14.05.2020, 2113 Zeichen
AT&S hat im Geschäftsjahr 2019/20 einen um 2,7 Prozent geringeren Konzernumsatz von 1.000,6 Mio. Euro erwirtschaftet. Die noch für das vierte Quartal erwarteten Aufholeffekte seien nach dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie ausgeblieben, so das Unternehmen. Das EBITDA lag mit 194,5 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert von 250,1 Mio. Euro. Die EBITDA-Marge sank auf 19,4 % (Vorjahr: 24,3 %) und damit innerhalb des zum 3. Quartal angepassten Zielkorridors von 18 bis 20 Prozent. Das EBIT sank auf 47,4 Mio. Euro (Vorjahr: 117,2 Mio. Euro). Die EBIT-Marge betrug 4,7 Euro (Vorjahr: 11,4 Euro). Das Konzernergebnis ging um knapp 76 Prozent auf 21,5 Mio. Euro zurück.
Auf Basis der Unternehmensstrategie hält AT&S an den mittelfristigen Zielen fest. Dies führt zu einer Verdoppelung des Umsatzes und einer EBITDA-Marge von 25 bis 30 %.
Bezüglich laufendem Jahr heißt es: Operativ wird sich AT&S im laufenden Jahr auf die optimale Nutzung bestehender, den Aufbau von neuen Kapazitäten vor allem für IC Substrate in Chongqing konzentrieren und allen voran den Ausbau seiner geschäftlichen Performance weiter vorantreiben. Auf Basis der aktuellen Informationen und der Erwartung einer üblichen Saisonalität erwartet der Leiterplatten- und IC-Substrate-Hersteller für das 1. Quartal eine solide Performance mit einem Umsatz und EBITDA auf Vorjahresniveau. Die wirtschaftlichen Auswirkungen aufgrund der COVID-19-Pandemie seien schwer vorhersagbar, man werde in diesem Geschäftsjahr laufend über die jüngsten Ereignisse in den Märkten sowie im Unternehmen berichten und eine Aktualisierung des Ausblicks vornehmen, sobald die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen besser quantifizierbar seien.
Hinsichtlich Investitionenen teilt das Unternehmen mit, dass im Sinne der Ausgabendisziplin für Basisinvestitionen (Instandhaltung und Technologie-Upgrades) in Abhängigkeit von der Marktentwicklung ein reduziertes Budget von bis zu 80 Mio. Euro veranschlagt werde. Im Rahmen der strategischen Projekte plane das Management – je nach Projektfortschritt- – für das Geschäftsjahr 2020/21 Investitionen in einer Höhe von bis zu 410 Mio. Euro.
Börsepeople im Podcast S25/15: Julia Bunz
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AT&S, Leiterplatte, Produktion, Credit: AT&S
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