04.04.2019, 3126 Zeichen
Wiener Privatbank verschenkte Geld. Auf der Wiener Immobilienmesse am 16.3.19 war ich einigermaßen überrascht, die Wiener Privatbank anzutreffen. Auf meine Frage, ob nicht der Immobilienteil abgespalten worden sei, wonach wir ja eine sehr üppige Sonderdividende bekommen haben, antwortete der Herr am Stand sehr ausführlich. Ich versuche, es mit wenigen Worten zusammen zu fassen: Nur der Development-Teil sei abgespalten worden, nach wie vor sei die Wiener Privatbank im Immobiliengeschäft tätig. Sehr gut. Wie wir wissen, sind in der Vergangenheit namhafte Gewinne aus dem Immobiliengeschäft gekommen. Und der Einstieg der Tschechen? Nicht abgeblasen, wird immer noch geprüft, es dauert halt alles.
Gleich der erste von mir besuchte Stand war eine Goldgrube. Neben der tödlichen Häuslfliegenklatsche mit engmaschigem Sicherheitsnetz bekam ich von der Wiener Privatbank eine Sparbox in Form des BANK-Schriftzugs. Und das beste: Sie war nicht leer! Es schepperte! Da lag schon die Saat für meinen Vermögensaufbau drinnen. Der erste Cent. https://photaq.com/best/04.05.2018#bild_76572
Der werte Leser mag die Nase rümpfen: "Was ist schon ein Cent?" Es geht ums Symbol. Es geht darum, dass es scheppert. Und ich kann Ihnen versichern: Der eine Cent scheppert ordentlich! Und ich weiß immer, wieviel Geld in meiner "Bank" ist, wie Dagobert Duck, denn die "Bank" ist total transparent. Ich muss nicht auf gut Glück wie Donald das Sparschwein der Neffen zerdeppern, um zu erfahren, was drinnen ist, ich sehe immer, wieviel ungefähr drinnen ist, und ein Schlüssel ist auch beigepackt.
Ehrlich gesagt, die Produktionskosten der Sparbox liegen sicher über dem 1 bar verschenkten Cent, aber das nimmt der Geschenknehmer nicht so richtig wahr. Der 1 Cent cash ist es, das "echte Geld", das ihn reizt. Da ist es ziemlich egal, ob nun 100 Euro oder 1 Cent in der Kasse liegt, die Freude ist in beiden Fällen ziemlich die gleiche. Die 100 Euro täte ja keiner drinnen lassen, der 1 Cent aber lädt zu regelmäßigem Sparen ein.
Ich erinnere mich an eine in meinen Augen etwas missglückte Aktion der Arbeiterkammer vor Jahren. Da wurden 1-Cent-Münzen auf Plakate geklebt, zur freien Entnahme. Tagsüber traute sich kaum jemand, eine Münze herunterzunehmen, aber eine Nacht später waren alle 1-Cent-Münzen weg. Jemand musste sich soviel Arbeit machen, die Münzen anzukleben, ein anderer musste sich soviel Arbeit machen, die Münzen herunter zu holen, und der Rest vom Volk sah die Münzen nicht einmal. Fazit: Hohe Kosten, und speziell bei der Arbeiterkammer wirkte es nicht so gut. Der Werbekonsument denkt sich: Haben die wirklich soviel Geld, dass sie es an Plakate kleben? Ist das nicht irgendwie peinlich für den Geschenkgeber, die Menschen auf die Plakate klettern zu lassen, und peinlich für die Beschenkten, wenn sie nachts da raufklettern, um einen Sack voller Cents herunter zu kletzeln?
Die Aktion der Wiener Privatbank kam einfach nett rüber. Niemand ist gierig, jeder freute sich über den 1 Cent Samen. Und natürlich über Sparbox und Fliegenklatsche.
(Der Input von Günter Luntsch für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 04.04.)
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Euro Cent Münzen, Münzstapel
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