungsquote dürfte aus aktueller Sicht im Jahr 2020 auf rund 75 Basispunkte steigen, abhängig von Dauer und Ausmaß des wirtschaftlichen Einbruchs.

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