09.05.2020
Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Aus dem Equity Weekly der Erste Group: Lenzing konnte mit seinem Ergebnis im 1. Quartal 2020 die konservativen Schätzungen der Analysten übertreffen, dennoch hinterließ das schwierige Marktumfeld deutliche Spuren. Der starke Preisdruck bei Standardviscose, die Ende März sogar neue Allzeittiefs erreichte und bis zu einem Drittel unter dem Vorjahreswert notierte, und geringere Mengen drückten den Q1- Umsatz um 16,7% auf EUR 466,3 Mio. Die vergleichsweise bessere Entwicklung im Spezialfaserbereich sowie die höhere Nachfrage nach Fasern für den Medizin- und Hygienebedarf konnten den Umsatzrückgang bei Standardviscose nur teilweise kompensieren. Der Anteil der Spezialfasern stieg auf 60,9% von 47,3% im Vorjahr. Das EBITDA verringerte sich um knapp ein Viertel auf EUR 69,6 Mio. und der Quartalsgewinn nach Minderheiten fiel um fast die Hälfte auf EUR 22,2 Mio. Da die Auswirkungen der COVID-19 Krise auf das Unternehmen derzeit noch schwer abschätzbar sind, bleibt der Ausblick ausgesetzt. Nichtdestotrotz schreitet die Umset- zung der Schlüsselprojekte in Brasilien und Thailand planmäßig voran. Die HV wird auf den 18. Juni 2020 verschoben und virtuell durchgeführt, jedoch soll für 2019 keine Dividende ausbezahlt werden.
Ausblick. Die Textil und Bekleidungsindustrie ist von der COVID-19 Krise schwer betroffen, was sich in der schwachen Nachfrage am Weltfasermarkt und erhöhtem Preisdruck (vor allem aber nicht nur am Standardviskose- markt) widerspiegelt. Auf der anderen Seite, die Nachfrage nach Fasern für den Medizin- und Hygienebedarf ist durch die COVID-19 Krise stark gestiegen und das im 1. Quartal 2020 gegründete JV Lenzings mit Palmers plant die Kapazitäten von 12 Millionen auf über 25 Millionen Masken pro Monat in den nächsten drei bis vier Monaten auszubauen. Langfristig sehen wir die Wettbewerbsstärken von Lenzing im Spezialfaserbereich, welche durch die geplanten Investitionsprojekte (Lyocell-Werk in Thailand, Zellstoffwerk Brasilien) noch gestärkt werden, intakt und nicht voll in den aktuellen Kursniveaus reflektiert. Dennoch rechnen wir, dass eine deutlichere Kurserholung noch dauern wird und bleiben derzeit bei unserer Halten-Empfehlung.
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Aktien auf dem Radar:Bawag, FACC, RHI Magnesita, Addiko Bank, Kapsch TrafficCom, Austriacard Holdings AG, AT&S, ATX, ATX TR, voestalpine, Porr, ATX NTR, Erste Group, RBI, Uniqa, Lenzing, VIG, DO&CO, Andritz, Amag, EuroTeleSites AG, Marinomed Biotech, Bajaj Mobility AG, ATX Prime, EVN, Flughafen Wien, Mayr-Melnhof, Palfinger, Polytec Group, Rath AG, RWT AG.
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)270757
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A1 Telekom Austria
Die an der Wiener Börse notierte A1 Telekom Austria Group ist führender Provider für digitale Services und Kommunikationslösungen im CEE Raum mit mehr als 24 Millionen Kunden in sieben Ländern und bietet Kommunikationslösungen, Payment und Unterhaltungsservices sowie integrierte Business Lösungen an.
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Aus dem Equity Weekly der Erste Group: Lenzing konnte mit seinem Ergebnis im 1. Quartal 2020 die konservativen Schätzungen der Analysten übertreffen, dennoch hinterließ das schwierige Marktumfeld deutliche Spuren. Der starke Preisdruck bei Standardviscose, die Ende März sogar neue Allzeittiefs erreichte und bis zu einem Drittel unter dem Vorjahreswert notierte, und geringere Mengen drückten den Q1- Umsatz um 16,7% auf EUR 466,3 Mio. Die vergleichsweise bessere Entwicklung im Spezialfaserbereich sowie die höhere Nachfrage nach Fasern für den Medizin- und Hygienebedarf konnten den Umsatzrückgang bei Standardviscose nur teilweise kompensieren. Der Anteil der Spezialfasern stieg auf 60,9% von 47,3% im Vorjahr. Das EBITDA verringerte sich um knapp ein Viertel auf EUR 69,6 Mio. und der Quartalsgewinn nach Minderheiten fiel um fast die Hälfte auf EUR 22,2 Mio. Da die Auswirkungen der COVID-19 Krise auf das Unternehmen derzeit noch schwer abschätzbar sind, bleibt der Ausblick ausgesetzt. Nichtdestotrotz schreitet die Umset- zung der Schlüsselprojekte in Brasilien und Thailand planmäßig voran. Die HV wird auf den 18. Juni 2020 verschoben und virtuell durchgeführt, jedoch soll für 2019 keine Dividende ausbezahlt werden.
Ausblick. Die Textil und Bekleidungsindustrie ist von der COVID-19 Krise schwer betroffen, was sich in der schwachen Nachfrage am Weltfasermarkt und erhöhtem Preisdruck (vor allem aber nicht nur am Standardviskose- markt) widerspiegelt. Auf der anderen Seite, die Nachfrage nach Fasern für den Medizin- und Hygienebedarf ist durch die COVID-19 Krise stark gestiegen und das im 1. Quartal 2020 gegründete JV Lenzings mit Palmers plant die Kapazitäten von 12 Millionen auf über 25 Millionen Masken pro Monat in den nächsten drei bis vier Monaten auszubauen. Langfristig sehen wir die Wettbewerbsstärken von Lenzing im Spezialfaserbereich, welche durch die geplanten Investitionsprojekte (Lyocell-Werk in Thailand, Zellstoffwerk Brasilien) noch gestärkt werden, intakt und nicht voll in den aktuellen Kursniveaus reflektiert. Dennoch rechnen wir, dass eine deutlichere Kurserholung noch dauern wird und bleiben derzeit bei unserer Halten-Empfehlung.
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