Gastbeitrag, Gastbeiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.
22.07.2019, 2100 Zeichen
Uber will die Fortbewegung in Städten weltweit revolutionieren, weshalb das Unternehmen an die Börse ging. Doch Uber hat den neuen Investoren bereits Kursverluste gebracht. Was genau Uber ist, seine Vision, warum es Widerstand gibt und wie viel die Firma tatsächlich Wert ist, kann in diesem Artikel gelesen werden.
Was genau ist Uber eigentlich?
Uber hat seinen Sitz in San Francisco und wurde im Jahre 2009 von Garrett Cam und Travis Kalanick gegründet. Aus Ihrem Limousinen-Service verwandelte sich ein Fahrdienst-App: Uber.
Der App lässt sich über Smartphones nutzen und vermittelt jene, die nach einer Mitfahrgelegenheit suchen mit jemanden, der eine Fahrt anbietet. Die Beförderungskosten sollen hierbei niedriger als Taxi-Fahrten sein.
Die Vision?
Uber wird bereits in 65 Ländern genutzt. Täglich nutzen 40 Millionen Menschen den Fahrdienst-App alleine in den USA. Es gibt bereits weitere Dienstleistungen von Uber, wie UberTaxi und UberBlack. Uber könnte in der Zukunft tatsächlich zu einem weltweit zentralen Dienstleister werden und somit auch zu einer sogenannten "Cash Cow".
Warum gibt es Widerstand?
In vielen Ländern ist es verboten, dass Privatpersonen die Mitfahrgelegenheiten anbieten Gewinn machen. Deshalb wird Uber in Europa als Verkehrsdienstleister eingestuft. Das bedeutet jedoch, dass Uber sich somit einem normalen Taxiservice ähnelt, da Uber-Fahrer ebenfalls eine Lizenz benötigen um legal Personen mit sich mitzunehmen. Außerdem protestieren Taxifahrer weltweit gegen das Unternehmen.
Wie viel ist Uber wirklich wert und wo liegen die Risiken?
Der Unternehmenswert wurde zuerst auf ca. 100 Milliarden Dollar taxiert und laut Morningstar ist dies auch nicht ungerechtfertigt. Jedoch wurde der Wert von Uber selbst auf ca. 80 Milliarden Dollar reduziert. Wer Aktien kauft, muss daran glauben, dass Uber sich gegen seine Konkurrenten erfolgreich durchsetzt. Man vermutet jedoch, dass das Unternehmen hohe Chancen hat. Ob das Unternehmen letztendlich vorhandene Probleme tatsächlich lösen oder verstärken wird, wie beispielsweise durch erhöhten Stau, wird sich noch herausstellen.
Börsepeople im Podcast S24/03: Ruth Jedliczka
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Uber, Taxi, 360b / Shutterstock.com, 360b / Shutterstock.com
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Erste Group
Gegründet 1819 als die „Erste österreichische Spar-Casse“, ging die Erste Group 1997 mit der Strategie, ihr Retailgeschäft in die Wachstumsmärkte Zentral- und Osteuropas (CEE) auszuweiten, an die Wiener Börse. Durch zahlreiche Übernahmen und organisches Wachstum hat sich die Erste Group zu einem der größten Finanzdienstleister im östlichen Teil der EU entwickelt.
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