30.09.2019, 3216 Zeichen
Die seit Jänner 2019 im direct market plus der Wiener Börse notierte startup300 AG hat Zahlen für die ersten sechs Monate 2019 veröffentlicht. Der Umsatz erhöhte sich demnach im 1. Halbjahr 2019 um +20 Prozent auf 3,075 Mio. Euro gegenüber der Vorjahresperiode. Das EBITDA steigerte sich um +1,7% auf 898.460 Euro. CEO Michael Eisler: "Nebst der operativen Tätigkeiten zum Betrieb eines umfassenden Start-Up Ökosystems ist die Beteiligung an Start-Up Unternehmen ein wesentlicher Bestandteil der strategischen Ausrichtung der startup300 Gruppe. Das Ergebnis konnte durch erfolgreiche Exits und durch Wertsteigerungen bei Start-Up Beteiligungen erhöht werden."
Das EBIT ging von 787.000 Euro auf nunmehr 547.000 Euro zurück. Ausschlaggebend war der Anstieg der Abschreibungen “Right of Use Asset” aus dem Mietvertrag für die Erweiterung der Fläche “Strada del Startup” in der factory300 GmbH, sowie der Flächen im Talent Garden Wien, wie das Unternehmen mit Halbjahresbericht erklärt. Der Periodengewinn des ersten Halbjahres beträgt 227.000 Euro (VJ: 756.000). Die Abweichung resultiere zum Großteil aus den fehlenden Ergebnisbeiträgen in den Monaten von Jänner bis April 2018 vor dem Erstkonsolidierungszeitpunkt im Mai 2018 der JFDI GmbH (Pioneers) und Pioneers Ventures Digital GmbH, wie es weiters heißt.
Die Bilanzsumme erhöhte sich von 12,2 Mio. Euro per 31. Dezember 2018 auf 13,2 Mio. Euro (+8,2%) per 30. Juni 2019. Die Konzern-Eigenkapitalquote liegt bei 46,3%.
"Aktuell bildet die Bilanzsumme von 13,2 Mio. Euro auch fast die Marktkapitalisierung von 13,4 Mio. Euro bezogen auf die letzte Preisbildung von 4,78 Euro pro Aktie vom 26. September 2019. Nach dem 30. Juni 2019 stieg das Eigenkapital mit der Sachkapitalerhöhung im Juli 2019 und der Barkapitalerhöhung im August 2019 um weitere rd 5 Mio. Euro", kommentiert Michael Eisler.
Im Ausblick heißt es im Geschäftsbericht: "Der Vorstand rechnet damit, das im Jänner angekündigte Umsatzziel von insgesamt 6 bis 7 Millionen Euro für das Gesamtjahr zu erreichen. Der Korridor ergibt sich daraus dass die Conda Transaktion etwa drei Monate spä- ter abgeschlossen werden konnte als erwartet und damit auch der Zeitpunkt der Erstkonsolidierung der Conda AG (nunmehr Conda GmbH) ab nunmehr Juli 2019 und The Minted Unternehmens- und PR-Beratungs GmbH ab August 2019 dazu führt dass diese erst im 2. Halbjahr zum Konzern beitragen. Das EBITDA zum 31. Dezember 2019 hängt auch von der Entwicklung der Start-Up Beteiligungen ab. Der Vorstand hat eine Vereinfachung im Konzern beschlossen und daher auch die Zusammenlegung der operativen Einheiten in die startup300 AG eingeleitet. Dadurch sollen Synergien im Team verstärkt werden, aber auch Kosten der Administration mittelfristig gesenkt werden können. Weiters wurde im Sommer 2019 ein Zukunftsprojekt gestartet, um das Angebot der startup300-Gruppe am Markt und in der Kommunikation zu vereinfachen sowie eine künftig noch stärkere Ausrichtung als Betreiber und Gesamtanbieter eines Startup- Ökosystems zu signalisieren. Der Schwerpunkt wird dabei auf den Ausbau des Membership-Modells und den Auf- und Ausbau der digitalen Angebote in der Gruppe gelegt. Der Vorstand rechnet mit dem Marktstart im Spätherbst 2019."
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Michael Eisler (startup300)
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