10.08.2019
Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Aus dem Equity Weekly der Erste Group : Das Konzernergebnis der Raiffeisen Bank International (RBI ) lag mit EUR 345 Mio. über den Markterwartungen. Gegenüber der Vergleichsperiode im Vorjahr ging der Gewinn jedoch – trotz eines signifikanten negativen Einmaleffekts im Q2/18 – um 3% zurück. Dies lag zum einen am Wegfall der Erträge durch den Verkauf des polnischen Kernbankgeschäfts. Zum Anderen ging das Handelsergebnis im abgelaufenen Quartal verglichen mit dem Vorjahr beeinflusst durch Bewertungsveränderungen von Absicherungsinstrumenten um EUR 44 Mio. zurück. Ein weiterer belastender Faktor war der kräftige Anstieg der Verwaltungsaufwendungen u.a. aufgrund des gestiegenen Personalaufwands (trotz Verkaufs des polnischen Kernbankgeschäfts) als Folge von Gehaltsanpassungen und Mitarbeiterzuwächsen. Wie auch im Vorjahr waren die Risikokosten sehr niedrig. Im ersten Halbjahr 2019 verzeichnete die RBI ein deutliches Wachstum der Kundenkredite (+9% seit Jahresbeginn), das zu einer erfreulichen Entwicklung bei Zins- und Provisionsüberschuss führte (+5% bereinigt um den Polen-Verkauf im H1/19). Die NPE Ratio (Anteil der notleidenden Risikopositionen) verbesserte sich seit Jahresbeginn um 0,3 Prozentpunkte auf 2,3%. Die Eigenmittelquote CET 1 erhöhte sich von 13,4% zu Jahresende 2018 auf 13,8% im Halbjahr 2019.
Ausblick. Der Ausblick für 2019 wurde leicht angepasst. Die Risikokosten werden nun niedriger erwartet, die Neubildungsquote soll 2019 unter 45 Basispunkten liegen (bisher: rund 45 Basispunkte). Aufgrund verschiedener Effekte fiel das Konzernergebnis im ersten Halbjahr 2019 (EUR 571 Mio.) schwächer aus als im Vorjahr (EUR 756 Mio.), was aber nicht bedeutet, dass dies im zweiten Halbjahr nicht aufgeholt werden kann. Unsere Prognose für 2019 liegt mit EUR 1,2 Mrd. etwas unter dem Vorjahreswert und ist mit zwei guten Ergebnissen in Q3 und Q4 durchaus noch erreichbar. Das starke Plus beim Kreditvolumen ist erfreulich und sorgt für Wachstumsimpulse. Trotz des Anstiegs der operativen Kosten bestätigt das RBI-Management das Ziel das Aufwands-Ertrags-Verhältnis bis 2021 auf 55% senken zu wollen (H1/19: 60,7%). Die Aktie notiert noch immer rund 40% unter ihrem aktuellen Buchwert von EUR 33,6/Aktie. Wir bleiben bei unserer Kaufempfehlung.
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Aktien auf dem Radar:Porr, Kapsch TrafficCom, Flughafen Wien, EuroTeleSites AG, RHI Magnesita, Austriacard Holdings AG, OMV, Telekom Austria, voestalpine, Verbund, SBO, Lenzing, Strabag, FACC, Bawag, Andritz, Addiko Bank, Frequentis, RBI, Semperit, BKS Bank Stamm, Marinomed Biotech, Amag, CPI Europe AG, Österreichische Post, UBM, IBM, Goldman Sachs, Commerzbank, Fresenius Medical Care, Mercedes-Benz Group.
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)242126
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