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voestalpine: Halbjahres-Umsatz auf Rekord-Niveau, Ergebnis rückläufig

07.11.2018

voestalpine hat den Umsatz in den ersten 6 Monaten im Jahresvergleich um 5,9 Prozent von 6,3 Mrd. Euro auf den neuen Halbjahreshöchstwert von 6,7 Mrd. Euro gestiegen. Das Operative Ergebnis (EBITDA) ging um 11,2 Prozent von 969 auf 860 Mio. Euro zurück, das Betriebsergebnis (EBIT) verringert sich um 17,9 Prozent von 584 auf 480 Mio. Euro, das Ergebnis vor Steuern um 17,9 Prozent  von 514 auf 422 Mio. Euro und Ergebnis nach Steuern um 18,7 Prozent von 389 auf 316 Mio. Euro. „Im Vergleich mit dem bisherigen Rekordjahr 2017/18 konnte zwar der Umsatz nochmals verbessert werden, allerdings spiegelt das etwas schwächere Halbjahresergebnis zum einen erste Effekte einer global zunehmend protektionistischen Wirtschaftspolitik und zum anderen ergebnisbelastende interne Sondereffekte wider“, so Wolfgang Eder, Vorstandsvorsitzender der voestalpine AG.

Der Umsatzanstieg in allen vier Divisionen resultiert insbesondere aus erhöhten Absatzmengen in zentralen Kundensegmenten wie der Öl- & Gas-, Bahn-, Luftfahrt- und Maschinenbauindustrie sowie aus einem in einzelnen Bereichen gestiegenen Preisniveau. Maßgebliche makroökonomische Faktoren für die schwächere Ergebnisentwicklung des voestalpine-Konzerns vor allem im 2. Quartal waren die internationalen handelspolitischen Verwerfungen im Zuge zunehmend protektionistischer Tendenzen in immer mehr Ländern sowie eine gedämpfte Entwicklung der europäischen Automobilindustrie infolge der Umstellung auf das neue Emissionstestverfahren WLTP. Regional betrachtet hat sich außerhalb der Europäischen Union vor allem das Wirtschaftswachstum in China zuletzt verlangsamt, so das Unternehmen. In operativer Hinsicht kam es im Laufe des Sommers durch extremes Niedrigwasser auf den innereuropäischen Schifffahrtsrouten zunehmend zu logistischen Erschwernissen.Innerhalb des voestalpine-Konzerns trugen sowohl die lang geplante, mehr als dreieinhalbmonatige Generalsanierung des Großhochofens am Standort Linz als auch ein unerwarteter Stillstand der HBI-Anlage in Texas infolge von Hochwasser zur Ergebnisminderung bei. Zusätzlich wurde das Ergebnis durch Hochlaufkosten bei Neuanlagen des Automotive-Bereiches in Nordamerika belastet.

„Wie schon vor zwei Wochen ad hoc kommuniziert, wird vor diesem Hintergrund auf Basis der vorliegenden Halbjahresziffern eine Wiederholung des Rekordergebnisses von 2017/18 entgegen den Erwartungen noch zu Beginn des laufenden Geschäftsjahres nicht möglich sein. Dies vor allem im Hinblick auf die Ergebnisbelastung aus der über die Sommermonate erfolgten, umfassenden Erneuerung des größten Schmelzaggregats im Konzern“, so voestalpine-CEO Wolfgang Eder. Die ursprünglich angestrebte überwiegende Kompensation durch anderweitige positive Effekte wird unter den gegebenen internen und externen Voraussetzungen nicht mehr zu realisieren sein. „Es ist daher auf Basis der aktuellen Entwicklung für das Geschäftsjahr 2018/19 nunmehr von einem Betriebsergebnis (EBIT) von etwas unter einer Milliarde Euro bzw. einem operativen Ergebnis (EBITDA) von knapp 1,8 Milliarden Euro auszugehen“, so Eder.


voestalpine
Akt. Indikation:  30.31 / 30.71
Uhrzeit:  22:58:37
Veränderung zu letztem SK:  0.23%
Letzter SK:  30.44 ( -0.46%)




