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Facebook – langfristige Korrektur oder attraktive Einstiegschance? (Heiko Geiger)


Autor:
Heiko Geiger

Head of Public Distribution, Bank Vontobel Europe AG

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27.07.2018, 5848 Zeichen

Facebook hat seine Zahlen zum zweiten Quartal 2018 vorgelegt. Das schwache Ergebnis enttäuschte Investoren und schickte den Aktienkurs auf Talfahrt. Eine gerechtfertigte Korrektur? Oder eine Überreaktion des Marktes und attraktive Einstiegschance?

An nur einem Handelstag wurden rund 100 Milliarden US-Dollar an Börsenwert «vernichtet». Ein Blick auf den Bloomberg-Kurschart zeigt, dass die Marktkapitalisierung am 27. Juli 2018 gegenüber dem Vortag um beträchtliche 19% einbrach. Nur wenige Monate nach dem Bekanntwerden des Datenskandals in Verbindung mit der Beratungsfirma Cambridge Analytica hat das Social-Media-Unternehmen mit seinem Quartalsumsatz und Nutzerwachstum für herbe Enttäuschung bei seinen Investoren gesorgt. Wie das Unternehmen am Mittwoch nach Börsenschluss mitteilte, stieg der Umsatz zwar um 42% auf 13,23 Milliarden Dollar, blieb damit aber knapp 1% unter den Analystenerwartungen von 13,36 Milliarden Dollar.

Auch beim Nutzerwachstum konnte der Tech-Konzern seine Investoren nicht positiv überraschen. Der Social-Media-Gigant berichtete über «nur noch» 2,23 Milliarden monatlich aktive Nutzer. Laut Nasdaq -Erhebung vor dem Kurseinbruch hatten Analysten hingegen mit 2,25 Milliarden Nutzern gerechnet. Auch die Profitabilität dürfte sich laut Finanzchef David Wehner vermindern. Die operativen Margen werden langfristig bei 30 % liegen, nachdem sie von 47% auf 42% im zweiten Quartal 2018 gefallen waren. Auf Kostenseite rechnet man wegen erhöhter Ausgaben im Datenschutzbereich mit einem Sprung von 50 auf 60% im Vergleich zum Vorjahr. Wehner hatte in einer Telefonkonferenz am Mittwoch geäußert, dass die vor kurzem in Kraft getretene EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) mitverantwortlich für das geringere Umsatzwachstum Europas gewesen sei.

Facebooks Verlust: einmal Börsenwert von Paypal

Die Enttäuschung machte sich sofort im Aktienmarkt bemerkbar – der Titel büßte laut Bloomberg am 26. Juli, dem Tag nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen, 19% an Börsenwert ein. Absolut entsprach dies einem Wert von rund 100 Milliarden US-Dollar oder knapp dem gesamten Börsenwert des erfolgreichen Online-Bezahldienstes PayPal . Gerechtfertigt? Zwar lag Facebook dieses Quartal unter den Erwartungen, dennoch ist das erreichte Umsatzwachstum von 42%, isoliert betrachtet, hoch. Der Social-Media-Riese bleibt außerdem weiter und mit großem Vorsprung der Marktführer. Experten von EOnline.com zufolge werde der Internet-Gigant ein zweistelliges Umsatzwachstum für mehrere Jahre aufrechterhalten können – zumal Facebook nicht das erste der sogenannten «Faang»-Unternehmen ist (Faang steht für: Facebook, Apple , Amazon , Netflix und Google ), das mit Quartalszahlen negativ überrascht hat. Sicherlich stehe der Aktienkurs momentan stark unter Druck, dennoch weise das Kurs-Gewinn-Verhältnis Bloomberg-Daten zufolge einen Wert von 20 auf. Bezogen auf «Price to Forward Earnings» (Kurs im Verhältnis zum erwarteten Gewinn pro Aktie) kann dieser, Wert im Vergleich zu jenen von Facebooks Konkurrenten, als relativ günstig angesehen werden.

«Insgesamt ist dies ein kritisches Jahr für Facebook. Wir haben Fortschritte bei der Vermeidung von Missbrauch gemacht, sind mit neuen Innovationen vorangekommen und passen unsere Dienste an die neuen Trends von Nachrichten, Storys, Videos und Gruppen an. Mit Blick auf die Zukunft werden wir weiter stark in Sicherheit und Datenschutz investieren, da wir die Verantwortung haben, User zu schützen. Darüber hinaus haben wir aber auch die Verantwortung, neue Services zu entwickeln, die Menschen auch auf neue Weise näher zusammenbringt.»

