31.08.2019
Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Aus dem Equity Weekly der Erste Group : Der ATX fiel diese Woche mit – 1,5% wieder unter die 2.900-Punkte-Marke und performte damit schwächer als die internationalen Märkte. Der finanzlastige Wiener Index litt unter der schwachen Kursentwicklung der Bank- und Versicherungswerte, die auch international auf den Verkaufslisten standen, belastet durch sich abschwächende Konjunkturaussichten und niedrige – womöglich weiter sinkende - Zinsniveaus.
Top Performer diese Woche war die Telekom Austria mit einem Plus von 5,3%. Auch international war die Telekom-Branche diese Woche am stärksten gesucht. DO&CO folgte mit Plus 4,2% und die Österreichische Post mit Plus 3,8%.
Ans Ende der Kurstafel rutschte die VIG mit einem Minus von 4,7% sowie die beiden Banktitel Raiffeisen Bank International (- 4,4%) und Erste Group (-3,8%). Die VIG legte im 2. Quartal beim Prämienvolumen kräftig um 9,2% zu, der Nettogewinn blieb jedoch trotz eines Anstiegs um 10% unter den Erwartungen.
Aus dem ATX-Prime stach diese Woche vor allem die Warimpex mit einem Wochenplus von 7,1% hervor. Ein starkes Halbjahresergebnis sowie der angekündigte Verkauf der Disneyland Paris Hotels, der dem Entwickler einen hohen Cash Inflow und Gewinn bescheren wird, sorgten für kräftigen Rückenwind. Die Zumtobel reihte sich diese Woche ans Ende der Prime- Werte-Liste mit einem Minus von 8%.
Neben der Warimpex berichtete auch Entwickler UBM von einem soliden 1. Halbjahr und schraubte seine Guidance für heuer kräftig nach oben. Gestützt auf die ungebrochen starke Nachfrage ist das Management zudem optimistisch, dass das heurige Ergebnis für die Folgejahre eine neue Messlatte darstellt.
Die beiden Immowerte Immofinanz und S Immo legten erwartungsgemäß ebenfalls starke Halbjahresergebnisse vor. Die Immofinanz konnte ihren FFO 1 zum Halbjahr um mehr als 20% steigern und hob auch ihr Ganzjahresziel für den FFO1 um EUR 15 Mio. auf EUR 115 Mio. an, inklusive S Immo Dividende sogar auf EUR 128 Mio. Die S Immo konnte ihren FFO 1 ebenfalls deutlich um 13% anheben, der NAV stieg im Quartalsabstand um EUR 2 auf EUR 24,27. Beide Immowerte notieren nach wie vor rund 20% unter Buchwert.
Die Uniqa übertraf dank eines sehr starken Kapitalanlageergebnisses beim Vorsteuerergebnis und Nettogewinn unsere Prognosen. Die Combined Ratio zeigte sich jedoch schwächer aufgrund des Kostendrucks sollte sich im 2. Halbjahr aber wieder bessern. Der Ausblick wurde bestätigt.
Die Bauunternehmen Porr und Strabag berichteten ebenfalls solide Halbjahreszahlen. PORR überraschte mit einem dynamischen Wachstum bei Neuaufträgen, die Verbesserung der Profitabilität erwarten wir erst in den kommenden Quartalen. Die Strabag konnte bei einer Steigerung der Leistung und durch Effekte aus der IFRS 16-Anwendung ihre Ertragskraft verbessern und bestätigte ihren Ausblick.
Auch das im Februar 2019 an die Börse gegangene biopharmazeutische Unternehmen Marinomed Biotech AG berichtete über sein1. Halbjahr, das wie erwartet aufgrund der laufenden F&E-Aufwendungen und der einmaligen Kosten für den Börsengang ein negatives Ergebnis auswies.
Ausblick. Mit dem letzten großen Schwall an Quartalsergebnissen ist die Halbjahresberichtssaison im Großen und Ganzen abgeschlossen. Nächste Woche folgt noch die Zumtobel mit ihrem Bericht zum 1. Quartal 2019/20.
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Aktien auf dem Radar:AT&S, Strabag, Telekom Austria, Semperit, EuroTeleSites AG, Amag, Uniqa, DO&CO, Lenzing, SBO, voestalpine, Frequentis, Andritz, FACC, Heid AG, Mayr-Melnhof, Rosenbauer, BKS Bank Stamm, CPI Europe AG, Österreichische Post, UBM, Bayer, Caterpillar, Zalando, Merck KGaA, Fresenius Medical Care, Fresenius, GEA Group, Rheinmetall, BASF, Deutsche Post.
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)244031
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Die 3 Banken-Generali Investment-Gesellschaft m.b.H. ist die gemeinsame Fondstochter der 3 Banken Gruppe (Oberbank AG, Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft, BKS Bank AG) und der Generali Holding Vienna AG. Die Fonds-Gesellschaft verwaltet aktuell 8,65 Mrd. Euro - verteilt auf etwa 50 Publikumsfonds und 130 Spezial- bzw. Großanlegerfonds (Stand 06/17)
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