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09.09.2019, 6707 Zeichen

Öffi-Verkehr. Am 6.9.19 präsentierten die Präsidenten bzw. die Präsidentin der Arbeiterkammern Wien, Niederösterreich und Burgenland vor Journalisten die Online-PendlerInnen-Umfrage mit 2.053 Teilnehmern aus allen drei Bundesländern, es gab einige doch interessante Ergebnisse:

Die 63 km lange Strecke Wien-Meidling - St. Pölten ist per Bahn in 23 Minuten bewältigbar. Das ist ein Wahnsinnstempo. Überhaupt sind die Pendler mit der Weststrecke sehr zufrieden, der Anteil der Bahnpendler stieg dort von 28 % auf 37 %! Es wurde nicht explizit gesagt, aber das ist so ziemlich die einzige inländische Bahnstrecke, wo es private Konkurrenz gibt. Fazit: Konkurrenz führt zu niedrigeren Preisen, besserem Angebot und grundsätzlich mehr Kundenfreundlichkeit.

20 % der Pendler/innen erledigen auf dem Weg zur Arbeit dienstliche Aufgaben, sie fragen E-Mails ab und beantworten sie, 89% davon unentgeltlich. Das war auch für die Arbeiterkammern überraschend, man will darauf einwirken, dass "diese Stunde" (die meisten Pendler schaffen es in einer Stunde zur Arbeit, nur 11 % würden mehr als 90 Minuten für eine Wegstrecke brauchen, laut Umfrage, ich persönlich wäre von einem weit höheren Anteil als 11 % ausgegangen) als Arbeitszeit bezahlt wird. In der Diskussion zur Sprache kam, dass diese 20 % mit ihrer Gesundheit spielen, denn wenn sie im Dunklen in aller Herrgottsfrüh aus dem Burgenland abfahren, wollen sie eigentlich vor allem eines: noch schlafen! In der Früh kann man am Hauptbahnhof nicht in die Gegenrichtung gehen, wenn eine unüberschaubare Zahl von Pendlern den Zügen entsteigt und zur U1 strebt, jeder zweite davon mit gesenktem Haupt auf das Smartphone blickend, während des Gehens, das hat wirklich etwas Gespenstisches, Zombiemäßiges, wenn man als Unbeteiligter zuschaut. Ja, diese 20 % werden wohl in Richtung Burnout gehen, wenn sie nicht einmal die Fahrt zur Arbeit zum Verschnaufen nutzen können.

Die häufigsten Wünsche der Pendler sind eine günstige Netzkarte für den gesamten Verkehrsverbund und mehr Zugangebot. Am wenigsten zufrieden sind die Fahrgäste mit der Pünktlichkeit und mit dem Zugangebot. Hier wurde offenbar nicht nach Busangebot gefragt, ich bin sicher, dass die Pendler ohne Bahnhof am Wohnort noch viel weniger zufrieden mit dem Angebot sind. Die großen Ortschaften liegen an Bahnstrecken, aber österreichweit soll es ein Drittel der Pendler sein, die überhaupt keine akzeptablen Verbindungen im Öffentlichen Verkehr vorfinden. Da ist Wien mit einer sehr guten Abdeckung schon mit eingerechnet, d.h. in Österreich ohne Wien ist der Anteil noch höher. Wenn man sieht, dass sogar auf der Weststrecke erst 37 % mit der Bahn fahren. Es ist anzunehmen, dass der Großteil der Nichtbahnbenutzer aus Orten ohne ausreichende Anbindung an den Öffentlichen Verkehr ist. Sogar im sogenannten Speckgürtel kann z.B. ein Verkäufer ohne Bahnanbindung unmöglich am Abend von der Arbeit heimkommen, die Arbeit dauert meist (ohne Aufräumen) bis 19 oder 20 Uhr, der letzte Bus fährt gegen 18 Uhr, da hat sich seit Generationen nichts geändert, obwohl die Öffnungszeiten im Handel stark ausgeweitet worden sind. Verspätungen vor allem auf der Ostbahn wurden angesprochen, meiner Erfahrung nach beginnt das Chaos meist, wenn die internationalen Züge (Railjets) vorgelassen werden, die Regionalzüge müssen da schon 15 Minuten vorher in der Station warten, nur damit die Fernverkehrszüge jederzeit freie Fahrt haben und ihre Verspätungen etwas aufholen können.