(sinngemäßes Zitat aus dem Englischen)

Mark Zuckerberg, CEO Facebook

Facebook hat eine volle Agenda

Gemäß dieser Aussage Zuckerbergs gestaltet sich 2018 als schwierig. Das Unternehmen wird daher künftig einige Neuerungen einführen. Allem voran wolle man sich schließlich verstärkt auf Datenschutz und Privatsphäre konzentrieren, um Nutzern eine hohe Sicherheit bezüglich ihrer Daten gewährleisten zu können. Des Weiteren soll vermehrt in Datenzentren sowie Artificial-Intelligence-Systeme investiert werden. Durch zahlreiche Features soll darüber hinaus Facebooks Hauptaufgabe, Menschen näher zu bringen und zu verbinden, besser umgesetzt werden. Ein Beispiel dafür ist Watch Video, bei dem Videos in Facebook-Gruppen von allen Mitgliedern zur gleichen Zeit angesehen und kommentiert werden können. Mit Virtual-Reality-Anwendungen hingegen, wolle man dem Nutzer das Gefühl vermitteln, seinen Freunden virtuell nahe zu sein, auch wenn man sich real in weiter Ferne von den engsten Vertrauten befindet. Die Features und ein verbesserter Datenschutz sollen Facebook helfen, auch langfristig bei seinen Usern relevant zu bleiben.

Grafik 1: Facebook - der Social-Media-Riese muss sich aufs Neue beweisen
Quellen: Statista, Facebook, Juli 2018

Günstiger Einstiegszeitpunkt oder langfristige Kurskorrektur?

Die Facebook Aktie wird aktuell bei $ 175,02 (27.07.2018) gehandelt. Das Jahreshoch lag bei $ 218,62 (25.07.2018), das Jahrestief bei $ 149,02 (26.03.2018). Bei Bloomberg setzen 41 Analysten die Aktie auf Kaufen, 5 auf Halten und zwei Analysten auf Verkaufen. Bloomberg Analysten setzen aktuell ein zwölf-Monats-Kursziel von $ 208,14.

 

Im Original hier erschienen: Facebook – langfristige Korrektur oder attraktive Einstiegschance?


(27.07.2018)

Hinweis: Diese Produktwerbung ist keine Finanzanalyse i.S.d. § 34b WpHG und genügt daher auch nicht den gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit der Finanzanalyse und unterliegt keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen.
Um ausführliche Informationen, insbesondere zur Struktur und zu den mit einer Investition in die derivativen Finanzinstrumente verbundenen Risiken, zu erhalten, sollten potentielle Anleger den Basisprospekt lesen, der nebst den Endgültigen Angebotsbedingungen und etwaigen Nachträgen zu dem Basisprospekt auf der Internetseite des Emittenten www.vontobel-zertifikate.de veröffentlicht ist. Darüber hinaus werden der Basisprospekt, etwaige Nachträge zu dem Basisprospekt sowie die Endgültigen Angebotsbedingungen beim Emittenten, Vontobel Financial Products GmbH, Bockenheimer Landstraße 24, 60323 Frankfurt am Main, zur kostenlosen Ausgabe bereitgehalten.Anleger werden gebeten, die bestehenden Verkaufsbeschränkungen zu beachten.
Näheres über Chancen und Risiken einer Anlage in derivative Finanzinstrumente erfahren Sie in der Broschüre "Basisinformationen über Vermögensanlagen in Wertpapieren", welche Ihr Anlageberater Ihnen auf Wunsch gerne zur Verfügung stellt. Im Zusammenhang mit dem öffentlichen Angebot und dem Verkauf der derivativen Finanzinstrumente können Gesellschaften der Vontobel-Gruppe direkt oder indirekt Provisionen in unterschiedlicher Höhe an Dritte (z.B. Anlageberater) zahlen. Solche Provisionen sind im Finanzinstrumentspreis enthalten. Weitere Informationen erhalten Sie auf Nachfrage bei Ihrer Vertriebsstelle. Ohne Genehmigung darf diese Produktwerbung nicht vervielfältigt bzw. weiterverbreitet werden.

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Vorstand: Dr. Bernhard Heye (Sprecher), Dr. Wolfgang Gerhardt, Andreas Heinrichs, Dr. Joachim Storck
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    Auch beim Nutzerwachstum konnte der Tech-Konzern seine Investoren nicht positiv überraschen. Der Social-Media-Gigant berichtete über «nur noch» 2,23 Milliarden monatlich aktive Nutzer. Laut Nasdaq -Erhebung vor dem Kurseinbruch hatten Analysten hingegen mit 2,25 Milliarden Nutzern gerechnet. Auch die Profitabilität dürfte sich laut Finanzchef David Wehner vermindern. Die operativen Margen werden langfristig bei 30 % liegen, nachdem sie von 47% auf 42% im zweiten Quartal 2018 gefallen waren. Auf Kostenseite rechnet man wegen erhöhter Ausgaben im Datenschutzbereich mit einem Sprung von 50 auf 60% im Vergleich zum Vorjahr. Wehner hatte in einer Telefonkonferenz am Mittwoch geäußert, dass die vor kurzem in Kraft getretene EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) mitverantwortlich für das geringere Umsatzwachstum Europas gewesen sei.

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    «Insgesamt ist dies ein kritisches Jahr für Facebook. Wir haben Fortschritte bei der Vermeidung von Missbrauch gemacht, sind mit neuen Innovationen vorangekommen und passen unsere Dienste an die neuen Trends von Nachrichten, Storys, Videos und Gruppen an. Mit Blick auf die Zukunft werden wir weiter stark in Sicherheit und Datenschutz investieren, da wir die Verantwortung haben, User zu schützen. Darüber hinaus haben wir aber auch die Verantwortung, neue Services zu entwickeln, die Menschen auch auf neue Weise näher zusammenbringt.»

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