06.06.2020, 2183 Zeichen
Wolftank-Adisa hat in einer virtuellen Konferenz Näheres zu den aktuellen Zukäufen und zur Strategie erläutert. Zugekauft wurden bekanntlich zuletzt die spanische Sometec Aqua sowie die italienische Rovereta (55,8 Prozent zum Preis von 3 Mio. Euro, Closing folgt noch). Laut Wolftank-Vorstand Peter Werth bieten die Akquisitionen vor allem "starke Voraussetzungen für ein ordentliches organisches Wachstum" speziell im Bereich Boden- und Wassersanierung. Vor allem die Kontrakte mit großen Kunden, oder die vorhandenen Genehmigungen von Anlagen seien wichtige Assets der zugekauften Unternehmen. Geplant ist - wie bereits berichtet - auch bei der Muttergesellschaft der Rovereta, der Petroltecnica, mit 50 Prozent plus 1 Aktie einzusteigen. In einem ersten Schritt ist eine Beteiligung in Höhe von 10 Prozent abgeschlossen worden. "Es gibt eine Call-Option, aber die Firma muss zunächst noch fit werden und einige Hausaufgaben erledigen. Eine Entscheidung wird im nächsten Frühjahr gefällt", erklärt Werth.
Rovereta kommt auf einen Umsatz von ca. 10 Mio. Euro, Petroltecnica auf ca. 45 Mio. Euro. Finanziert wird die Rovereta-Beteiligung über einen EIF-Kredit "zu sehr guten Konditionen", wie Werth betont. Das aktuelle Aktienkursniveau habe die Überlegung für eine Kapitalerhöhung nicht begünstigt, so der Vorstand.
Weitere Zukäufe würden geprüft, speziell im Bereich LNG, Wasserstoff oder Klärschlamm, so Werth. "Da gibt es Firmen, die früh auf diese Märkte gesetzt haben, die jetzt aber von der Coronavirus-Krise stark getroffen wurden".
Was die Handelsaktivität der Aktie anbelangt, so ist es nach wie vor das Ziel, die Aktienumsätze sowie auch den Streubesitz zu erhöhen. "Es werden derzeit ca 1200 Aktien pro Tag im Xetra-Listing in Frankfurt gehandelt - da geht aber noch mehr", ist sich Werth sicher.
Hinsichtlich Ausblick bestätigt Werth die Annahme für das laufende Jahr einer "Entwicklung auf Vorjahresniveau", für 2021 wird ein Umsatzplus von 25 bis 30 Prozent in Aussicht gestellt. Ein mittelfristig konsolidiertes Umsatzniveau von 100 Mio. Euro sei durch die Akquisitionen ein greifbares Szenario. Ergebnisseitig ist eine EBITDA-Marge von 10 bis 15 Prozent das Ziel.
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Die Addiko Gruppe besteht aus der Addiko Bank AG, der österreichischen Mutterbank mit Sitz in Wien (Österreich), die an der Wiener Börse notiert und sechs Tochterbanken, die in fünf CSEE-Ländern registriert, konzessioniert und tätig sind: Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (wo die Addiko Gruppe zwei Banken betreibt), Serbien und Montenegro.
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