Die S-Bahn-Stammstrecke in Wien ist total überlastet. Sie fährt praktisch bereits im U-Bahn-Takt, da müsse ausgebaut werden. Eine der Forderungen der Arbeiterkammern sind 5,5 Milliarden Euro österreichweit über die nächsten 10 Jahre verteilt für den Ausbau des Öffentlichen Verkehrs, insbesondere für Elektrifizierung, mehr Zugangebot und mehr Parkplätze. Weiters wird mehr WLAN gefordert, WLAN könnte ein Grund für den Umstieg auf Öffentliche Verkehrsmittel sein, meinen sie. Sichere Aufbewahrung für Fahrräder und E-Bikes wird auch gefordert, das sei ein großer Wunsch der Pendler, und ich kann das nachvollziehen, Fahrräder hat man in Österreich selten lange, sie werden gerne gestohlen, insbesondere auf Bahnhöfen. Die KTM-Fahrräder haben mit der börsenotierten KTM nichts zu tun, es braucht sich also niemand zu fürchten, dass KTM unter weniger Nachfrage leiden könnte, wenn durch sicherere Aufbewahrungsmöglichkeiten (versperrbare Abstellboxen) weniger KTM-Fahrräder gestohlen werden. KTM-Fahrräder sind so ziemlich die bei Dieben beliebtesten, sagt meine Statistik aus Erfahrungswerten in meinem Bekanntenkreis.

Mobilitätsmanagement sei auch eine Aufgabe der Betriebe, meinen die Arbeiterkammern, sie könnten die Arbeitszeiten an die Mobilitätswirklichkeit der Beschäftigten anpassen, beispielsweise mit flexiblen Beginnzeiten, "wo das möglich ist", und möglich wird es schon bei Verkäufern selten sein, denke ich. Jemand, der nicht zu Arbeitsbeginn in der Arbeit sein kann, kriegt den Job nicht, so ist die Wirklichkeit derzeit, so schnell wird sich das meiner Einschätzung nach nicht ändern.

Schauen wir einmal, ob sich die Arbeiterkammern durchsetzen können. Unsummen sind es nicht, Bahninfrastrukturausbau bringt vor allem Siemens (ISIN DE0007236101, hat 2017 um die Hälfte mehr gekostet als heute) etwas, und zwar sowohl bei der Technik als auch beim Wagenmaterial, die Raaberbahn fährt schon mit den modernen Ventus von Siemens. 2009 bis 2013 hat die voestalpine die ÖBB-Weichen modernisiert, sehe ich unter https://www.voestalpine.com/signaling/de/referenzen/standard/oebb-weichendiagnose/. Wie hoch die Chancen der voestalpine bei ÖBB-Schienenaufträgen sind, kann ich adhoc nicht sagen, so etwas wird immer ausgeschrieben, ich bin aber zuversichtlich. Auch für Strabag, Porr und Hutter & Schrantz Stahlbau könnte was drin sein. Zuletzt ist wegen deren Überbeanspruchung mit dem Austausch vieler Gleise begonnen worden, und das wird noch auf vielen Strecken geschehen. Und wenn Busse nachgekauft werden, hat Mercedes (Daimler, ISIN DE0007100000, stand 2015 doppelt so hoch wie heute) meines Erachtens die besten Chancen, die Buslenker sind zufrieden mit Mercedes-Bussen. Österreich ist klein, ja, aber ordentlichen Nachholbedarf im Öffentlichen Personenverkehr gibt es hier allemal, insbesondere abseits der wichtigsten Strecken, deren Modernisierung schon in Angriff genommen wurde. Vorsicht: sowohl ÖBB als auch Wiener Linien wollen immer mehr in Elektrobusse investieren, und da haben kleinere Hersteller meines Erachtens bessere Karten als Daimler, sie haben schon früher auf E-Mobilität gesetzt, Daimler steht hier ziemlich am Anfang.

(Der Input von Günter Luntsch für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 09.09.)