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voestalpine Headquarter Linz, Credit: voestalpine, (© Aussender)


Autor
Christine Petzwinkler
Börse Social Network/Magazine


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voestalpine hat den Umsatz in den ersten 6 Monaten im Jahresvergleich um 5,9 Prozent von 6,3 Mrd. Euro auf den neuen Halbjahreshöchstwert von 6,7 Mrd. Euro gestiegen. Das Operative Ergebnis (EBITDA) ging um 11,2 Prozent von 969 auf 860 Mio. Euro zurück, das Betriebsergebnis (EBIT) verringert sich um 17,9 Prozent von 584 auf 480 Mio. Euro, das Ergebnis vor Steuern um 17,9 Prozent  von 514 auf 422 Mio. Euro und Ergebnis nach Steuern um 18,7 Prozent von 389 auf 316 Mio. Euro. „Im Vergleich mit dem bisherigen Rekordjahr 2017/18 konnte zwar der Umsatz nochmals verbessert werden, allerdings spiegelt das etwas schwächere Halbjahresergebnis zum einen erste Effekte einer global zunehmend protektionistischen Wirtschaftspolitik und zum anderen ergebnisbelastende interne Sondereffekte wider“, so Wolfgang Eder, Vorstandsvorsitzender der voestalpine AG.

Der Umsatzanstieg in allen vier Divisionen resultiert insbesondere aus erhöhten Absatzmengen in zentralen Kundensegmenten wie der Öl- & Gas-, Bahn-, Luftfahrt- und Maschinenbauindustrie sowie aus einem in einzelnen Bereichen gestiegenen Preisniveau. Maßgebliche makroökonomische Faktoren für die schwächere Ergebnisentwicklung des voestalpine-Konzerns vor allem im 2. Quartal waren die internationalen handelspolitischen Verwerfungen im Zuge zunehmend protektionistischer Tendenzen in immer mehr Ländern sowie eine gedämpfte Entwicklung der europäischen Automobilindustrie infolge der Umstellung auf das neue Emissionstestverfahren WLTP. Regional betrachtet hat sich außerhalb der Europäischen Union vor allem das Wirtschaftswachstum in China zuletzt verlangsamt, so das Unternehmen. In operativer Hinsicht kam es im Laufe des Sommers durch extremes Niedrigwasser auf den innereuropäischen Schifffahrtsrouten zunehmend zu logistischen Erschwernissen.Innerhalb des voestalpine-Konzerns trugen sowohl die lang geplante, mehr als dreieinhalbmonatige Generalsanierung des Großhochofens am Standort Linz als auch ein unerwarteter Stillstand der HBI-Anlage in Texas infolge von Hochwasser zur Ergebnisminderung bei. Zusätzlich wurde das Ergebnis durch Hochlaufkosten bei Neuanlagen des Automotive-Bereiches in Nordamerika belastet.

„Wie schon vor zwei Wochen ad hoc kommuniziert, wird vor diesem Hintergrund auf Basis der vorliegenden Halbjahresziffern eine Wiederholung des Rekordergebnisses von 2017/18 entgegen den Erwartungen noch zu Beginn des laufenden Geschäftsjahres nicht möglich sein. Dies vor allem im Hinblick auf die Ergebnisbelastung aus der über die Sommermonate erfolgten, umfassenden Erneuerung des größten Schmelzaggregats im Konzern“, so voestalpine-CEO Wolfgang Eder. Die ursprünglich angestrebte überwiegende Kompensation durch anderweitige positive Effekte wird unter den gegebenen internen und externen Voraussetzungen nicht mehr zu realisieren sein. „Es ist daher auf Basis der aktuellen Entwicklung für das Geschäftsjahr 2018/19 nunmehr von einem Betriebsergebnis (EBIT) von etwas unter einer Milliarde Euro bzw. einem operativen Ergebnis (EBITDA) von knapp 1,8 Milliarden Euro auszugehen“, so Eder.


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