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Post - Aufbaukosten der bank99 belasten

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07.08.2020, 2816 Zeichen

Die Österreichische Post hat im 1. Halbjahr 2020 den Umsatz bei 981,9 Mio. Euro stabil halten können. Dabei konnte das dynamisch wachsende Paketgeschäft mit einem Anstieg von 30,0 % die Rückgänge in der Briefdivision sowie in der Division Filiale & Bank kompensieren. Das Konzern-EBIT ging um 55,2 Prozent auf 48,2 Mio Euro zurück. Die Covid-19-Krise stellte auch die Österreichische Post vor große Herausforderungen. „Als erstes Resümee kann festgehalten werden, dass die Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Leistungsfähigkeit des Unternehmens aufrechterhalten werden konnte. Verbunden war dies mit erheblichen Kosten für die Sicherheit der Belegschaft und die außerordentlich hohe Kapazitätsauslastung der Logistikinfrastruktur, die Zusatzmengen im Paketbereich von bis zu plus 50 % pro Woche zu bewältigen hatte“, sagt Generaldirektor Georg Pölzl.
  
Ein wesentlicher Sondereffekt des Jahres 2020 ist der Aufbau der bank99. Bereits über 42.000 Kundinnen und Kunden konnten in den ersten vier Monaten gewonnen und erste Finanzdienstleistungsumsätze verbucht werden. Ziel ist es laut Post, dieses Finanzdienstleistungsgeschäft in den nächsten Quartalen um neue Produkte zu erweitern und ab dem Jahr 2023 positive Ergebnisbeiträge zu erwirtschaften. Die Division Filiale & Bank erzielte durch die Aufbaukosten der bank99 und COVID-19 bedingten Belastungen einen negativen Ergebnisbeitrag von 28,7 Mio Euro.
 
Eine Umsatz- und Ergebnisprognose der Österreichischen Post für das Geschäftsjahr 2020 ist laut Post aufgrund der aktuell schwer einschätzbaren wirtschaftlichen Situation in vielen Kundenbranchen mit Unsicherheiten behaftet. Es sei davon auszugehen, dass der Umsatz 2020 weitgehend stabil bleiben wird. Ab dem Zeitpunkt der Vollkonsolidierung der türkischen Gesellschaft Aras Kargo wird diese darüber hinaus für ein Umsatzwachstum im Jahr 2020 sorgen, heißt es. Ergebnisseitig wird seitens der Post damit gerechnet, dass ein EBIT des Logistikgeschäfts (exkl. Division Filiale & Bank) von zumindest 160 Mio Euro erreicht werden kann. Das Konzernergebnis (Basis EBIT 2019: 201 Mio EUR) wird laut Post von zwei Zusatzeffekten geprägt sein. Einerseits ist ein positiver Effekt durch die Vollkonsolidierung der türkischen Gesellschaft Aras Kargo zu erwarten, andererseits eine Belastung durch die Aufbaukosten der bank99. Die dafür notwendigen Langfristinvestitionen und Anlaufkosten sollten sich in den nächsten Quartalen stetig reduzieren. Die Österreichische Post wird weiterhin alle Investitionen und Maßnahmen intensiv weiterverfolgen, die zu einer Kapazitätserweiterung und zu einer nachhaltigen Effizienzsteigerung führen. Zielgerichtete Investitionen und Maßnahmen sollen zu einer Ergebnisverbesserung in allen Divisionen beitragen und somit auch das Konzernergebnis 2021 wieder steigern.



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1. Ab 4. Mai bieten auch die 1.350 Post Partner in ganz Österreich die eigenen Bankdienstleistungen der Österreichischen Post an. Damit verfügt die bank99 nun über knapp 1.800 Servicestellen. Credit: Post , (© Aussender)   >> Öffnen auf photaq.com

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Ab 4. Mai bieten auch die 1.350 Post Partner in ganz Österreich die eigenen Bankdienstleistungen der Österreichischen Post an. Damit verfügt die bank99 nun über knapp 1.800 Servicestellen. Credit: Post, (© Aussender)


Autor
Christine Petzwinkler
Börse Social Network/Magazine


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    Post - Aufbaukosten der bank99 belasten


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    Die Österreichische Post hat im 1. Halbjahr 2020 den Umsatz bei 981,9 Mio. Euro stabil halten können. Dabei konnte das dynamisch wachsende Paketgeschäft mit einem Anstieg von 30,0 % die Rückgänge in der Briefdivision sowie in der Division Filiale & Bank kompensieren. Das Konzern-EBIT ging um 55,2 Prozent auf 48,2 Mio Euro zurück. Die Covid-19-Krise stellte auch die Österreichische Post vor große Herausforderungen. „Als erstes Resümee kann festgehalten werden, dass die Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Leistungsfähigkeit des Unternehmens aufrechterhalten werden konnte. Verbunden war dies mit erheblichen Kosten für die Sicherheit der Belegschaft und die außerordentlich hohe Kapazitätsauslastung der Logistikinfrastruktur, die Zusatzmengen im Paketbereich von bis zu plus 50 % pro Woche zu bewältigen hatte“, sagt Generaldirektor Georg Pölzl.
      
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