24.05.2018, 3762 Zeichen
CA Immo hat im 1. Quartal die Kennzahlen gesteigert. Das Unternehmen verbuchte in den ersten drei Monaten 2018 einen Zuwachs der Mieterlöse um 5,5 Prozent auf 46,2 Mio. Euro – hier wirkte sich vor allem der im 3. Quartal 2017 abgeschlossene Ankauf des voll vermieteten Bürogebäudes Warsaw Spire Building B positiv aus. Das Nettomietergebnis belief sich nach dem ersten Quartal auf 42,7 Mio. Euro (2017: 38,2 Mio. Euro), ein Zuwachs von 11,7 Prozent im Jahresvergleich. Ebenso stark gesteigert wurde das Verkaufsergebnis (inkl. Ergebnis aus Immobilienhandel und Bauleistungen) in Höhe von 8,1 Mio. Euro (2017: –0,8 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg als Folge dieser positiven operativen Entwicklungen signifikant um 40,6 Prozent auf 40,8 Mio. Euro (2017: 29,0 Mio. Euro ). CEO Andreas Quint: „Unser operatives Geschäft läuft weiterhin sehr erfolgreich, wir konnten auch im ersten Quartal 2018 sämtliche Kennzahlen und somit den Unternehmenswert steigern. Mit dem KPMG-Gebäude in Berlin haben wir das erste von drei Projekten im Jahr 2018 bereits pünktlich fertig gestellt und voll vermietet in unseren Bestand übernommen. Gleichzeitig konnten wir durch den Ankauf eines noch in Bau befindlichen Bürogebäudes in Bukarest frühzeitig eine wesentliche strategische Zielsetzung des Jahres 2018 erfolgreich umsetzen. Unser internationales Bestandsportfolio, das aktuell mit über 94% Auslastung nahe an der Vollvermietung ist, wird dadurch um moderne, cash-flow-starke Büroimmobilien in Top-Lagen ergänzt.“
Das Neubewertungsergebnis summierte sich zum Stichtag auf –0,6 Mio. Euro (2017: 9,4 Mio. Euro). Das Ergebnis aus Gemeinschaftsunternehmen in Höhe von 17,0 Mio. Euro (2017: 5,2 Mio. Euro) reflektiert einen positiven Ergebniseffekt im Zusammenhang mit dem Verkauf des Tower 185 in Frankfurt, dessen Closing im ersten Quartal 2018 erfolgte. Das Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit (EBIT) lag mit 56,6 Mio. Euro 32,3 Prozent über dem Vorjahresergebnis (2017: 42,7 Mio. Euro).
Das Ergebnis vor Steuern (EBT) lag zum Stichtag bei 38,6 Mio. Euro, 26,5 Prozent über dem Vorjahreswert in Höhe von 30,5 Mio. Euro. Das Periodenergebnis stand mit 28,8 Mio. Euro um 24,5 Prozent über dem Vorjahreswert (2017: 23,2 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie belief sich zum Bilanzstichtag auf 0,31 Euro (2017: 0,25 Euro je Aktie).
Das nachhaltige Ergebnis (FFO I), wesentliche Kennzahl für die nachhaltige Ertragskraft des Konzerns, die vor Steuern und um das Verkaufsergebnis und sonstige nicht nachhaltige Effekte bereinigt berichtet wird, summierte sich nach drei Monaten auf 27,7 Mio. Euro, eine deutliche Steigerung von 17,8 Prozent zum Vorjahreswert (2017: 23,5 Mio. Euro). Der FFO I je Aktie stand zum Stichtag bei 0,30 Euro und konnte damit gegenüber dem Vorjahr um 18,1 Prozent gesteigert werden (2017: 0,25 Euro je Aktie). Dies untermauert analog zu den Vorquartalen die robuste und vom Bewertungsergebnis unabhängige starke operative Entwicklung, welche auch Grundlage für die nachhaltige Dividendenpolitik der CA Immo ist. FFO II, inklusive Verkaufsergebnis und nach Steuern, lag zum Stichtag bei 26,0 Mio. Euro (2017: 19,8 Mio. Euro). Der FFO II je Aktie stand bei 0,28 Euro (2017: 0,21 Euro je Aktie), ein Zuwachs von 31,9% im Jahresvergleich.
CA Immo verfügt über ein Loan-to-Value-Verhältnis (Nettoverschuldung zu Immobilienvermögen) von 31,0 Prozent. Der NAV (IFRS Eigenkapital) je Aktie stand zum Stichtag bei 26,25 Euro (31.12.2017: 25,95 Euro je Aktie). Der EPRA NAV je Aktie belief sich auf 30,03 Euro (31.12.2017: 30,02 Euro je Aktie).
Ausblick
Die Jahreszielsetzung für das nachhaltige Ergebnis, eine Steigerung des FFO I auf über 115 Mio. € im Geschäftsjahr 2018 sowie auf über 125 Mio. € im Geschäftsjahr 2019, wird bestätigt.
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CA Immo-CEO Andreas Quint
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