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Bawag steigert Gewinn um fünf Prozent - Marktumfeld für europäische Banken "herausfordernd"

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29.10.2019, 3678 Zeichen

Die Bawag Group hat die Zahlen für die ersten drei Quartale 2019 präsentiert. Das Ergebnis vor Steuern liegt bei 451 Mio. Euro und der Nettogewinn bei 343 Mio. Euro, was einer Steigerung von jeweils 5% gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres entspricht. Der Anstieg war laut Bawag in erster Linie auf höhere operative Erträge zurückzuführen. Die Bank erzielte einen Return on Tangible Common Equity von 14,2%, eine Cost/Income Ratio von 42,7% und eine CET1 Quote von 15,7%. Auf einer pro forma Basis liegt der Return on Tangible Common Equity bei 17,7% und die CET1 Quote bei 13,0%. Das Ziel bleibt aufrecht, für das laufende Jahr ein Wachstum des Vorsteuerergebnisses von 6 Prozent auf über 600 Mio. Euro zu erreichen.

Chief Executive Officer Anas Abuzaakouk erläutert: "Neben den erzielten Fortschritten bei der Umsetzung unserer strategischen Kapitalmaßnahmen arbeiteten wir kontinuierlich an einer Vielzahl an operativen Initiativen, von Concept 21 bis hin zur Integration unserer kürzlich durchgeführten Akquisitionen in Deutschland und der Schweiz. Wir sind auf Kurs, all unsere Ziele für das Jahr 2019 zu erreichen, und wir passen uns weiterhin an die sich verändernden Rahmenbedingungen an. Während das Marktumfeld für europäische Banken anhaltend herausfordernd ist, bleiben die Fundamentaldaten der Bank stark. Wir werden uns weiterhin auf die Aufgaben fokussieren, die wir kontrollieren können, operative Exzellenz vorantreiben und diszipliniertes und profitables Wachstum fortsetzen".

Die operativen Kernerträge erhöhten sich um 4% auf 869 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr, was das Volumenswachstum in Kernprodukten sowie die Konsolidierung der kürzlich abgeschlossenen Akquisitionen reflektiert. Der Nettozinsertrag stieg um 5% auf 655 Mio. Euro. Der Provisionsüberschuss blieb stabil und belief sich auf 214 Mio. Euro. Die operativen Aufwendungen stiegen gegenüber den ersten drei Quartalen 2018 um 4%, was die Konsolidierung der Zukäufe in den Jahren 2018 und 2019 reflektiert. Dies wurde teilweise kompensiert durch die Integration der Südwestbank sowie einen kontinuierlichen Fokus, operative Effizienzen innerhalb der Bawag Group voranzutreiben.

Die Cost/Income Ratio reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um 0,5 Prozentpunkte auf 42,7% und stimmt damit mit unserem Ziel für 2019 von unter 43% überein. Unsere CET1 Quote(unter Vollanwendung der CRR) stieg auf 15,7% (nach 15,1% in Q2 2019), was das Geschäftsmodell mit hoher Kapitalgenerierung reflektiert.

Die Kredite und Forderungen an Kunden stiegen gegenüber Dezember 2018 um 1%. Das gesamte Kundenkreditvolumen stammt weiterhin zu ca. 72% aus der DACH-Region und zu ca. 28% aus dem übrigen Westeuropa und den USA.

In den ersten drei Quartalen 2019 lag die NPL Ratio bei 1,9%. Diese und die Risikokostenquote von 15 Basispunkten spiegeln unsere anhaltende Fokussierung auf ein proaktives Risikomanagement, die Aufrechterhaltung eines konservativen Risikoprofils sowie unseren Fokus auf entwickelte Märkte wider.

Soweit Überschusskapital nicht über ein solches organisches Wachstum und M&A eingesetzt wird, soll das Überschusskapital in Abhängigkeit einer jährlichen Bewertung an die Aktionäre rückgeführt werden, bestätigt die Bank wieder. Am 18. Oktober 2019 habe die EZB ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu 400 Mio. Euro genehmigt, das voraussichtlich bis Ende November abgeschlossen sein wird. Weiters zahlten wir am 10. Mai 2019 eine Dividende für das Jahr 2018 in Höhe von 215 Mio. Euro (entspricht 50% des ausschüttungsfähigen Nettogewinns 2018) aus. Insgesamt konnte bei der Kapitalausschüttung eine Ausschüttungsquote von rund 140% erzielt werden (in Bezug auf den ausschüttbaren Nettogewinn 2018).

 



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Bildnachweis

1. Anas Abuzaakouk, Chief Executive Officer, Bawag, Fotocredit: Bawag , (© Aussender)   >> Öffnen auf photaq.com

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Anas Abuzaakouk, Chief Executive Officer, Bawag, Fotocredit: Bawag, (© Aussender)


Autor
Christine Petzwinkler
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