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voestalpine hat Forschungsbudget erhöht

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08.10.2019, 2519 Zeichen

Die voestalpine hat in den vergangenen zehn Jahren das Forschungsbudget kontinuierlich um insgesamt 70 Prozent gesteigert und gilt eigenen Angaben zufolge mit einem entsprechenden Etat von 184 Mio. Euro als eines der forschungsintensivsten Unternehmen Österreichs. Die Entwicklungsschwerpunkte liegen auf der forcierten Digitalisierung der gesamten Wertschöpfungskette, innovativen Konzepten für die Mobilitätsindustrie sowie für eine CO2-reduzierte Stahlproduktion. „Das aktuelle Forschungsbudget von 184 Mio. Euro, das einer Zunahme von rund acht Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht, zeigt einmal mehr den hohen Stellenwert auf, den Innovation im voestalpine-Konzern einnimmt. Auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten werden wir konsequent in die Weiterentwicklung von neuen Produkten und Prozessen investieren, denn nur durch Spezialisierung und Qualität können wir unsere Position als weltweiter Player in anspruchsvollsten Produktsegmenten absichern“, betont CEO Herbert Eibensteiner. Rund 100 Partner im In- und Ausland, darunter Universitäten, Fachhochschulen, Forschungsinstitute und Kompetenzzentren, bilden das wissenschaftliche Netzwerk der voestalpine.

„Sowohl produktions- als auch produktseitig eröffnen sich durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz laufend neue technologische Möglichkeiten. In einem eigenen Konzernforschungsprojekt widmen wir uns daher seit diesem Jahr dem Thema ‚Digital Products‘, also der Weiterentwicklung einzelner Komponenten durch den Einbau von Sensoren und Aktoren zu digital vernetzten Systemen“, so Franz Androsch, Forschungschef des voestalpine-Konzerns. Prominentes Beispiel dafür sind die volldigitalisierten Weichen der voestalpine, die Wartungsbedarfe in Echtzeit an den Streckenbetreiber melden. Derzeit in Entwicklung befindet sich etwa auch ein smarter Weinbergpfahl, der Wetter- und Umgebungsdaten mittels App laufend an den Winzer meldet. 

Ein weiterer Fokus liegt auf der Additiven Fertigung (3D-Druck), bei der hochkomplexe Metallteile auf Basis von Computermodellen schichtweise aufgebaut werden. Die voestalpine betreibt bereits weltweit fünf Forschungszentren für dieses zukunftsweisende Verfahren. Darüber hinaus setzt sich der Konzern angesichts der weltweiten Klimaziele intensiv mit möglichen Szenarien einer CO2-reduzierten Stahlproduktion auseinander. In verschiedenen Projekten werden Technologien entwickelt, um langfristig von der koks-/kohlebasierten Hochofenroute über Hybridlösungen hin zum Einsatz von grünem Wasserstoff zu gelangen.



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voestalpine, Digitalisierung, Forschung, Credit: voestalpine, (© Aussender)


Autor
Christine Petzwinkler
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