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    Öffi-Verkehr mit mit vielen Facetten, aber wenig Börsebezug (Günter Luntsch)


    09.09.2019, 6707 Zeichen

    Öffi-Verkehr. Am 6.9.19 präsentierten die Präsidenten bzw. die Präsidentin der Arbeiterkammern Wien, Niederösterreich und Burgenland vor Journalisten die Online-PendlerInnen-Umfrage mit 2.053 Teilnehmern aus allen drei Bundesländern, es gab einige doch interessante Ergebnisse:

    Die 63 km lange Strecke Wien-Meidling - St. Pölten ist per Bahn in 23 Minuten bewältigbar. Das ist ein Wahnsinnstempo. Überhaupt sind die Pendler mit der Weststrecke sehr zufrieden, der Anteil der Bahnpendler stieg dort von 28 % auf 37 %! Es wurde nicht explizit gesagt, aber das ist so ziemlich die einzige inländische Bahnstrecke, wo es private Konkurrenz gibt. Fazit: Konkurrenz führt zu niedrigeren Preisen, besserem Angebot und grundsätzlich mehr Kundenfreundlichkeit.

    20 % der Pendler/innen erledigen auf dem Weg zur Arbeit dienstliche Aufgaben, sie fragen E-Mails ab und beantworten sie, 89% davon unentgeltlich. Das war auch für die Arbeiterkammern überraschend, man will darauf einwirken, dass "diese Stunde" (die meisten Pendler schaffen es in einer Stunde zur Arbeit, nur 11 % würden mehr als 90 Minuten für eine Wegstrecke brauchen, laut Umfrage, ich persönlich wäre von einem weit höheren Anteil als 11 % ausgegangen) als Arbeitszeit bezahlt wird. In der Diskussion zur Sprache kam, dass diese 20 % mit ihrer Gesundheit spielen, denn wenn sie im Dunklen in aller Herrgottsfrüh aus dem Burgenland abfahren, wollen sie eigentlich vor allem eines: noch schlafen! In der Früh kann man am Hauptbahnhof nicht in die Gegenrichtung gehen, wenn eine unüberschaubare Zahl von Pendlern den Zügen entsteigt und zur U1 strebt, jeder zweite davon mit gesenktem Haupt auf das Smartphone blickend, während des Gehens, das hat wirklich etwas Gespenstisches, Zombiemäßiges, wenn man als Unbeteiligter zuschaut. Ja, diese 20 % werden wohl in Richtung Burnout gehen, wenn sie nicht einmal die Fahrt zur Arbeit zum Verschnaufen nutzen können.

    Die häufigsten Wünsche der Pendler sind eine günstige Netzkarte für den gesamten Verkehrsverbund und mehr Zugangebot. Am wenigsten zufrieden sind die Fahrgäste mit der Pünktlichkeit und mit dem Zugangebot. Hier wurde offenbar nicht nach Busangebot gefragt, ich bin sicher, dass die Pendler ohne Bahnhof am Wohnort noch viel weniger zufrieden mit dem Angebot sind. Die großen Ortschaften liegen an Bahnstrecken, aber österreichweit soll es ein Drittel der Pendler sein, die überhaupt keine akzeptablen Verbindungen im Öffentlichen Verkehr vorfinden. Da ist Wien mit einer sehr guten Abdeckung schon mit eingerechnet, d.h. in Österreich ohne Wien ist der Anteil noch höher. Wenn man sieht, dass sogar auf der Weststrecke erst 37 % mit der Bahn fahren. Es ist anzunehmen, dass der Großteil der Nichtbahnbenutzer aus Orten ohne ausreichende Anbindung an den Öffentlichen Verkehr ist. Sogar im sogenannten Speckgürtel kann z.B. ein Verkäufer ohne Bahnanbindung unmöglich am Abend von der Arbeit heimkommen, die Arbeit dauert meist (ohne Aufräumen) bis 19 oder 20 Uhr, der letzte Bus fährt gegen 18 Uhr, da hat sich seit Generationen nichts geändert, obwohl die Öffnungszeiten im Handel stark ausgeweitet worden sind. Verspätungen vor allem auf der Ostbahn wurden angesprochen, meiner Erfahrung nach beginnt das Chaos meist, wenn die internationalen Züge (Railjets) vorgelassen werden, die Regionalzüge müssen da schon 15 Minuten vorher in der Station warten, nur damit die Fernverkehrszüge jederzeit freie Fahrt haben und ihre Verspätungen etwas aufholen können.

