27.08.2018, 4028 Zeichen
DAI – Daimler plane die Produktion von Mercedes-Lkw in China. Automobilwoche
EVT - DGAP-News: EVOTEC UND CENTOGENE GEHEN GLOBALE STRATEGISCHE PARTNERSCHAFT FÜR WIRKSTOFFFORSCHUNGSSPROJEKTE IM BEREICH SELTENE GENETISCHE ERKRANKUNGEN EIN.
KAUFHOF - Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) hat dem kanadischen Kaufhof-Eigentümer HBC nach Informationen der SZ eine Frist bis Ende September gesetzt. Es geht dabei um einen Kreditvertrag. Solange der Fall nicht geklärt ist, verzögert sich die geplante Fusion von Kaufhof und Karstadt. (SZ S. 17)
VOW3 - In der VW-Abgasaffäre wird Ex-Chef Winterkorn durch ein alarmierendes Papier schwer belastet. Das Dokument könnte den einstigen Top-Manager auf die Anklagebank bringen - und den Konzern viel Geld kosten. Der langjährige VW- Manager Bernd Gottweis agierte zuletzt als oberster Qualitätskontrolleur und galt als eine Art Feuerwehrmann für heikle Fälle. Als Brandlöscher. Und als Vertrauter des Konzernchefs. Kurz vor dem Auffliegen der Abgas-Manipulationen in den USA am 18. September 2015 hat Gottweis mit seinem "One-Pager" intern Alarm geschlagen. Einem Papier, das Winterkorn und VW zum Verhängnis werden könnte: Gottweis warnte, mit einer Klageschrift der Justiz in Übersee sei kurzfristig zu rechnen. Bei den Behörden dort habe VW "jegliche Glaubwürdigkeit" verloren. Ein Produktionsstopp drohe. Bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig gab er zu Protokoll, den "One-Pager" habe er am 14. September 2015 gegen 8 Uhr im Büro Winterkorn abgegeben. Der damalige Konzernchef habe ihn noch am selben Tag angerufen und gesagt, dass er das verstanden habe und wen er bei VW deshalb jetzt rausschmeißen solle. Winterkorn dagegen bestreitet, vor der Veröffentlichung der Verstöße in den USA von dem Betrug und dessen Tragweite gewusst zu haben. (SZ S. 19)
HANIEL/B4B - Der Haniel-Chef Stephan Gemkow begründete im Handelsblatt den Schritt, Aktien an der Metro AG zu verkaufen: "Das allgemein volatilere Umfeld hat uns motiviert, unsere Diversifikation voranzutreiben, um insgesamt eine bessere Risikoposition unseres Portfolios zu erreichen. Hinzu käme, ergänzte Gemkow, dass die Käufer in der Metro Entwicklungspotenziale seh en, zu deren Realisierung sie bereit sind, sich langfristig zu binden. Gemkow: "Zu dieser Bindung hätte sich Haniel im Zuge der Weiterentwicklung des Portfolios nicht verpflichten können. Wir sind uns bewusst, dass damit eine Ära Metro bei Haniel zu Ende gehen kann." (Handelsblatt S. 18/19)
TKA/HIESINGER - Eine millionenschwere Abfindung für den langjährigen Thyssenkrupp -Chef Heinrich Hiesinger löst Kritik bei Betriebsräten und Aktionärsschützern aus. "Das ist ein Schlag ins Gesicht der Belegschaft", sagte Werner von Häfen, Thyssenkrupp-Betriebsratschef im Werk Duisburg-Hüttenheim. "Durch den Rückzug von Hiesinger ist eine Führungskrise entstanden. Warum sollte das noch belohnt werden?", kritisierte der Arbeitnehmervertreter. Auch Wilfried Stenz, Betriebsratsvorsitzender am Thyssenkrupp-Standort Rasselstein in Andernach, zeigte sich empört. "Die Belegschaft muss sparen um jeden Preis, aber Hiesinger hat keinen Cent liegengelassen", sagte Stenz. "Westdeutsche Allgemeine Zeitung)
INH - Für die Mittelstandsholding Indus gehören Zukäufe zum Kern der Strategie, sagte der Vorstandsvorsitzende Johannes Schmidt. Wachstum sei entscheidend für Indus. Denn nur so bleibe ein attraktiver Querschnitt durch interessante mittelständische Industrien erhalten. (FAZ S. 23)
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Wiener Börse Party #1196 feat. Opening Bell-Miterfinderin Karin Bauer: ATX etwas fester, mehr Streubesitz bei der Porr, 35 Jahre Agrana-IPO
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