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UBM: Eine Reihe an Projekten eignen sich für Forward-Verkäufe

Magazine aktuell


#gabb aktuell



28.05.2019, 2556 Zeichen

UBM Development hat im 1. Quartal ein Ergebnis vor Steuern von 7,9 Mio. Euro und damit nur leicht unter dem Niveau des Vorjahres (8,2 Mio.) erreicht. Der Nettogewinn in den ersten drei Monaten liegt bei 5,9 Mio. Euro (vs. 6,4 Mio.).  

"Der Rückenwind in unseren Märkten hält an. Volle Pipeline und starke Bilanz sind ein perfekter Mix, um auch in Zukunft attraktive Erträge abzuliefern", so CEO Thomas G. Winkler. Auf Basis der guten Fortschritte bei den Verkaufsaktivitäten - sowohl bei Trade Sales als auch bei Forward-Verkäufen - ist UBM optimistisch, 2019 das Rekordjahr 2018 auch ohne spektakuläre Fertigstellungen zu wiederholen.

Derzeit wird die Finanzierungsstruktur durch eine Aufstockung der 3,125% Anleihe (2018-2023) um  45 Mio. Euro auf insgesamt 120 Mio. Euro weiter optimiert. Die starke Bilanz stellt einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Developern dar, die sich nicht zu diesen Konditionen am Kapitalmarkt refinanzieren können.

lm ersten Quartal 2019 erwirtschaftete UBM eine Gesamtleistung von 71,6 Mio. Euro, nach 219,9 Mio. Euro in den ersten drei Monaten 2018. Die im Vorjahresvergleich geringere Gesamtleistung sei primär auf die starke Verkaufsleistung zum Jahresende 2018 zurückzuführen, so das Unternehmen. Gleichzeitig hatten sich zum Jahreswechsel 2017/18 einige Verkäufe ins nächste Jahr und damit in das erste Quartal 2018 verschoben. 

Im Geschäftsjahr 2019 werde es zwar weniger spektakuläre Fertigstellungen wie 2018 geben, jedoch würden sich im Jahresverlauf eine Reihe an Projekten für Forward-Verkäufe eignen, darunter das Büroprojekt QBC 1&2 in Wien und fünf neue Hotelentwicklungen, so das Unternehmen. Zudem seien in den letzten Monaten auch gute Fortschritte bei Trade Sales gemacht worden, die noch 2019 Ergebnisauswirkungen haben könnten. Auch nach 2019 ist die UBM-Projektpipeline den Angaben zufolge prall gefüllt - insgesamt beläuft sich diese auf 1,8 Mrd. Euro (Verkaufsvolumen bis 2022). Darin enthalten seien 16 Hotels mit rund 4.200 Zimmern in den Top-Städten der UBM-Kernmärkte - womit das Unternehmen auch weiterhin am anhaltenden Boom im Städtetourismus partizipiert.

Vor dem anhaltenden Niedrigzinsumfeld ist laut UBM mit einer weiterhin starken Nachfrage am europäischen Immobilienmarkt zu rechnen. Über alle Assetklassen und Kernmärkte der UBM verknappe sich das Angebot, gleichzeitig würde die Nachfrage aber ungebrochen hoch bleiben. Aufgrund der hochqualitativen Pipeline ist UBM optimistisch, davon profitieren zu können und mittelfristig kontinuierliche Ergebnissteigerungen zu erzielen.



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UBM: Quartier Belvedere Central (QBC); ZOOM VP. AT


Autor
Christine Petzwinkler
Börse Social Network/Magazine


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