31.07.2018, 2266 Zeichen
Eine geopolitische Eskalation oder ein unerwarteter Produktionsausfall bleiben kurzfristig für die Preisentwicklung wichtige Risikofaktoren. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt hat die angespannte Angebotssituation auf dem Ölmarkt die Notierungen ansteigen lassen.
Rohöl: Fragile Lage am internationalen Ölmarkt
Öl-Analysten zufolge wird die Lage am Ölmarkt immer unberechenbarer. Politische und wirtschaftliche Faktoren beeinflussen das Geschehen in einer schon lange Zeit nicht mehr gekannten Intensität. So haben beispielsweise die internationalen Handelskonflikte und der Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran die Ölpreise in den letzten Wochen und Monaten stark beeinflusst. In einer aktuellen Studie von PVM Oil Associates heißt es, die Unsicherheiten, die die globale Nachfrage- und Angebotsbilanz auf dem Ölmarkt umgeben, wachsen täglich.
Hinzu kommt eine stark erhöhte Produktion, um der boomenden Nachfrage nachzukommen und Lieferausfälle in einigen Erzeugerländern auszugleichen. Beispiel Russland: Das Land hat Regierungsangaben zufolge seine Ölproduktion im Juni und in den ersten beiden Juliwochen deutlich gesteigert. Mitte Juli lag sie demnach bei über 11,2 Mio. Barrel pro Tag. Zum Vergleich: Im Mai hatte Russland noch weniger als 11 Mio. Barrel/Tag gefördert. Viele Förderländer produzieren offenbar an ihren Limits und verfügen kaum noch über freie Förderkapazitäten. „Das Risiko ist, dass es ein geopolitisches Ereignis gibt oder irgendeine Art von Versorgungszwischenfall und plötzlich ist die Produktion extrem knapp und es gibt ein Marktdefizit“, kommentierten die Experten von Columbia Threadneedle in einer aktuellen Markteinschätzung.
Die Folge eines weiteren Produktions- oder Lieferausfalls wären stark steigende Notierungen. Solch ein preisrelevanter Zwischenfall ereignete sich Ende vergangener Woche in der Meerenge von Bab el-Mandeb im Roten Meer. Nach einem Angriff der jemenitischen Huthi-Rebellen auf zwei Öltanker hatte Saudi-Arabien sämtliche Öltransporte vorübergehend gestoppt. Die beiden Tanker hatten jeweils mehr als zwei Millionen Barrel Rohöl geladen. Die Reaktion am Ölmarkt war absehbar: Brent-Öl stieg binnen kurzem um rund ein Prozent an.
Im Original hier erschienen: Rohöl: Fragile Lage am internationalen Ölmarkt
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