07.10.2018
Zugemailt von / gefunden bei: Raiffeisen Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Aus dem wöchentlichen Marktkommentar von Raiffeisen Research: Die Situation an den internationalen Aktienmärkten gestaltet sich weiterhin vielschichtig. Dementsprechend war zuletzt ein Ringen zwischen Bullen und Bären zu beobachten. Im Blickpunkt standen u.a. einmal mehr die Emerging Markets. Hier brachte die massive Zinsanhebung seitens der türkischen Notenbank im September zwischenzeitlich eine Beruhigung. Die zuletzt deutlich über den Erwartungen ausgefallenen Inflationsraten am Bosporus setzen die Währungshüter aber wieder unter Zugzwang. Die schwach ausgefallenen Einkaufsmanagerindizes in China machten wiederum deutlich, dass das „Reich der Mitte“ aktuell an Wachstumsdynamik verliert. Wenig hilfreich in diesem Zusammenhang ist, dass im US-chinesischen Handelsstreit wohl über die im November stattfindenden Mid-Term-Elections in den USA eher noch Verschärfungen denn Lösungsimpulse zu erwarten sind. Weitere Eskalationsschritte sollten dennoch nur für temporäre Abverkäufe, aber nicht für ein nachhaltiges Eintrüben des Aktien-Sentiments reichen, da von Seiten der chinesischen Regierung im Notfall wohl mit fiskalpolitischen Unterstützungsmaßnahmen gerechnet werden darf.
Sehr robust stellt sich hingegen weiter die konjunkturelle Situation in den USA dar. Die starke wirtschaftliche Lage in Kombination mit eher „hawkishen“ Aussagen von Fed-Präsident Powell führte zu einem außergewöhnlich starken Tagesanstieg der 10-jährigen US-Renditen am Mittwoch (auf das höchste Niveau seit Mitte 2011). Der US-Aktienmarkt reagierte bislang relativ gelassen. Dies sollte unserer Meinung nach so bleiben, da die Bewegung hauptsächlich auf die sich verbessernden Wirtschaftserwartungen zurückzuführen war. Dafür spricht, dass die Inflationserwartungen in einem deutlich geringeren Ausmaß anzogen, US-Credit Spreads enger gingen und sich die US-Zinskurve sogar versteilerte. Letzteres dürfte die Zinsmargen des US-Finanzsektors stützen. Unter Druck standen hingegen wieder einmal die europäischen Banken, weil der Streit um den italienischen Budgetpfad hochkochte.
Da aber der Euro Stoxx Bankenindex seit Jahresbeginn bereits um mehr als 18 % korrigiert hat und die ital. Regierung zuletzt zu Konzessionen bereit war, sehen wir die Thematik schon über Gebühr eingepreist. Rückenwind dürfte die in den nächsten Wochen anlaufende US-Berichtssaison zum Q3 ver- breiten. Wir erwarten hier wieder mehrheitlich positive Überraschungen, zumal die Gewinnwachstums-Erwartungen in den letzten Monaten um 3 %-Punkte auf nunmehr 19,5 % nach unten geführt wurden. Die robusten Fundamentaldaten sind es letztendlich auch, welche uns – trotz der zahlreichen Widrigkeiten – ein freundliches Schlussquartal erwarten lassen.
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Aktien auf dem Radar:Mayr-Melnhof, CPI Europe AG, VIG, EuroTeleSites AG, Flughafen Wien, Austriacard Holdings AG, Bajaj Mobility AG, OMV, UBM, Agrana, AT&S, Frequentis, Semperit, Oberbank AG Stamm, Amag, CA Immo, EVN, Österreichische Post, Telekom Austria, Siemens Energy, Brenntag, BASF, Henkel, Fresenius Medical Care, Beiersdorf, Merck KGaA, SAP, Airbus Group, MTU Aero Engines, Rheinmetall, Zalando.
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Addiko Group
Die Addiko Gruppe besteht aus der Addiko Bank AG, der österreichischen Mutterbank mit Sitz in Wien (Österreich), die an der Wiener Börse notiert und sechs Tochterbanken, die in fünf CSEE-Ländern registriert, konzessioniert und tätig sind: Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (wo die Addiko Gruppe zwei Banken betreibt), Serbien und Montenegro.
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07.10.2018, 3131 Zeichen
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Sehr robust stellt sich hingegen weiter die konjunkturelle Situation in den USA dar. Die starke wirtschaftliche Lage in Kombination mit eher „hawkishen“ Aussagen von Fed-Präsident Powell führte zu einem außergewöhnlich starken Tagesanstieg der 10-jährigen US-Renditen am Mittwoch (auf das höchste Niveau seit Mitte 2011). Der US-Aktienmarkt reagierte bislang relativ gelassen. Dies sollte unserer Meinung nach so bleiben, da die Bewegung hauptsächlich auf die sich verbessernden Wirtschaftserwartungen zurückzuführen war. Dafür spricht, dass die Inflationserwartungen in einem deutlich geringeren Ausmaß anzogen, US-Credit Spreads enger gingen und sich die US-Zinskurve sogar versteilerte. Letzteres dürfte die Zinsmargen des US-Finanzsektors stützen. Unter Druck standen hingegen wieder einmal die europäischen Banken, weil der Streit um den italienischen Budgetpfad hochkochte.
Da aber der Euro Stoxx Bankenindex seit Jahresbeginn bereits um mehr als 18 % korrigiert hat und die ital. Regierung zuletzt zu Konzessionen bereit war, sehen wir die Thematik schon über Gebühr eingepreist. Rückenwind dürfte die in den nächsten Wochen anlaufende US-Berichtssaison zum Q3 ver- breiten. Wir erwarten hier wieder mehrheitlich positive Überraschungen, zumal die Gewinnwachstums-Erwartungen in den letzten Monaten um 3 %-Punkte auf nunmehr 19,5 % nach unten geführt wurden. Die robusten Fundamentaldaten sind es letztendlich auch, welche uns – trotz der zahlreichen Widrigkeiten – ein freundliches Schlussquartal erwarten lassen.
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