05.03.2019, 3709 Zeichen
Der Leuchtenkonzern Zumtobel hat die Zahlen für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2018/19 veröffentlicht. Der Gruppenumsatz beläuft sich auf 863,8 Mio. Euro (minus 4,9% im Vergleich zur Vorjahresperiode). Neben Währungeseffekten seien der intensive Preiswettbewerb in der Beleuchtungsindustrie sowie deutlich weniger Umsätze in dem für die Zumtobel Group wichtigsten Absatzmarkt Großbritannien (rund minus 14%) weitere Gründe für den Rückgang gewesen, erklärt das Unternehmen. In Großbritannien würden der nach wie vor unklare Ausgang der Brexit-Verhandlungen und der in weiterer Folge rückläufige Auftragseingang im britischen Nicht-Wohnungsbaugewerbe die dortige Umsatzentwicklung belasten. Das um Sondereffekte bereinigte Gruppen-EBIT sieg in den ersten neun Monaten 2018/19 auf 23,9 Mio. Euro (Q1-Q3 2017/18 20,5 Mio. Euro). Die Umsatzrendite verbessert sich entsprechend von 2,3% auf 2,8%. Die Verbesserung der Gruppen-Profitabilität ist laut Zumtobel zum Großteil auf die vom Vorstand eingeleiteten Effizienz- und Einsparmaßnahmen zurückzuführen. Im Berichtszeitraum sanken die Vertriebs- und Verwaltungskosten im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 21,9 Mio. Euro (minus 8%). CEO Alfred Felder: "Die Neuausrichtung der Zumtobel Group schreitet weiter voran. Wir haben in den ersten drei Quartalen eine Vielzahl an Maßnahmen ergriffen, um den Umsatz und das Ergebnis zu verbessern. Trotz eines verschärften globalen Wettbewerbs und in weiterer Folge Umsatzrückgängen konnten wir somit eine Verbesserung unserer Profitabilität erzielen".
Die aus den Restrukturierungsmaßnahmen resultierenden negativen Sondereffekte in Höhe von 16,8 Mio. Euro (Q1-Q3 2017/18 6,5 Mio. Euro) führen mit dem marktbedingten Umsatzrückgang zu einem negativen Periodenergebnis von minus 6,1 Mio. Euro (-1,7 Mio. Euro in der Vorjahresperiode).
Trotz der bereits durchgeführten Einsparmaßnahmen ist das Unternehmen noch nicht an einer kompetitiven Kostenbasis angelangt:Felder: "In einem global hart umkämpften Markt wie der Lichtbranche ist es unabdingbar, kontinuierlich sämtliche Prozesse, Geschäftsbereiche sowie Werke auf den Prüfstand zu stellen. Konzernweit werden wir uns daher weiter auf die Stärkung unserer Wettbewerbsfähigkeit fokussieren, um langfristig profitables Wachstum zu generieren."
Die Zumtobel Group setzt daher den Restrukturierungskurs fort und wird im vierten Quartal 2018/19 weitere strukturelle Maßnahmen zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit einleiten: Neben der stufenweisen Schließung der Produktion im Komponentenwerk in Jennersdorf, Burgenland, wird die Fertigung im Leuchtenwerk Guangzhou, China, bis Ende des Geschäftsjahres 2018/19 auf eine minimale Auslastung für die Fertigung von Kleinserien heruntergefahren. Die lokale Volumensproduktion für den asiatischen Leuchtenmarkt wird zukünftig mittels eines Partnernetzwerkes gefertigt. Darüber hinaus werden weiter punktuelle Anpassungen im Vertriebs- und Verwaltungsbereich durchgeführt, um die im internationalen Vergleich hohen Kostenstrukturen des Konzerns zu senken.
Der Vorstand der Zumtobel Group betrachtet das Geschäftsjahr 2018/19 als Übergangsjahr und bestätigt den Ausblick: Vor dem Hintergrund der anhaltend geringen Visibilität sowie des allgemein intensiven Preiswettbewerbes in der Beleuchtungsindustrie und makroökonomischer Unsicherheiten (z. B. Brexit, Handelskonflikte) ist eine Aussage zur Umsatzentwicklung im vierten Quartal mit Unsicherheit verbunden. Für das Gesamtjahr 2018/19 wird beim bereinigten Gruppen-EBIT eine leichte Verbesserung gegenüber dem Vorjahr erwartet (GJ 2017/18: 19,7 Mio. Euro). Mittelfristig hat sich das Unternehmen eine EBIT-Marge von circa 6% bis zum Geschäftsjahr 2020/2021 zum Ziel gesetzt.
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