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Bawag kann Ergebnis weiter steigern

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30.07.2019, 3191 Zeichen

Die Bawag Group gibt heute für das erste Halbjahr 2019 ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 287 Mio. Euro und einen Nettogewinn von 219 Mio. Euro bekannt, was einer Steigerung von 6% bzw. 8% gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres entspricht. Der Anstieg war den Angaben zufolge in erster Linie auf höhere operative Erträge zurückzuführen. Die Bank erzielte einen Return on Tangible Common Equity von 13,8%, eine Cost/Income Ratio von 42,9% und eine CET1 Quote (unter Vollanwendung der CRR) von 15,1%. Auf einer pro forma Basis liegt der Return on Tangible Common Equity bei 17,8% und die CET1 Quote bei 12,7%.

"Zusätzlich zu unserer starken operativen Performance haben wir unsere Akquisitionen aus dem Leasing- und Factoring-Business, die wir Ende 2018 verbindlich vereinbart haben, abgeschlossen und bei einer Vielzahl an operativen und strategischen Initiativen weitere Fortschritte erzielt", kommentiert sagte Chief Executive Officer Anas Abuzaakouk. "Wir sind auf Kurs, all unsere Ziele für das Jahr 2019 zu erreichen, und wir passen uns weiterhin an die sich verändernden Rahmenbedingungen an. Während das Marktumfeld für europäische Banken anhaltend herausfordernd ist, bleiben die Fundamentaldaten der Bank stark. Wir werden uns weiterhin auf die Aufgaben fokussieren, die wir kontrollieren können, operative Exzellenz vorantreiben und diszipliniertes und profitables Wachstum fortsetzen", ergänzt der CEO.

Die operativen Kernerträge erhöhten sich um 4% auf 578 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr, was das Volumenswachstum in Kernprodukten sowie die Konsolidierung der kürzlich abgeschlossenen Akquisitionen reflektiert. Der Nettozinsertrag stieg um 6% auf 435 Mio. Euro. Der Provisionsüberschuss reduzierte sich um 2% auf 143 Mio Euro.

Die Cost/Income Ratio reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um 0,8 Prozentpunkte auf 42,9% und stimmt damit mit unserem Ziel für 2019 von unter 43% überein. Unsere CET1 Quote (unter Vollanwendung der CRR) stieg auf 15,1% (nach 14,9% in Q1 2019). Der Brutto-Kapitalaufbau von rund 60 Basispunkten im zweiten Quartal 2019 finanzierte die kürzlich getätigten Akquisitionen BFL Leasing GmbH und Health Coevo AG in Deutschland. Die Kredite und Forderungen an Kunden stiegen gegenüber Dezember 2018 um 2%. Das gesamte Kundenkreditvolumen stammt weiterhin zu rund 72% aus der DACH-Region und zu 28% aus dem übrigen Westeuropa und den USA.

Im ersten Halbjahr 2019 lag die NPL Ratio bei 1,8%. Diese und die Risikokostenquote von 14 Basispunkten spiegeln unsere anhaltende Fokussierung auf ein proaktives Risikomanagement, die Aufrechterhaltung eines konservativen Risikoprofils sowie unseren Fokus auf entwickelte Märkte wider.

Die Ziele wurden bestätigt: Beim Ergebnis vor Steuern will die Bank im laufenden Jahr etwa mehr als 600 Mio. Euro und in 2020 mehr als 640 Mio. Euro erreichen.

In Bezug auf Kapitalaufbau und Ausschüttungen an die Aktionäre wird eine jährliche Dividendenausschüttung in Höhe von 50% des den Aktionären zurechenbaren Nettogewinns angestrebt, Überschusskapital soll für Investitionen in organisches Wachstum sowie die Umsetzung ergebnissteigernder Akquisitionen verwendet werden. Der Vorstand evaluiert aktiv Aktienrückkauf-Optionen.



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Bildnachweis

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Torte im Bawag-Style, Fotocredit: Wiener Börse


Autor
Christine Petzwinkler
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