    Die S-Bahn-Stammstrecke in Wien ist total überlastet. Sie fährt praktisch bereits im U-Bahn-Takt, da müsse ausgebaut werden. Eine der Forderungen der Arbeiterkammern sind 5,5 Milliarden Euro österreichweit über die nächsten 10 Jahre verteilt für den Ausbau des Öffentlichen Verkehrs, insbesondere für Elektrifizierung, mehr Zugangebot und mehr Parkplätze. Weiters wird mehr WLAN gefordert, WLAN könnte ein Grund für den Umstieg auf Öffentliche Verkehrsmittel sein, meinen sie. Sichere Aufbewahrung für Fahrräder und E-Bikes wird auch gefordert, das sei ein großer Wunsch der Pendler, und ich kann das nachvollziehen, Fahrräder hat man in Österreich selten lange, sie werden gerne gestohlen, insbesondere auf Bahnhöfen. Die KTM-Fahrräder haben mit der börsenotierten KTM nichts zu tun, es braucht sich also niemand zu fürchten, dass KTM unter weniger Nachfrage leiden könnte, wenn durch sicherere Aufbewahrungsmöglichkeiten (versperrbare Abstellboxen) weniger KTM-Fahrräder gestohlen werden. KTM-Fahrräder sind so ziemlich die bei Dieben beliebtesten, sagt meine Statistik aus Erfahrungswerten in meinem Bekanntenkreis.

    Mobilitätsmanagement sei auch eine Aufgabe der Betriebe, meinen die Arbeiterkammern, sie könnten die Arbeitszeiten an die Mobilitätswirklichkeit der Beschäftigten anpassen, beispielsweise mit flexiblen Beginnzeiten, "wo das möglich ist", und möglich wird es schon bei Verkäufern selten sein, denke ich. Jemand, der nicht zu Arbeitsbeginn in der Arbeit sein kann, kriegt den Job nicht, so ist die Wirklichkeit derzeit, so schnell wird sich das meiner Einschätzung nach nicht ändern.

    Schauen wir einmal, ob sich die Arbeiterkammern durchsetzen können. Unsummen sind es nicht, Bahninfrastrukturausbau bringt vor allem Siemens (ISIN DE0007236101, hat 2017 um die Hälfte mehr gekostet als heute) etwas, und zwar sowohl bei der Technik als auch beim Wagenmaterial, die Raaberbahn fährt schon mit den modernen Ventus von Siemens. 2009 bis 2013 hat die voestalpine die ÖBB-Weichen modernisiert, sehe ich unter https://www.voestalpine.com/signaling/de/referenzen/standard/oebb-weichendiagnose/. Wie hoch die Chancen der voestalpine bei ÖBB-Schienenaufträgen sind, kann ich adhoc nicht sagen, so etwas wird immer ausgeschrieben, ich bin aber zuversichtlich. Auch für Strabag, Porr und Hutter & Schrantz Stahlbau könnte was drin sein. Zuletzt ist wegen deren Überbeanspruchung mit dem Austausch vieler Gleise begonnen worden, und das wird noch auf vielen Strecken geschehen. Und wenn Busse nachgekauft werden, hat Mercedes (Daimler, ISIN DE0007100000, stand 2015 doppelt so hoch wie heute) meines Erachtens die besten Chancen, die Buslenker sind zufrieden mit Mercedes-Bussen. Österreich ist klein, ja, aber ordentlichen Nachholbedarf im Öffentlichen Personenverkehr gibt es hier allemal, insbesondere abseits der wichtigsten Strecken, deren Modernisierung schon in Angriff genommen wurde. Vorsicht: sowohl ÖBB als auch Wiener Linien wollen immer mehr in Elektrobusse investieren, und da haben kleinere Hersteller meines Erachtens bessere Karten als Daimler, sie haben schon früher auf E-Mobilität gesetzt, Daimler steht hier ziemlich am Anfang.

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